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Zweites Training: Sato vorne - Montoya hinten

Während Takuma Sato in St. Petersburg die Nachmittagsbestzeit holt, fährt Juan Pablo Montoya (18.) am Trainingsende in die Reifenstapel

(Motorsport-Total.com) - Japan-Power in Florida. Nach Rang drei zum Auftakt fährt Takuma Sato (Foyt-Honda) im zweiten Freien Training von St. Petersburg auf Platz eins. Der 38-Jährige drehte mit seiner Runde von 1:02.562 Minuten dabei auch die Tagesbestzeit. Zweiter wurde der lange Zeit führende Graham Rahal (Rahal-Honda; 1:02.612), der nach dem Feuer im Rahal-Truck damit ebenfalls eine sehr gute Premiere erwischte.

Takuma Sato

Takuma Sato (Foyt-Honda) fährt in St. Petersburg die Tagesbestzeit Zoom

"Ich freue mich sehr, dass es in St. Pete nun wieder losgeht", kommentierte Sato seinen ausgezeichneten Auftakttag, der im feucht-schwülen Florida-Wetter nur einen einzigen Minuspunkt sah. "Die Konditionen heute waren sicherlich nicht ganz repräsentativ, aber immerhin hat das Auto gut funktioniert und wir haben im Verlauf der Session Fortschritte gemacht. Jetzt hoffen wir, dass sich dieser Trend fortsetzt und werden für die Qualifikation an unserem Speed arbeiten."

Auch Rahal zeigte sich positiv gestimmt: "Für uns fühlt es sich super an, aus dem Stand heraus vorne mitfahren zu können. Ich bin sehr stolz auf meine Jungs, denn vor zweieinhalb Tagen fing unser Team-Truck Feuer und die Mannschaft hat ganz einfach einen sagenhaften Job gemacht, dass sie das ganze Equipment in Indy umgeladen haben. Es war eine brutale Hektik, das alles rechtzeitig hier runter zu schaffen."

Hinter diesem schnellen Honda-Duo klassierte sich wie erwartet Team Penske als Speerspitze der Chevrolet-Teams: Will Power und Helio Castroneves fuhren auf die grundsoliden Plätze drei und vier, während Neuzugang Juan Pablo Montoya (18.) größere Probleme erlebte. Der Kolumbianer tauchte in Session zwei nie in den Top 10 auf, nutzte einmal den Notausgang von Kurve acht und beendete seinen IndyCar-Comebacktag schließlich in einem Reifenstapel.


IndyCars in St. Petersburg

Dies geschah in den Schlusssekunden einer generell recht zerfahrenen Session, in der Rookie Jack Hawksworth (Herta-Honda; 10.), Josef Newgarden (Fisher-Honda; 14.) und Sebastian Saavedra (KV-Chevrolet; 21.) für insgesamt drei Rote Flaggen sorgten. Montoyas Ausrutscher, der auf leicht feuchter Piste vermutlich eine bessere Zeit als seine Marke von 1:03.462 Minuten gebracht hätte, führte nicht mehr zu einem Flaggensignal.

Graham Rahal

Graham Rahal fuhr am Freitagnachmittag auf Platz zwei Zoom

Die restlichen Top-10-Resultate deuten auf eine vielversprechende Chancengleichheit hin, denn Honda und Chevy wechselten sich munter ab: Simon Pagenaud stellte seinen Schmidt-Honda auf Rang fünf vor Ryan Briscoe (6.), der sich wie am Vormittag erneut als bester Ganassi-Pilot auszeichnen konnte. Der vorherige Bestzeithalter James Hinchcliffe (Andretti-Honda) saß am Nachmittag lange in der Box und fuhr erst spät auf Rang sieben.

Scott Dixon war als Achter erneut schneller als Ganassi-A-Neuzugang und Franchitti-Nachfolger Tony Kanaan (15.). Der zurückgetretene vierfache IndyCar-Champion arbeitet in St. Pete übrigens als Berater für alle vier Ganassi-Chevrolets. Sebastien Bourdais fuhr seinen KV-Chevrolet am Nachmittag als Neunter erneut in die Top 10.

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