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Zum Schutz der Piloten: Dallara-Chassis wird modifiziert

Löcher im Unterboden, ein oder zwei Finnen vor dem Cockpit und weitere Forschungsarbeit: Das Thema Sicherheit wird in der IndyCar-Szene groß geschrieben

(Motorsport-Total.com) - Im Zusammenhang mit der Einführung der Aero-Kits von Chevrolet und Honda gehen für die bevorstehende IndyCar-Saison 2015 auch die Bemühungen um mehr Sicherheit weiter.

Marco Andretti

Vor dem Cockpit wird über das Anbringen einer oder mehrerer Finnen nachgedacht Zoom

So werden die IndyCars ab dem Saisonauftakt in Brasilia (8. März) einen veränderten Unterboden aufweisen. Dieser zeichnet sich auf Höhe des Cockpits durch dreieckige Löcher links und rechts aus. Damit soll das Risiko minimiert werden, dass die Boliden bei Unfällen abheben.

Des Weiteren arbeitet man im IndyCar-Forschungszentrum in Indianapolis an einem Sicherheitsfeature, um die Piloten besser vor herumfliegenden Kleinteilen zu schützen. So denkt man über das Anbringen von einer oder zwei Finnen im oberen Bereich der Fahrzeugnase nach. Diese Finne(n) - so die Theorie - würden von heranfliegende Kleinteile zur Seite abdriften lassen und damit verhindern, dass diese direkt auf den Helm des Fahrers zu treffen.

IndyCar-Cockpit

Zum besseren Schutz der Hände der Piloten wird an einem Lenkungsdämpfer gearbeitet Zoom

Zwecks Design der Finne(n) haben die IndyCar-Piloten im Rahmen von Simulatorarbeit erstes Feedback hinsichtlich der Sicht gegeben. "Bei Testfahrten werden wir uns weitere Meinungen einholen", kündigt IndyCar-Technikchef Kevin Blanch gegenüber 'indycar.com' an. Auslöser dieser Gedankenspiele rund um ein Ablenken der Kleinteile war der Zwischenfall beim Grand Prix von Indianapolis 2014, bei dem der damalige Andretti-Pilot James Hinchcliffe eine Gehirnerschütterung davontrug.

Darüber hinaus geht in Indianapolis auch die Forschungsarbeit an einem Lenkungsdämpfer für den Dallara DW12 weiter. Dieser soll das Risiko von Handverletzungen minimieren. Gegen Saisonende könnte dieses Sicherheitsfeature gemäß aktueller Zeitplanung erstmals im Rennen eingesetzt werden, nachdem die Idee bereits im Frühjahr 2014 geboren wurde. Zudem wird für die neue IndyCar-Saison bei den Polstern, die den Fahrer im Cockpit umgeben, nachgebessert.

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