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Live-Ticker: Indy-500-Auftakt mit Power, Montoya, Castroneves

Das 98. Indy 500 hat begonnen: Team Penske zum Auftakt vorne, Rückkehrer Jacques Villeneuve auf Platz 14 - 23 von 33 gemeldeten Teams auf der Strecke

(Motorsport-Total.com) - Herzlich Willkommen zu unserem Live-Ticker rund um den Trainingsauftakt zum 98. Indy 500. Nur rund 18 Stunden nach dem Ende des Rundkursrennens geht es ab sofort nur noch links herum. Die kommende Woche besteht aus sechs jeweils sechsstündigen Trainingssitzungen für das "Greatest Spectacle in Racing". In Indianapolis ist es derzeit bewölkt, es drohen ein paar einzelne Gewitter, was übrigens für die gesamte Woche gilt.

Jacques Villeneuve

Comeback: Nach 19 Jahren Pause fährt Jacques Villeneuve wieder ein Indy 500 Zoom

Die festlichen Eröffnungszeremonien sind bereits beendet: Der zurückgetretene Dario Franchitti durfte IndyCar-Rennleiter Derrick Walker im offiziellen Pace-Car, ein schwarzer Chevy Camaro, um das 2,5-Meilen-Oval herum fahren, Sarah Fisher bekam passend zum Muttertag einen Blumenstrauss überreicht und schwenkte die offizielle Grüne Flagge. Als Erster auf der Piste zu zwei Installationsrunden war Helio Castroneves in seinem knallgelb lackierten Penske-Chevrolet mit den Pennzoil-Logos.

Insgesamt sind derzeit 33 Teams gemeldet, wobei James Davison in einem vierten KV-Chevrolet und Buddy Lazier (Lazier-Chevrolet) möglicherweise erst zur Wochenmitte eingreifen werden. Der gestern verletzte James Hinchcliffe wird bis auf weiteres von Ernesto Viso ersetzt. Hinchcliffe erlitt eine Gehirnerschütterung und muss noch auf das grüne Licht der IndyCar-Doktoren warten. Wir rechnen zum Auftakt also mit maximal 31 aktiven Teams.

Die gelbe Castroneves-Lackierung wird in IndyCar-Kreisen übrigens liebevoll "Yellow Submarine" genannt. Es ist fast exakt der gleiche Paint-Job, den Rick Mears bei seinen beiden IndyCar-Siegen 1984 und 1988 steuerte. Mears ist einer von nur drei US-Piloten, die das Indy 500 in ihrer Karriere viermal gewinnen konnten. "Spiderman" Castroneves war bislang dreimal erfolgreich. Gelingt ihm Triumph Nummer vier ausgerechnet in der klassischen gelben Pennzoil-Lackierung?

Ruhiger Aufgalopp

18:20 Uhr Es ist noch sehr ruhig am Speedway, was wohl daran liegt, dass die Teams teilweise die Rundkurs-Autos vom Samstag auf den Oval-Trimm umbauen müssen. So wird Simon Pagenaud (Schmidt-Honda) zum Beispiel sein Siegerauto verwenden, das aber eine komplett neue Folierung bekommt. Zudem werden die Top-Teams zum Auftakt wohl einen Shakedown in den jeweiligen Ersatzautos unternehmen.

Sage Karam

Sage Karam (DRR-Chevrolet) hat seinen Rookie-Test bestanden Zoom

18:28 Uhr: Sage Karam ist nun auf der Strecke und versucht die dritte und letzte Stufe seines Rookie-Tests zu absolvieren. Vergangene Woche bekam sein DRR-Chevy mit der Startnummer 22 ein technisches Problem, weshalb der 19-jährige IndyLights-Champion aus der Andretti-Stadt Nazareth die dritte Stufe mit Tempi jenseits der 210 Meilen nicht komplettieren konnte.

18:50 Uhr Karam hat nun ein paar Installationsrunden und einen ermsthaften Versuch hinter sich. Derzeit sind für den Hobby-Wrestler neun gezeitete Runden notiert. Seine schnellste Runde hatte einen Speed von 217.310 Meilen pro Stunde (349,7 km/h). Gleich beginnt sein dritter Anlauf.

19:05 Uhr: Karam hat den Rookie-Test geschafft und darf damit an den offiziellen Freien Trainings teilnehmen. Als drittes Auto wird nun der Schmidt-Honda von Jacques Villeneuve in die Boxengasse gerollt. Da auch Karam die Farbe gelb zeigt, gibt es bisher also einen massiven Gelb-Überschuss in Indy.

Villeneuve fährt

19:15 Uhr: Da ist der nächste Indy-Rückkehrer: Alex Tagliani lässt sich in seinem Fisher-Honda mit der Startnummer 68 festschnallen. Auch Villeneuve steht bereits im Renn-Overall bereit und unterhält sich mit seinem Indy-Boss Sam Schmidt.


Indy 500

19:25 Uhr: Villeneuve ist der Nächste auf der Strecke. Tatsächlich: Drei Autos, dreimal Gelb. Im Fall des Kanadiers war es zunächst nur eine Installationsrunde.

19:45 Uhr: Fahrbetrieb in Indy: Villeneuve und Tagliani sind schnell auf Rundenzeiten über 215 Meilen pro Stunde gekommen. Als Nächstes wird ein weiterer Rückkehrer erwartet: Townsend Bell steigt in seinen KV-Chevrolet mit der Startnummer 6.

20:05 Uhr: Nach einer Debris-Gelbphase (Kleinteile auf der Strecke) ist nun wieder Grün. Villeneuve dreht seine Runden, in der Boxengasse macht sich mit J.R. Hildebrand (Carpenter-Chevrolet) der nächste Rückkehrer fertig. Auch im Andretti-Team ist man aktiv geworden und hat den Honda von Carlos Munoz in die Boxengasse gerollt. Bell hat seine Installationsrunde beendet. Korrektur: So wie es aussieht, unternimmt Ed Carpenter einen Shakedown für das Hildebrand-Auto.

Carpenter auf Anhieb schnell

20:30 Uhr: Castroneves ist erwatungsgemäß sofort der Schnellste, als er seine ersten gezeiteten Runden knapp an die 220-Meilen-Marke setzt. Bell, Karam und Villeneuve ordnen sich im Bereich von 217 Meilen pro Stunde ein, Tagliani kommt in seinem ersten Anlauf auf einen Schnitt von 216 Meilen pro Stunde.

Helio Castroneves

Auf Anhieb schnell: Helio Castroneves in seiner "Yellow Submarine" Zoom

#20:40 Uhr: Hut ab vor Ed Carpenter. Der Owner/Driver erzielt bei der Shakedown-Fahrt der blau-weißen Startnummer 21 aus dem Stand heraus in seiner dritten gezeiteten Runde einen Schnitt von 219,9 Meilen oder 353,9 km/h. Die 21 ist übrigens Carpenters Pole-Auto aus dem Vorjahr.

20:45 Uhr: Villeneuve hat Zeit für ein kleines Interview: "Beim Refresher-Kurs war noch alles höllisch schnell, jetzt fängt es an, normal zu werden und daher beginnen wir mit den Setup-Arbeiten." Kein Wunder nach 19 Jahren Pause.

21:00 Uhr: Pünktlich zu Halbzeit des ersten Trainingstages dreht IndyCar-Tabellenführer Will Power (Penske-Chevy) seine ersten Oval-Runden mit einem Speed von 218.507 Meilen pro Stunde. Carpenter bereitet unterdessen seine Startnummer 20 vor, er wird heute also einen Doppeleinsatz fahren. Die Top 5 zur Halbzeit: Carpenter 219.899, Castroneves 219.179, Power 218.507, Bell 217.635 und Karam 217.310.

Andretti-Team greift ins Geschehen ein

21:10 Uhr: Öfter mal was Neues ... Ed Carpenter dreht mit seinem Einsatzauto eine Runde von 219.243 Meilen und steht damit auf den Plätzen 1 und 2 der offiziellen Zeitenliste. Der Nächste auf der Strecke ist Scott Dixon, dessen Ganassi-Team die alte Indy-500-Strategie fortführt: Zum Auftakt werden die Ersatzautos gecheckt. Dixon fährt also die 9T.

Townsend Bell

Mal was anderes: Die neue Lackierung von Townsend Bell (KV-Chevy) Zoom

21:20 Uhr: Dixon erwischt einen Windschatten von Power und fährt in 220.226 Meilen die Bestzeit. Auch Tony Kaanan wartet auf seine ersten Runden und sitzt mit Franchitti am Ganassi-Kommandostand. Ob die beiden IndyCar-Routiniers die Tipps des Schotten benötigen? Vermutlich kümmert sich Coach Franchitti eher um die Belange von Ganassi-Youngster Karam, der ja nur an Dreyer/Reinbold verliehen ist.

21:30 Uhr: Michael Andretti lässt sein Team vorbereiten und bestätigt, dass James Hinchcliffe frühestens am Dienstag eingreifen kann. "Dann wird er noch einmal untersucht", aber ob die Ärzte dem Kanadier dann die Freigabe geben, ist "natürlich offen. Ernesto Viso ist der ideale Ersatzmann, weil er alles kennt", so Andretti. Auch Ryan Hunter-Reay und Marco Andretti sind bereits genauso in der Boxengasse wie das Rahal-Team. Castroneves hat unterdessen mit 220.649 Meilen die Spitze übernommen.

21:50 Uhr: Castroneves legt weiter zu und knackt in 221.010 sogar die 221-Meilengrenze. Unterdessen ist auch der Andretti-Honda von Kurt Busch in der Boxengasse, der gestern einen heftigen Unfall mit Franck Montagny am Steuer erlebt hat. Geht der NASCAR-Star auf die Strecke, dann ist das Projekt Doppelstart auch offiziell in Arbeit. Auch Graham Rahal (Rahal-Honda) und Tony Kanaan (Ganassi-Chevrolet) nehmen ihre Fahraktivitäten auf. Die silberne Speziallackierung der beiden Einsatzautos zeigt das Ganassi-Team erst am Montag.

Am Ende viel Verkehr

21:55 Uhr: Jetzt rührt sich was: Kanaan fährt sein Ersatzauto aus dem Stand auf 220.755 und P2. Marco Andretti eröffnet die Andretti-Saison, auch Viso greift ins Hinchcliffe-Lenkrad.

Kurt Busch

Kurt Busch: Samstagabend NASCAR in Kansas, Sonntagmittag Indy 500 Zoom

22:05 Uhr: Castroneves hofft, dass ihm die Farbe Gelb viel Glück bringt: "Das Auto fährt sich gut, wir stellen sicher, dass wir bestens vorbereitet sind, denn was in den nächsten zwei Wochen passiert, weiß niemand." Recht hat der "Spiderman". Andretti und Hunter-Reay reihen sich unterdessen im Bereich von 217 MpS ein, Rahal kam im ersten Anlauf auf 214,8 Meilen pro Stunde.

22:20 Uhr: Während sich im Süden dunkle Gewitterwolken zusammenbrauen, fährt Power (221.170) die Bestzeit. Kurt Busch (218.927) und Viso (218.765) haben ins Geschehen eingegriffen, Hunter-Reay verbessert sich auf 219.838. Nun dreht auch Juan Pablo Montoya als Pilot Nummer 17 seine Installationsrunde.

22:30 Uhr: Blitze in der unmittelbaren Umgebung des Speedways, daher ist Gelb. Aber noch ist kein Regen gefallen. Übrigens: Auch Katherine Legge ist heute zu Besuch. Ist es nur ein Besuch oder ist da etwas in Arbeit in Sachen Meldung Nummer 34? Es wäre nicht das erste Mal, dass die Britin ein kurzfristiges Indy-500-Programm aus dem Boden stampfen kann ...

Windschatten im Penske-Team

22:50 Uhr: Es gibt wieder Grün, das Gewitter scheint sich zu verziehen. Montoya, Hildebrand und Tagliani sind die ersten auf der Piste. Auch Montoya lässt es gleich krachen: Auf seiner fünften Runde fährt er einen Schnitt von 221.067 Meilen pro Stunde. Platz 2 hinter Power.

Will Power

Ab auf das superschnelle Oval: Volle Konzentration bei Will Power Zoom

23:05 Uhr: Bei Team Penske scheint es zu laufen. Power und Castroneves üben bereits am ersten Tag das Windschattenfahren. Das Resultat ist logisch: Power P1 mit 223.057, Castroneves auf P2 mit 221.850. Teamkollege Montoya fährt ein paar hundert Meter vor dem Penske-Duo. Nun auch auf der Strecke waren Rookie Martin Plowman (Foyt-Honda) und Josef Newgarden im Fisher-Honda.

23:15 Uhr: Gelb wegen Debris. Ed Carpenter hat sich mit ein wenig Respektabstand hinter das Duo Castroneves/Power gesetzt und ist nun mit 221.725 Meilen pro Stunde Dritter. Bisher waren 20 der 33 gemeldeten Piloten auf der Strecke.

23:25 Uhr: Grün und natürlich richtig Betrieb auf der Strecke. Insgesamt zehn Fahrzeuge, darunter Power, Castroneves, Villeneuve, Bell, Hunter-Reay und Hildebrand.

Andretti-Team kann Penske nicht kontern

23:40 Uhr: Charlie Kimball dreht nun seine ersten Shakedown-Runden, auch sein Ganassi-B-Teamkollege Ryan Briscoe und Takuma Sato (Foyt-Honda) machen sich bereit. Castroneves hat sich auf eine Marke von 222.373 Meilen pro Stunde verbessert, während Montoya eine Marke von 222.502 fährt. Dies allerdings im Windschatten, denn auf der Strecke haben sich zwei Züge gebildet.

Ryan Hunter-Reay

Ryan Hunter-Reay kommt am Ende richtig auf Touren Zoom

23:45 Uhr: 23 Piloten haben nun zumindest einen Shakedown gefahren. So wie es aussieht, bleiben die Coyne-Mannschaft (Wilson, Huertas, Mann), das KV-Trio Bourdais, Saavedra und Davison, die beiden Schmidt-Hondas von Pagenaud und Aljoschin, sowie Jack Hawksworth (Herta-Honda) und Buddy Lazier (Lazier-Chevrolet) in der Garage.

23:50 Uhr: Im Windschatten profitieren Viso (4.), Kimball (5.) und Hunter-Reay (7.), vorne bleibt das Penske-Trio Power, Montoya, Castroneves.

00:00 Uhr: Ende des ersten Trainingstages zum 98. Indy 500. Das Andretti-Trio Viso, Hunter-Reay und Kurt Busch versuchte ganz am Ende noch einen Zug zu etablieren, kam aber nicht an die Penske-Zeiten heran. Unter dem Strich gab es 14 Piloten jenseits der 220 Meilengrenze und keinerlei Zwischenfälle. So kann es weitergehen. Damit schließen wir unseren Live-Ticker vom Sonntagabend. Die Ergebnisse kommen wie immer in wenigen Minuten.

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