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Pocono: Andretti-Trio in Startreihe eins

Marco Andretti holt sich beim IndyCar-Comeback in Pocono die Pole-Position vor seinen Teamkollegen Ryan Hunter-Reay und James Hinchcliffe - Ernesto Viso crasht

(Motorsport-Total.com) - Erstmals seit 24 Jahren tritt die IndyCar-Serie wieder auf dem "Tricky Triangle" in Pocono an und bis dato drückt ein Fahrer dem Rennwochenende ganz klar seinen Stempel auf: Marco Andretti. Der Lokalmatador - 45 Minuten südlich in Nazareth zu Hause - holte sich im Qualifying zum historischen IndyCar-Comeback in den Pocono Mountains die Pole-Position, nachdem er bereits die beiden Testsessions am Donnerstag und auch das erste Freie Training unmittelbar vor dem Qualifying angeführt hatte.

Marco Andretti

Marco Andretti hat in Pocono bis dato alles im Griff und startet von der Pole-Position Zoom

Am Steuer seines Andretti-Chevy mit der Startnummer 25 markierte der Sohn von Teambesitzer Michael Andretti im Einzelzeitfahren über zwei schnelle Runden in 1:21.347 Minuten (221,273 Meilen pro Stunde) den Bestwert und startet damit nach Milwaukee zum zweiten Mal in dieser Saison von ganz vorn. "Alles hat gepasst. Im Training haben wir uns auf jedes noch so kleine Detail konzentriert und das hat sich ausgezahlt. Ich glaube wirklich, dass die IndyCars für diese Strecke gebaut sind und umgekehrt", zeigt sich Marco Andretti vom Comeback der höchsten US-Formelrennserie auf dem 2,5 Meilen langen Tri-Oval begeistert.

Marco Andrettis Teamkollegen Ryan Hunter-Reay (1:21.488; 2.) und James Hinchcliffe (1:21.658; 3.) stehen am Sonntag ebenfalls in der ersten Startreihe und sorgen somit für eine dreifache Andretti-Spitze beim Start des 160-Runden-Rennens. Unterdessen hatte Ernesto Viso im vierten Andretti-Chevy Pech: Der Venezolaner wurde nach der ersten seiner beiden fliegenden Runden als Viertschnellster notiert, krachte dann aber rücklings in die Mauer von Turn 1 und beendete das Einzelzeitfahren somit nicht in Wertung. Nach einem Check im Medical-Center der Strecke erhielt Viso aber die Starterlaubnis für Sonntag.


Fotos: IndyCars in Pocono


Aufgrund des Abflugs von Viso musste die Zeitenjagd für 15 Minuten unterbrochen werden. Alex Tagliani, der am Steuer seines Herta-Honda als letzter Fahrer auf die Strecke ging, flog ebenfalls in Turn 1 ab und brachte seinen Quali-Run genau wie Viso nicht zu Ende. Im Unterschied zum Andretti-Piloten wurde dem Kanadier aber untersteuerndes Fahrverhalten zum Verhängnis. Der dunkelblaue Herta-Honda von Tagliani machte nach einem Kontakt mit der Außenmauer schließlich noch mit der inneren Streckenbegrenzung Bekanntschaft.

Genau wie Viso, der von Position 22 ins Rennen geht, blieb auch Tagliani unverletzt und wird am Sonntag von Platz 23 starten. Auf dem 24. und letzten Startplatz steht Ryan Briscoe (Panther-Chevy), der am Samstag wie angekündigt nicht in Pocono weilte. Der Australier nahm im drei Autostunden entfernten Lime Rock Park (US-Bundesstaat Connecticut) das ALMS-Rennen in Angriff und kehrt erst am Sonntag nach Pennsylvania zurück.

Scott Dixon als schnellster Honda-Mann auf Startplatz sieben

In Startreihe zwei des Pocono IndyCar 400 stehen die beiden Penske-Chevys von Will Power (4.) und Helio Castroneves (6.) sowie in deren Mitte der KV-Chevy von Indy-500-Sieger Tony Kanaan (5.). Der Brasilianer hat am Sonntag als einziger Pilot im Feld die Chance, seine Hoffnungen auf eine Million US-Dollar Preisgeld am Leben zu erhalten. Dazu müsste er das Rennen gewinnen und am 19. Oktober zudem das Saisonfinale in Fontana für sich entscheiden. Gelingt es einem Fahrer, zwei der drei Triple-Crown-Rennen zu gewinnen, wandern immerhin 250.000 US-Dollar aufs Konto.

Hinter den sechs Chevrolet-getriebenen Fahrzeugen in den ersten beiden Startreihen steht Scott Dixon (Ganassi) als bester Honda-befeuerter Fahrer auf Startplatz sieben. Der Neuseeländer teilt sich Startreihe drei mit seinen Markenkollegen Takuma Sato (Foyt; 8.) und Simon Pagenaud (Schmidt; 9.). Simona de Silvestro stellte ihren KV-Chevy als Zehntschnellste des Qualifyings in Reihe vier. Dort erhält die Schweizerin Gesellschaft durch Rookie Tristan Vautier im zweiten Schmidt-Honda und Sebastien Bourdais im schnelleren der beiden Dragon-Chevys. Der vierfache IndyCar-Champion Dario Franchitti (Ganassi-Honda) startet nur von Position 18.

Die Grüne Flagge zum Pocono IndyCar 400 fällt am Sonntag gegen 18:15 Uhr MESZ.

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