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New Orleans: Auch Chevrolet mit verändertem Aero-Kit

Im Anschluss an die Ankündigung von Honda, am Aero-Kit noch vor dem zweiten IndyCar-Saisonlauf in New Orleans nachzubessern, zieht nun auch Chevy nach

(Motorsport-Total.com) - Das Thema Aero-Kits wird die IndyCar-Szene noch eine ganze Weile beherrschen. Zu eklatant war die neue Art des Racings beim Saisonauftakt in St. Petersburg (Florida), als dass man einfach darüber hinwegsehen könnte. Die Tatsache, dass sich Teile der für diese Saison eingeführten Aero-Kits beim ersten Renneinsatz gleich reihenweise auf der Strecke verteilten, hat alle Beteiligten zum Nachdenken angeregt. Teilweise waren es nur minimale Berührungen zweier IndyCars, die für das berühmt-berüchtigte Ausrufen einer sogenannten Debris-Caution - einer Gelbphase aufgrund von Kleinteilen - verantwortlich waren.

Helio Castroneves

Die Chevy-Teams kommen ab sofort in den Genuss modifizierter Frontflügelelemente Zoom

Nachdem von Honda in dieser Woche bereits zu hören gewesen war, dass man Teile des Frontflügels und auch die Verkleidungen für die Hinterräder schon für die an diesem Wochenende anstehende IndyCar-Premiere im NOLA Motorsports Park in New Orleans (Louisiana) verstärken werde, zieht man nun auch im Lager von Konkurrent Chevrolet kurzfristig nach.

"Wir verstärken die Halterung des oberen Frontflügelelements, um die Gefahr, dass dieses bei einer Berührung abbricht, zu reduzieren", erklärt Jim Campbell, Vize-Rennchef im Hause Chevrolet, gegenüber 'USA Today'. Chris Berube, der bei Chevrolet für das IndyCar-Programm verantwortlich zeichnet, fügt gegenüber 'The Indianapolis Star' hinzu: "Wir sprechen hier nicht von einer strukturellen Schwäche in Bezug auf die Befestigung, aber sicherlich von einem fragilen Teil des Frontflügeldesigns." Dieses habe den bei Berührungen aufgetretenen Kräften in St. Pete schlicht und ergreifend nicht standgehalten.


Fotostrecke: IndyCar Aero-Kits 2015: Chevrolet vs. Honda

Dank der Nachbesserung soll nun genau wie bei Honda die Empfindlichkeit verringert beziehungsweise die Widerstandsfähigkeit erhöht werden. Demnach sei die Nachbesserung von den Teams "relativ einfach" vorzunehmen, wie Berube mit Blick auf die verstärkte Halterung des oberen Frontflügelelements festhält. Die Chevy-Kunden im aktuellen IndyCar-Feld sind die Teams Penske, Ganassi, KV und CFH.

Neben den bereits für das bevorstehende Rennwochenende in New Orleans auf den Weg gebrachten Verbesserungen wird auch Chassis-Hersteller Dallara im Saisonverlauf nachlegen. So soll das Hauptelement des Frontflügels am DW12 ebenfalls verstärkt werden. Von dieser Maßnahme würden dann sowohl die Chevy- als auch die Honda-Teams profitieren.

Wann Dallara mit der neuen Frontflügelvariante daherkommt, ist noch offen. Seitens der IndyCar-Offiziellen soll die Genehmigung für die entsprechende Nachbesserung aber inzwischen vorliegen. Dies berichtet 'USA Today'. Ein offizielles IndyCar-Statement zum Thema Nachbesserung an den Aero-Kits gibt es bisher nicht.

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