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Long Beach: Penske-Dreifachführung am Freitag

Power, Pagenaud und Castroneves die schnellsten IndyCar-Piloten beim Auftakt in Long Beach - Last-Minute-Fahrerwechsel und weitere Änderungen an den Aero-Kits

(Motorsport-Total.com) - Der erste Trainingstag zum 41. Toyota Grand Prix of Long Beach ist mit einer Tagesbestzeit für den amtierenden IndyCar-Champion Will Power (Penske-Chevrolet) zu Ende gegangen. In der zweiten Session des Tages umrundete der Australier den 3,2 Kilometer langen Stadtkurs an der Pazifikküste in 1:07.549 Minuten und führte damit ein Penske-Dreigestirn und eine sechsköpfige Chevy-Gruppe an.

Will Power

IndyCar-Champion Will Power übernachtet in Long Beach auf Platz eins Zoom

Hinter Power reihte sich Penske-Neuzugang Simon Pagenaud mit einem Rückstand von 0,037 Sekunden auf Platz zwei ein. Helio Castroneves sorgte als Dritter für drei Boliden von "Captain" Roger Penske in den Top 3. Der vierte Penske-Pilot im Bunde - Tabellenführer Juan Pablo Montoya - reihte sich hinter Scott Dixon (Ganassi/4.) auf Platz fünf ein.

Josef Newgarden (CFH/6.) schloss die Chevy-Gruppe an der Spitze der Zeitenliste ab. Schnellster Vertreter aus dem Honda-Lager war Graham Rahal auf Platz sieben. Der Rückstand des Rahal-Piloten auf die Bestzeit von Power belief sich auf mehr als eine halbe Sekunde.


Fotos: IndyCar in Long Beach


Im von den Rundenzeiten her langsameren ersten Freien Training waren es Scott Dixon und Tony Kanaan, die für eine Ganassi-Doppelspitze in der Zeitenliste gesorgt hatten. Dixon markierte mit 1:08.646 Minuten die Bestzeit, Kanaan folgte mit 0,162 Sekunden Rückstand auf Platz zwei.

Auf Platz drei fand sich erste Fahrer mit Antrieb und Aero-Kit von Honda wieder: Andretti-Speerspitze Ryan Hunter-Reay. Direkt auf den Fersen des Long-Beach-Siegers von 2010 die nächsten vier Vertreter der Chevy-Fraktion: Die Penske-Piloten Pagenaud (4.), Power (5.) und Montoya (7.) sowie in deren Zange KV-Pilot Sebastien Bourdais (6.). Derweil gibt es im Mittel- und Hinterfeld neue Gesichter.

Last-Minute-Fahrerwechsel bei Dale Coyne Racing

Rocky Moran Jr.

Rocky Moran Jr., Sohn von Ex-IndyCar-Pilot Rocky Moran, gibt in Long Beach sein Debüt Zoom

Während die Berufung von Sebastian Saavedra (17./16.) ins Cockpit des Ganassi-Boliden mit der Startnummer 8 (in St. Petersburg und New Orleans von Sage Karam gefahren) schon am Dienstag kommuniziert wurde, wartete man bei Dale Coyne Racing mit einem Fahrerwechsel in letzter Minute auf. Wenige Stunden vor Beginn des ersten Freien Trainings wurde der kalifornische IndyCar-Grünschnabel Rocky Moran Jr. als Teamkollege von Francesco Dracone präsentiert. Carlos Huertas schaut an diesem Wochenende in die Röhre.

Mit zweimal Platz 22 schlug sich der Sohn des ehemaligen IndyCar-Piloten Rocky Moran zum Auftakt seines IndyCar-Debütwochenendes durchaus wacker. Schließlich war er auf Anhieb 1,2 Sekunden schneller als Dracone. In der zweiten Session sorgte Moran Jr. unverschuldet für eine Rote Flagge, als er in Kurve 1 von Carlos Munoz (Andretti-Honda/17.) aufs Korn genommen wurde. Trotz Einschlag in die Reifenstapel schloss er auch diese Trainingseinheit vor Teamkollege Dracone ab.

Die Open-Wheel-Erfahrungen des 35-jährigen Kaliforniers beschränkten sich vor Beginn des ersten Freien Trainings auf einige Jahre in der Formel Atlantic, ein einziges Indy-Lights-Rennen, das zehn Jahre zurück liegt, und einen kurzen IndyCar-Test für das Team von Sam Schmidt im vergangenen Jahr. Im Rennbetrieb war Moran Jr. zuletzt bei unterklassigen NASCAR-Events (K&N Series) sowie auf der Langstrecke (Grand-Am-Series und American-Le-Mans-Series) am Start. Ob er über Long Beach hinaus zu weiteren Einsätzen für Dale Coyne Racing kommt, ist noch offen.

Weitere Veränderungen an den Aero-Kits

Aero-Kit von Chevrolet

Im Lager von Chevy musste man kurzerhand die Teleskop-Winglets entfernen Zoom

Doch nicht nur im Lager von Dale Coyne gibt es an diesem Wochenende Neues. So hat die IndyCar-Führung rund um Rennchef Derrick Walker die beiden Hersteller Chevrolet und Honda angewiesen, an ihren Aero-Kits nochmals nachzubessern. Beide Hersteller hatten ihre Konstruktionen in den Tagen zwischen St. Petersburg und New Orleans verstärkt. Nun folgt der nächste Schritt.

Für Chevy sieht dieser zweite Schritt so aus, dass die Teleskop-Winglets auf dem Frontflügel verschwinden müssen. Honda ist gebeten worden, die Verkleidungen für die Hinterräder nochmals zu verstärken. Beiden Anweisungen wurde vor Trainingsbeginn Folge geleistet. Mit diesen erneut kurzfristig in die Wege geleiteten Maßnahmen versprechen sich Derrick Walker und Co. eine weitere Verbesserung des Racings - soll heißen, weniger Flügelsalat bei Berührungen. Weitere Schritte dieser Art werden im Saisonverlauf folgen.

Das Qualifying zum dritten IndyCar-Saisonlauf geht am Samstag über die Bühne. Das Rennen über die Distanz von 80 Runden wird am Sonntag gegen 22:30 Uhr MESZ gestartet. Sport1 US überträgt ab 22:00 Uhr live.

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