Startseite Menü

Live-Ticker: Carpenter Schnellster im Pre-Qualifying

Der erste Qualifying-Tag zum 98. Indy 500: Gruppen für das Pole-Shootout am Sonntag stehen - Neun Fahrer über der 230-Meilen-Marke, Riesenpech für Ryan Hunter-Reay

(Motorsport-Total.com) - Herzlich Willkommen zu unserem Live-Ticker rund um die 98. Auflage des Indy 500. Am heutigen Samstag steht das Pre-Qualifying auf dem Programm. Von 11:00 Uhr bis 17:50 Uhr Ortszeit (17:00 Uhr bis 23:50 Uhr MESZ) werden die Gruppen für den morgigen Pole-Day ermittelt.

Ed Carpenter

Ed Carpenter (Carpenter-Chevy) führt das Zeitentableau aktuell an Zoom

Genau 33 Teilnehmer haben in diesem Jahr den Weg nach Indianapolis gefunden, um beim "Greatest Spectale in Racing" an den Start zu gehen. Der Ablauf der beiden Qualifying-Tage (Samstag und Sonntag) gestaltet sich in diesem Jahr neu.

Anhand des Ergebnisses des heutigen Pre-Qualifyings wird ermittelt, in welcher Gruppe die Fahrer am Sonntag auf die Strecke gehen werden. Weil es nur 33 Teilnehmer gibt, entfällt die ursprünglich als Gruppe 2 vorgesehene Einzelermittlung der Startplätze 30 bis 33.

Stattdessen werden morgen die Startplätze zehn bis 33 allesamt in Gruppe 1 ausgefahren. Anschließend machen die Top 9 des heutigen Samstags im Zuge des neuen Pole-Shootouts die prestigeträchtige Indy-Pole unter sich aus.

Hohe Speeds im Vormittagstraining

Schon jetzt geht es mächtig zur Sache. Genau wie am Fast-Friday wird auch am heutigen Samstag und am morgigen Sonntag mit höherem Ladedruck als bei den ersten fünf Freien Trainings gefahren. Den Piloten stehen rund 30 PS mehr zur Verfügung. Dies schlägt sich erwartungsgemäß in den Rundenzeiten nieder.

Marco Andretti

Marco Andretti fuhr im Training auf einer Runde 232,239 Meilen pro Stunde Schnitt Zoom

Nachdem Ed Carpenter (Carpenter-Chevrolet) am Fast-Friday mit 230,522 Meilen pro Stunde den Bestwert markiert hatte, legte Marco Andretti (Andretti-Honda) im kurzen Samstagstraining, das dem Pre-Qualifying vorausging, eine Rundenzeit von 38,753 Sekunden hin. Dies entspricht einem Schnitt von sage und schreibe 232,239 Meilen pro Stunde (373,673 km/h).

Der Sohn von Michael und Enkel von Mario Andretti fuhr damit die schnellste Indy-Runde seit Scott Dixon vor elf Jahren. Grund waren neben dem höheren Ladedruck die niedrigen Temperaturen am Vormittag (sieben Grad Celsius Luft und 13 Grad Celsius Asphalt).

Insgesamt knackten im kurzen Samstagstraining nicht weniger als zwölf Fahrer die 230-Meilen-Marke: Neben Marco Andretti waren dies Tony Kanaan (Ganassi-Chevrolet), Ryan Hunter-Reay (Andretti-Honda), Indy-Rookie Kurt Busch (Andretti-Honda), Townsend Bell (KV-Chevrolet), Takuma Sato (Foyt-Honda), Simon Pagenaud (Schmidt-Honda), Sebastien Bourdais (KV-Chevrolet), Charlie Kimball (Ganassi-Chevrolet), Jack Hawksworth (Herta-Honda), James Hinchcliffe (Andretti-Honda) und Juan Pablo Montoya (Penske-Chevrolet).

Indy-Rookie Kurt Busch nimmt dabei das berühmte Double in Angriff. Wenn er gerade nicht für die Indy-500-Fahraktivitäten in Diensten von Andretti Autosport in Indianapolis weilt, dreht er in Charlotte Runden in seinem NASCAR-Boliden von Stewart/Haas Racing. Im gestrigen Allstar-Training wurde er dort von Parker Kligerman vertreten. Für das in der kommenden Nacht anstehende Allstar-Race (Grüne Flagge gegen 3:00 Uhr MESZ) will Busch in Charlotte zurück sein. Am Sonntag, den 25. Mai steht für ihn dann das eigentliche Double bestehend aus den Rennstarts beim Indy 500 und beim Coca-Cola 600 an.

Rookie Munoz als Erster auf der Strecke

17:00 Uhr: Der Indianapolis Motor Speedway ist für knapp sieben Stunden Zeitenjagd eröffnet. Die Außentemperaturen bewegen sich derzeit im Bereich von acht Grad Celsius. Der Himmel ist leicht bewölkt. Mit Regenfällen wird aber nicht gerechnet.

17:06 Uhr: Die ersten Autos sind auf der Strecke: Rookie Carlos Munoz, bei seinem Indy-500-Debüt im vergangenen Jahr sensationell Zweiter, ließ es sich nicht nehmen, mit seinem Andretti-Honda die Qualifying-Aktivitäten offiziell zu eröffnen. Bei seinem ersten Versuch kommt Munoz nicht ganz an die 230-Meilen-Marke heran. Die Zeit des 22-jährigen Kolumbianers für vier Runden: 2:36.801 Minuten, was einem Schnitt von 229,590 Meilen pro Stunde entspricht.

17:20 Uhr: Neuer Spitzenreiter in der Zeitenliste: Juan Pablo Montoya (Penske-Chevrolet) hat Munoz mit 2:36.798 Minuten gerade so von Platz eins verdrängt. Für die vier Runden, gleichbedeutend mit zehn Meilen, benötigte Montoya drei Tausendstelsekunden (!) weniger als sein junger Landsmann. Für den Indy-500-Sieger des Jahres 2000 bedeutet dies ein Schnitt von 229,595 Meilen pro Stunde.

17:30 Uhr: Und der Nächste! Vorjahres-Polesitter Ed Carpenter scheucht seinen Carpenter-Chevy in 2:36.444 Minuten über die Zehn-Meilen-Distanz. Damit steht der erste 230er-Schnitt fest: 230,114 Meilen pro Stunde. Inzwischen waren auch J.R. Hildebrand im zweiten Carpenter-Chevy und Scott Dixon (Ganassi-Chevrolet) auf der Bahn. Sie belegen nach ihrem ersten Versuch die Plätze vier und fünf.


Indy 500

17:40 Uhr: Rookie Jack Hawksworth (Herta-Honda) ist schneller als Montoya, kommt aber nicht an die 230-Meilen-Marke und folgerichtig auch nicht an die Carpenter-Marke heran. Der Brite belegt nach seinem ersten Versuch (2:36.704 Minuten beziehungsweise 229,732 Meilen pro Stunde) Platz zwei.

Für Carlos Huertas, den Rookie bei Dale Coyne Racing, und Ryan Briscoe (Ganassi-Chevrolet) reichte es derweil nur zu den Rängen sieben und acht hinter Dixon. Mehr als acht Fahrzeuge waren noch nicht auf der Strecke.

17:50 Uhr: Helio Castroneves (Penske-Chevrolet) und Justin Wilson (Coyne-Honda) haben ihren ersten Versuch ebenfalls hinter sich. Der dreimalige Indy-500-Sieger reiht sich auf Rang fünf, der Formel-1-erfahrene Brite auf Rang sieben ein.

Carpenter nach der ersten Stunde ganz vorn

Ed Carpenter

Ed Carpenter knackte die 230-Meilen-Marke als erster von neun Fahrern Zoom

18:00 Uhr: Die Top 10 nach einer Stunde (zwölf Autos auf der Strecke): Carpenter, Hawksworth, Montoya, Munoz, Castroneves, Hildebrand, Wilson, Dixon, Huertas und Martin Plowman (Foyt-Honda). Pippa Mann, die einzige Frau im diesjährigen Indy-500-Feld, fuhr mit ihrem Coyne-Honda auf Rang elf vor Briscoe. Zur Erinnerung: Die Top 9 dieser Session qualifizieren sich für das Pole-Shootout am Sonntag.

18:10 Uhr: Marco Andretti, der im vorangegangenen Freien Training für eine Runde einen Schnitt von 232,239 Meilen pro Stunde aus dem Hut zauberte, hat seinen ersten Qualifying-Run bestehend aus vier Runden hinter sich: 2:36.752 Minuten (229,662 Meilen pro Stunde).

Damit reiht sich der Andretti-Spross hinter Carpenter und Hawksworth, aber vor Montoya, Munoz und Co. auf Rang drei ein. "Ich kann noch nicht garantieren, dass das für die Top 9 reichen wird", so Andretti. Unmittelbar nach ihm steuert Teamkollege und Indy-Rookie Kurt Busch den fünften Andretti-Honda auf Rang acht.

18:20 Uhr: Graham Rahal (Rahal-Honda) und der von seiner Gehirnerschütterung vom vergangenen Samstag genesene James Hinchcliffe (Andretti-Honda) haben ihren ersten Quali-Versuch abgeschlossen. Hinchcliffe verdrängt Teamkollege Marco Andretti von Rang drei. Rahal wird derzeit als Elfter notiert.

18:30 Uhr: Nun waren auch Indy-500-Rookie Michail Aljoschin und Rückkehrer Jacques Villeneuve mit ihrem jeweiligen Schmidt-Honda auf dem 2,5-Meilen-Oval. Für den Russen reicht es derzeit zu Rang 14, für den Kanadier, der das Indy 500 im Jahr 1995 gewann, zu Rang 15. "Im Vergleich zu 1995 fährt sich das Auto anders. Damals hatten wir mehr PS, nicht jede Kurve ging voll", vergleicht Villeneuve das letzte Indy 500 der unvergessenen CART-Serie mit der heutigen IndyCar-Zeit.

Auch der aktuelle IndyCar-Tabellenführer Will Power (Penske-Chevrolet) hat seinen ersten Quali-Run hinter sich: Der Australier belegt gegenwärtig Rang fünf vor seinem Penske-Teamkollegen Juan Pablo Montoya.

18:40 Uhr: Simon Pagenaud (Schmidt-Honda) reiht sich auf Rang zwölf ein. Charlie Kimball (Ganassi-Chevrolet) wird nach seinem ersten Versuch direkt hinter dem Franzosen auf Rang 13 notiert.

18:50 Uhr: Tony Kanaan (Ganassi-Chevrolet) lässt es ähnlich wie Teamkollege Scott Dixon zunächst ruhig angehen: Rang 18 für den Indy-500-Sieger des vergangenen Jahres nach Quali-Run 1. Die beiden Saison-Debütanten Townsend Bell (KV-Chevrolet) und Alex Tagliani (Fisher-Honda) schießen sich mit den Rängen 15 und 21 ein.

Takuma Sato (Foyt-Honda) und Oriol Servia (Rahal-Honda) waren ebenfalls zum ersten Mal draußen: Für den Japaner schlägt Rang zwölf, für den Spanier Rang 21 zu Buche.

Nach zwei Stunden: Carpenter hält die Spitze

19:00 Uhr: Die Top 9 nach zwei Stunden (26 Autos auf der Strecke): Carpenter, Hawksworth, Hinchcliffe, Andretti, Power, Montoya, Munoz, Castroneves und Hildebrand. Diese neun Fahrer wären aktuell für den Pole-Shootout am Sonntag qualifiziert, aber sieben Fahrer haben ihren ersten Quali-Run über vier Runden noch vor sich.

Anschließend wird der eine oder andere versuchen, seine zuvor gefahrene Zeit über vier Runden noch zu verbessern. Dabei geht nicht nur um die Top 9 und damit die Teilnahme am Shootout. Mehr noch: Anhand des Ergebnisses der heutigen Session werden absteigend 33 bis ein Punkt für die IndyCar-Gesamtwertung vergeben. Am Sonntag erhalten die Teilnehmer des Pole-Shootouts nochmals Bonus-Punkte.

Alex Tagliani

Routinier Alex Tagliani (Fisher-Honda) kam am Samstag nicht zurecht: Platz 31 Zoom

19:10 Uhr: Während sich die beiden KV-Teamkollegen Sebastien Bourdais und Sebastian Saavedra auf den Rängen 18 und 20 einreihen, ist Routinier Alex Tagliani mit seinem ersten Quali-Run nicht zufrieden. "Ich denke, im Auto steckt noch mehr drin als das, was wir bisher gesehen haben", so der Einmal-Teamkollege von Josef Newgarden über das Auto mit der Startnummer 68.

Bei Newgarden läuft es besser. Der Stammfahrer in Diensten von Sarah Fisher Hartman Racing fährt seinen Honda-befeuerten Boliden mit der Startnummer 21 in die provisorischen Top 9: Rang acht vor Helio Castroneves nach dem ersten Quali-Versuch.

19:20 Uhr: Ryan Hunter-Reay scheucht seinen Andretti-Honda in 2:36.514 Minuten (230,011 Meilen pro Stunde) viermal um das Indy-Oval: Rang zwei. Damit ist der IndyCar-Champion von 2012 neben Carpenter bisher der einzige, der die 230-Meilen-Marke geknackt hat.

Rookie James Davison (KV-Chevrolet) war ebenfalls draußen. Der Australier ist aktuell 31. und Letzter der Zeitenliste. Damit warten nun nur noch Routinier Buddy Lazier (Lazier-Chevrolet) und Rookie Sage Karam (Dreyer/Reinbold-Chevrolet) - mit 46 beziehungsweise 19 Jahren der älteste und der jüngste Fahrer im diesjährigen Indy-500-Feld - auf ihren ersten Quali-Run.

19:30 Uhr: Lazier ist langsamer als Davison. Mit einer Zeit von 2:38.910 Minuten (226,543 Meilen pro Stunde) liegt der Owner/Driver damit am Ende der Zeitenliste. Damit haben alle 32 von 33 Teilnehmern einen erfolgreichen Quali-Run in der Tasche.

Quali-Run von Karam verzögert sich

Sage Karam

Sage Karam qualifizierte sich später als vorgesehen, dann aber doch Zoom

19:45 Uhr: Karam muss noch warten, denn nun heißt die Devise, das Wetter im Auge behalten. Womöglich droht für den weiteren Verlauf der Session doch noch Regen. Die eine oder andere dunkle Wolke ist dem Indianapolis Motor Speedway jedenfalls schon bedrohlich nahe gerückt, weshalb der Quali-Run von Karam nicht wie geplant über die Bühne gehen konnte.

Bleibt es trocken, dann gilt: Anders als in den vergangenen Jahren am traditionellen Bump-Day muss diesmal eine bisher erzielte Zeit nicht zurückgezogen werden, um einen zweiten Versuch zu starten.

Die Top 9, nachdem 32 von 33 Autos auf der Strecke waren: Carpenter, Hunter-Reay, Hawksworth, Hinchcliffe, Andretti, Power, Montoya, Munoz und Castroneves.

19:55 Uhr: Die Strecke ist wieder freigegeben. Derzeit ist aber nicht Karam draußen, sondern Pagenaud. Der Franzose unternimmt seinen zweiten Quali-Run, während sich der Rookie im von Ganassi vorbereiteten Dreyer/Reinbold-Chevy noch Zeit lässt.

20:00 Uhr: Pagenaud hat sich bei seinem zweiten Versuch um zwei Positionen verbessert, ist jetzt 13. direkt hinter Kurt Busch. Noch besser der zweite Versuch von Helio Castroneves: Der dreimalige Indy-500-Sieger schiebt sich von Rang neun auf drei nach vorn.

20:03 Uhr: Endlich! Nachdem Pagenaud und Castroneves bereits zum zweiten Mal auf der Strecke waren, hat nun auch Karam seinen ersten Quali-Run hinter sich. Der 19-Jährige aus Nazareth fuhr den gelben Dreyer/Reinbold-Chevy mit der Startnummer 22 auf Rang 18. Somit haben nun alle 33 Teilnehmer mindestens einen erfolgreichen Quali-Run abgeschlossen und stehen sicher im Feld.

Kurt Busch fährt sich in die Top 3 nach vorn

20:08 Uhr: Nun geht es Schlag auf Schlag: Kurt Busch legt eine Verbesserung hin, die sich sehen lassen kann: 2:36.549 Minuten (229,960 Meilen pro Stunde). Damit schiebt sich "Outlaw" aus der NASCAR mit seinem Andretti-Honda auf Rang drei vor Castroneves. Nur Carpenter und Hunter-Reay waren schneller als Busch.

Auf seiner ersten Runde war Busch sogar schneller als Carpenter. "Das macht richtig Laune. In diesem Team wird mein Erfahrungsnachteil durch die entsprechenden Veränderungen am Auto wettgemacht", lobt der NASCAR-Haudegen. Dessen dortiger Boss Tony Stewart gratuliert sofort via Twitter zur ersten Indy-500-Teilnahme seines Schützlings.

20:13 Uhr: Auch Juan Pablo Montoya gelingt bei seinem zweiten Versuch eine Verbesserung. Der Kolumbianer in Diensten des Penske-Teams schiebt sich auf Rang sechs nach vorn und unterstreicht damit genau wie Castroneves und Busch zuvor seinen Anspruch, am Pole-Shootout am Sonntag teilnehmen zu wollen.

Nach Montoyas zweiten Versuch ist es nun Penske-Teamkollege und IndyCar-Tabellenführer Will Power, der sich bezüglich einer Teilnahme am Pole-Shootout als aktuell Neunter "on the bubble" befindet.

Power übernimmt das Zepter

Will Power

Power realisierte über vier Runden 230,323 Meilen pro Stunde Schnitt - Platz sechs Zoom

20:39 Uhr: Neuer Spitzenreiter! Will Power hat sofort reagiert und sich mit einer Zeit von 2:36.302 Minuten (230,323 Meilen pro Stunde) auf Rang eins geschossen. Carpenter ist "nur" noch Zweiter, gefolgt von Hunter-Reay, Busch und Castroneves. Nun ist Marco Andretti als Neunter "on the bubble", doch auch hat sich bereits für einen zweiten Quali-Run in der Boxengasse eingereiht.

20:48 Uhr: J.R. Hildebrand schiebt sich mit dem zweiten Carpenter-Chevy (Startnummer 21) auf Rang drei direkt hinter seinen Boss Ed Carpenter: 2:36.503 Minuten (230,028 Meilen pro Stunde) für den großen Indy-500-Pechvogel des Jahres 2011. Derweil spekuliert Spitzenreiter Power angesichts seiner gerade hingelegten Marke ernsthaft mit dem Pole-Shootout. Der Australier spricht von "einer Zeit, die zumindest für die nächsten paar Stunden sicher sein sollte".

20:50 Uhr: Nun ist Marco Andretti an der Reihe. Seine in 2:36.633 Minuten zurückgelegten vier Runden am Stück bringen ihn auf Rang sechs nach vorn. Mit 229,837 Meilen pro Stunde verpasst Andretti die 230er-Marke knapp. Als Neunter befindet sich nun Montoya "on the bubble".

Die Top 9 drei Stunden vor Schluss der Session: Power, Carpenter, Hildebrand, Hunter-Reay, Busch, Andretti, Castroneves, Hawksworth und Montoya.

21:02 Uhr: Simon Pagenaud ist der erste Fahrer, der einen dritten Quali-Run unternimmt. Diesmal geht es für den Sieger des Indianapolis-Grand-Prix vom vergangenen Samstag auf Rang drei nach vorn. Damit sprengt er das Carpenter-Duo Ed Carpenter und J.R. Hildebrand. Nun muss Rookie Hawksworth zittern, in den Top 9 zu verblieben.

Kurt Busch geht, der Regen kommt

Kurt Busch, der aktuell auf Rang sechs geführt wird, hat den Brickyard bereits verlassen. Er befindet sich auf dem Weg zum Flughafen, um rechtzeitig für den NASCAR-Fahrbetrieb rund um das Allstar-Race in Charlotte anzukommen. Das dortige Qualifying beginnt in vier Stunden, das Allstar-Race selbst in sechs Stunden um 3:00 Uhr MESZ.

Kurt Busch

Bevor sich Kurt Busch auf nach Charlotte machte, fuhr er mal eben in die Top 3 Zoom

21:10 Uhr: Kurt Busch geht, der Regen kommt. Charlie Kimball war nach Pagenaud der Letzte, der eine trockene Strecke vorfand - allerdings nicht für alle vier Runden. Nun öffnet der Himmel über Indianapolis seine Schleusen. Das Pre-Qualifying ist aktuell unterbrochen.

21:30 Uhr: An eine baldige Fortsetzung der Session ist bei noch 2:20 Stunden auf der Uhr nicht zu denken. Sobald der Regen aufgehört hat, wird es einige Zeit dauern, das 2,5-Meilen-Oval zu trocknen. Sollte nicht noch einmal gefahren werden können, hätte Juan Pablo Montoya den Einzug ins Pole-Shootout in allerletzter Sekunde verpasst. Pagenauds dritter Quali-Run, der ihn auf Rang drei nach vorn brachte, war der letzte erfolgreich zurückgelegte Vier-Runden-Stint eines Fahrers, bevor der Regen kam.

21:50 Uhr: Noch sind es zwei Stunden, bis der erste von zwei Qualifying-Tagen zum 98. Indy 500 offiziell beendet ist. Für den Fall, dass es angesichts der Wettersituation beim aktuellen Stand der Dinge bleibt, hätte sich Will Power 33 wichtige Punkte für die IndyCar-Gesamtwertung gesichert.

Diese führt Power aktuell mit nur einem Punkt Vorsprung auf Ryan Hunter-Reay und sechs Punkten Vorsprung auf Simon Pagenaud an. Hunter-Reay bekäme für Platz fünf im Pre-Qualifying 29 Punkte gutgeschrieben. Pagenaud dank seines letzten Versuchs, der ihn kurz vor dem Regen auf Rang drei führte, 31 Punkte. Der Franzose hätte sich somit nicht nur in allerletzter Sekunde zum Leidwesen Montoyas ins Pole-Shootout gefahren. Zugleich hätte er ein potenzielles Ausreißen seines Long-Beach-Kumpels Power in der Gesamtwertung verhindert.

Noch besteht in Indianapolis aber Hoffnung, dass der Fahrbetrieb vor Ablauf der Zeit noch einmal aufgenommen werden kann. Nur einer versucht sich als Regentänzer - Will Power...

Strecke wieder frei - Andretti-Fahrer rasen an die Spitze

22:20 Uhr: Grün! Die Strecke ist wieder freigegeben. James Hinchcliffe ist der Erste, der von dieser Gelegenheit Gebrauch macht.

22:28 Uhr: Und Hinchcliffe lässt es gleich so richtig fliegen: 2:36.245 Minuten (230,407 Meilen pro Stunde) bedeuten Platz eins vor Will Power! Seine Gehirnerschütterung hat der Kanadier in Diensten von Andretti Autosport augenscheinlich endgültig abgeschüttelt. Neuer "Man on the bubble" für den Einzug ins Pole-Shootout ist Helio Castroneves.

22:35 Uhr: Ryan Briscoe schiebt sich auf seinem zweiten Quali-Versuch auf Rang 24 vor Jacques Villeneuve nach vorn. Die Top 9 verpasst der Indy-500-Polesitter des Jahres 2012 aber deutlich.

Carlos Munoz

Carlos Munoz (Andretti-Honda) überzeugte: Nur einer war schneller Zoom

22:40 Uhr: Der nächste Wechsel am Platz an der Sonne! Rookie Carlos Munoz steuert seinen grün-weißen Andretti-Boliden mit der Startnummer 34 auf Platz eins: 2:36.209 Minuten (230,460 Meilen pro Stunde) für den Kolumbianer. Nun muss Marco Andretti (wieder) zittern.

22:45 Uhr: Pippa Mann fährt sich auf ihrem zweiten Versuch auf Rang 23 nach vorn. Damit wird die einzige Frau im Feld aktuell vor den ehemaligen Indy-500-Siegern Jacques Villeneuve (26.), Tony Kanaan (27.) und Buddy Lazier (33.) geführt.

22:47 Uhr: Helio Castroneves ist mit seinem in Pennzoil-Farben lackierten Penske-Chevy auf Kurs zu einer neuen Bestzeit. In der letzten seiner vier Runden muss der Brasilianer aber etwas abreißen lassen: 2:36.229 Minuten (230,431 Meilen pro Stunde) bedeuten Platz zwei hinter Munoz, aber vor Hinchcliffe, Power und Co.

22:50 Uhr: Und weiter geht die muntere Zeitenjagd: Ed Carpenter holt sich seine anfängliche Spitzenposition zurück. Der Owner/Driver realisiert 2:36.074 Minuten, gleichbedeutend mit einem Schnitt von 230,660 Meilen pro Stunde - aktuell Platz eins für den Polesitter des Vorjahres.

Noch verbleibt eine Stunde auf der Uhr. Aktuell haben die ersten acht Fahrer - Ed Carpenter, Carlos Munoz, Helio Castroneves, James Hinchcliffe, Will Power, Simon Pagenaud, J.R. Hildebrand und Ryan Hunter-Reay - die magische 230-Meilen-Marke über vier zusammenhängende Runden erfolgreich geknackt. Dieses Kunststück war zuletzt dem Indy-500-Polesitter des Jahres 2003 gelungen: Castroneves.

Marco Andretti verliert bisherigen persönlichen Bestwert

22:55 Uhr: Die Streckenbedingungen sind unter dem bewölkten Himmel nun deutlich besser als noch in der Anfangsphase dieses Pre-Qualifyings. Scott Dixon kommt an die 230er-Marke zwar nicht heran, sein zweiter Quali-Run führt ihn aber immerhin bis auf Rang 14 nach vorn.

Marco Andretti

Marco Andretti musste zwischenzeitlich gehörig zittern, durfte am Ende aufatmen Zoom

23:00 Uhr: Marco Andretti bricht seinen dritten Quali-Run vorzeitig ab. Dies war so ganz sicher nicht geplant, denn der Andretti-Spross entschied sich dafür, seine vorherige Zeit zurückzuziehen, um einen neuen Versuch zu unternehmen. In einem solchen Fall darf man sich in einer zweiten Spur in der Boxengasse einreihen, um so früher auf die Strecke zu gelangen.

Bei Andretti ging die Nummer nun aber nach hinten los. Statt knapp außerhalb der Top 9 wird er aktuell ohne Zeit notiert. Er wird in den verbleibenden 50 Minuten alles daran setzen, noch einmal vier schnelle Runden am Stück hinzulegen.

23:06 Uhr: Auch Ganassi-Pilot Tony Kanaan lässt seinen bisherigen persönlichen Bestwert streichen. Der neue Versuch des Brasilianers gestaltet sich anders als bei Andretti aber erfolgreich: Rang 22 und damit eine Verbesserung im Vergleich zu vorher.

23:13 Uhr: Nächster Anlauf von Juan Pablo Montoya: Der Kolumbianer in Penske-Diensten fährt sich (ohne Streichung seines bisherigen Bestwerts) auf Rang neun nach vorn. Somit ist er aktuell der Wackelkandidat für den Einzug ins Pole-Shootout.

Gleichzeitig ist dieser Zug für Kurt Busch damit abgefahren. Weil Montoya schneller war, als er sich selbst auf dem Weg nach Charlotte befand, wird der Indy-500-Rookie wenige Stunden nach dem Allstar-Race in der Indy-Gruppe 1 um einen Startplatz zwischen zehn und 33 kämpfen.

Vierter Versuch: Marco Andretti zurück in den Top 9

23:20 Uhr: Quali-Run Nummer vier für Marco Andretti. Wie inzwischen bekannt ist: Bei seinem vorherigen Versuch hatte er einen schleichenden Plattfuß. Diesmal läuft alles nach Plan. 2:36.431 Minuten (230,133 Meilen pro Stunde) bedeuten Rang sechs und damit eine Position innerhalb der vorläufigen Top 9. "On the bubble" befindet sich aktuell Andrettis Teamkollege Ryan Hunter-Reay.

23:28 Uhr: Nun will es Montoya wissen. Weil er aus den Top 9 herausgefallen ist, lässt er seinen bisherigen Bestwert streichen, um in der letzten halbe Stunden noch einmal einen komplett neuen Anlauf auf die Top 9 zu unternehmen. Es gelingt nicht ganz. Mit 2:36.668 Minuten (229,785 Meilen pro Stunde) ist er zwar schneller als zuvor, verpasst die Top 9 aber trotzdem - Rang zwölf für den Indy-500-Sieger des Jahres 2000.

23:33 Uhr: Jacques Villeneuve hat seinen zweiten Quali-Run absolviert, war auf diesem aber langsamer als auf seinem ersten. Seinen bisherigen Bestwert hat der Kanadier nicht streichen lassen. Er verbleibt aktuell auf Rang 26. In erster Linie geht es Villeneuve darum, so viel Erfahrung wie möglich mit dem für ihn noch weitestgehend unbekannten Dallara DW12 zu sammeln.

Finale: Newgarden kickt Hunter-Reay aus dem Pole-Shootout

23:46 Uhr: Auf den letzten Drücker fährt sich Josef Newgarden in die Top 9: 2:36.499 Minuten (230,033 Meilen pro Stunde) bedeuten Rang acht für den Youngster in Diensten von Sarah Fisher Hartman Racing. Damit nimmt er Ryan Hunter-Reay aktuell die Chance auf die Indy-Pole 2014, doch der IndyCar-Champion von 2012 geht in den letzten Minuten selbst noch einmal auf die Strecke.

23:50 Uhr: Hunter-Reay hat es nicht geschafft, nur Rang elf.

Der erste von zwei Qualifying-Tagen zum 98. Indy 500 ist damit offiziell beendet. Die Top 9 zum Abschluss: Ed Carpenter, Carlos Munoz, Helio Castroneves, James Hinchcliffe, Will Power, Marco Andretti, Simon Pagenaud, Josef Newgarden und J.R. Hildebrand. Das komplette Ergebnis gibt es hier.

Ryan Hunter-Reay

Ryan Hunter-Reay (Andretti-Honda) kommt für die Indy-Pole nicht in Frage Zoom

Im Fokus steht nun die Startaufstellung für Sonntag, den 25. Mai. Am morgigen Sonntag werden ab 16:15 Uhr MESZ zunächst die Startpositionen zehn bis 33 ausgefahren. Teilnehmer sind die 24 Piloten, die heute auf den Plätzen zehn bis 33 abgeschlossen haben. Darunter befinden sich mit Juan Pablo Montoya (Penske-Chevrolet), Scott Dixon und Tony Kanaan (beide Ganassi-Honda), Jacques Villeneuve (Schmidt-Honda) und Buddy Lazier (Lazier-Chevrolet) fünf ehemalige Indy-500-Sieger.

Die neun Fahrer, die wenig später ab 20:00 Uhr MESZ die begehrte Pole-Position unter sich ausmachen, sind: Carlos Munoz, James Hinchcliffe und Marco Andretti (alle Andretti-Honda), Helio Castroneves und Will Power (beide Penske-Chevrolet), Ed Carpenter und J.R. Hildebrand (beide Carpenter-Chevrolet), Simon Pagenaud (Schmidt-Honda) und Josef Newgarden (Fisher-Honda). Honda hat für die Indy-Pole somit fünf Eisen im Feuer, Chevy vier - IndyCar-Herz, was willst du mehr.

Zum Abschluss sei erwähnt: Will Power hat durch die Neuaufnahme des Fahrbetriebs nach der Regenpause zwar Platz eins verloren, verbleibt aber auch mit Platz fünf virtueller Tabellenführer. Der Australier streicht 29 Punkte für die IndyCar-Gesamtwertung ein, seine Verfolger Ryan Hunter-Reay und Simon Pagenaud deren 23 beziehungsweise 27. Offiziell werden die Punkte freilich erst nach dem Indy 500 am Sonntag, den 25. Mai gutgeschrieben.

Damit schließen wir unseren Live-Ticker bis zum Beginn der für die Startaufstellung entscheidenden Zeitenjagd. Bis dann!

Anzeige

Motorsport bei Sport1

Sport1
Motorsport - FIA World Rallycross Championship
25.11. 23:00
Die PS Profis - Mehr Power aus dem Pott
02.12. 22:00
Die PS Profis - Mehr Power aus dem Pott
02.12. 23:00
ADAC Sport Gala
21.12. 00:00
ADAC Sport Gala
25.12. 14:00

Aktuelle Bildergalerien

Roborace präsentiert neues Auto
Roborace präsentiert neues Auto

Die Schumachers in der Formel 3
Die Schumachers in der Formel 3

Die 11 neuen Formel-E-Autos beim Test in Valencia
Die 11 neuen Formel-E-Autos beim Test in Valencia

So hat Mick Schumacher seinen Formel-3-Titel gefeiert
So hat Mick Schumacher seinen Formel-3-Titel gefeiert

Mick Schumacher in der Formel-3-EM 2018
Mick Schumacher in der Formel-3-EM 2018

Finale der Formel-3-EM 2018 in Hockenheim
Finale der Formel-3-EM 2018 in Hockenheim

Das neueste von Motor1.com

Laurin & Klement BSC von 1908: Ur-Sportwagen von Skoda
Laurin & Klement BSC von 1908: Ur-Sportwagen von Skoda

EICMA 2018: Die 10 Motorrad-Highlights
EICMA 2018: Die 10 Motorrad-Highlights

Lambor-gaga: Lamborghini Espada wird zum irren Hot Rod
Lambor-gaga: Lamborghini Espada wird zum irren Hot Rod

Mercedes E-Klasse Limousine Facelift (2020) erstmals erwischt
Mercedes E-Klasse Limousine Facelift (2020) erstmals erwischt

Jaguar F-Type Roadster mutiert zum Rallyeauto
Jaguar F-Type Roadster mutiert zum Rallyeauto

Ferrari F40 Tribute ist schlicht atemberaubend
Ferrari F40 Tribute ist schlicht atemberaubend

MotorsportJobs.com

ANZEIGE
Qualitätsingenieur Automotive (m/w)
Qualitätsingenieur Automotive (m/w)

IHR AUFGABENGEBIET: Verantwortlich für die Definition/Überprüfung von Bauteilqualitätsanforderungen in der Entwicklungsphase Bauteilfreigabe für die Produktion unter ...

Neueste Diskussions-Themen