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Intact in Jerez: Lüthi und Schrötter in den Top 10, aber weit weg vom Podium

Tom Lüthi steigert sich am zweiten Jerez-Wochenende und wird Siebter - Marcel Schrötter kommt mit 20 Sekunden Rückstand auf Position zehn ins Ziel

(Motorsport-Total.com) - Nach dem Komplettausfall am ersten Jerez-Wochenende brachte Intact eine Woche später beide Fahrer in die Top 10. Tom Lüthi kam mit 13,9 Sekunden Rückstand als Siebter ins Ziel, Marcel Schrötter hatte als Zehnter 20,3 Sekunden Rückstand auf Sieger Enea Bastianini.

Thomas Lüthi

Tom Lüthi kam 6,4 Sekunden vor Marcel Schrötter ins Ziel Zoom

"Dieser siebte Platz im Rennen war ein kleiner Befreiungsschlag, wenn ich auf das letzte Wochenende zurückschaue", gesteht Lüthi. "Es ist schön, zu sehen, wie wir als Team fokussiert weitergearbeitet haben. Wir haben alles gegeben und probiert, um nach vorn zu kommen. Wir haben viel versucht, abzustimmen und anzupassen, was jetzt schon ein wenig mit dem Resultat belohnt wurde. Es ist wichtig, dass die Richtung jetzt wieder stimmt."

"Es geht vorwärts, denn ich war im Rennen konkurrenzfähiger als in allen Sessions zuvor. Ich hoffe, dass wir in Brünn da wieder ansetzen können. Wir können jetzt zuversichtlich sein, dass die Richtung stimmt. Das motiviert mich und ich freue mich auch schon auf Brünn, wobei ich mich auch auf die kurze Pause freue", bemerkt der Schweizer.

"Brünn liegt mir und da habe ich schon viele gute Rennen gefahren. Ich bin gespannt, wie wir da ins Wochenende starten und ob wir uns weiter nach vorn kämpfen können. Großer Dank gilt meinem Team, die machen wirklich einen fantastischen Job", lobt Lüthi.

"Kein einfaches Rennen" für Marcel Schrötter

Teamkollege Marcel Schrötter sammelte nach dem Sturz vor einer Woche immerhin Punkte. Von der Spitze war der Deutsche aber weit entfernt. "Es war kein einfaches Rennen, aber zunächst möchte ich meinem Team ein riesiges Dankeschön aussprechen, denn wir waren nach dem starken ersten Wochenende und dem Sturz etwas verloren in den letzten Tagen", kommentiert er.

Marcel Schrötter

Marcel Schrötter reist als WM-Zwölfter nach Brünn Zoom

"Wir haben es dennoch geschafft, dass wir uns im richtigen Augenblick einigermaßen platzieren konnten", erklärt Schrötter. "Mein Start war gut und ich konnte direkt mitkämpfen. Auf meinen Wunsch hin haben wir etwas an der Motorbremse, der Elektronik versucht, aber das war leider die falsche Richtung. Ich konnte die ersten drei, vier Runden das Motorrad einfach nicht korrekt abbremsen und ging daher immer wieder weit. Dadurch habe ich leider den Anschluss nach vorn verloren."

"Ich habe dann mein Mapping während der Fahrt geändert, wodurch es besser wurde und so hatte ich das Bike wieder besser unter Kontrolle", berichtet Schrötter. "Ich habe dann lange mit Xavi (Vierge) gekämpft. Als ich hinter ihm war, habe ich mich auch wieder richtig wohl gefühlt. In der letzten Kurve der letzten Runde wollte ich nochmals attackieren, aber er hat sauber zu gemacht und mir ist dann die Strecke etwas ausgegangen. Dadurch habe ich wieder eine Position verloren."


Fotos: Moto2 in Jerez 2


"Ich wollte es versuchen, hätte wohl aber etwas früher angreifen sollen. Ich bin trotz des schwierigen Wochenendes nicht mit dem zehnten Platz zufrieden, aber es ist dennoch Schadensbegrenzung. Immerhin reisen wir mit ein paar WM-Punkten aus Jerez ab. Wir sehen, dass wir schnell sind und das nehmen wir zu den nächsten Rennen mit", so der Deutsche.

Jürgen Lingg erwartete mehr, zeigte sich aber dennoch zufrieden

Teammanager Jürgen Lingg war mit der Ausbeute zufrieden: "Das Rennen ist offensichtlich zu 100% besser gelaufen als noch letzte Woche. Immerhin haben beide ein Top 10 Resultat erzielt. Nach all den Schwierigkeiten, die wir zuletzt erlebt haben, müssen wir damit zufrieden sein. Das war zumindest schon ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn wir grundsätzlich mehr erwarten."

"Ich denke die Jungs wissen jetzt genau, wo sie ansetzen müssen, um sich wieder nach vorn zu kämpfen. Es war heute ganz wichtig, dass sie das Rennen beenden. Es ist ein akzeptables Resultat nach den zwei langen Wochenenden. Die Jungs haben geschuftet, die haben wirklich alles gegeben. Wir entspannen uns jetzt ein paar Tage und greifen in Brünn wieder an", so der Intact-Verantwortliche.

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