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Indy-Dienstag: Das Establishment schlägt zurück

Neunmal Andretti, Ganassi und Penske in den Top 10: Marco Andretti erwischt im großen Windschattenfinale eine optimale Runde und fährt deutlich Bestzeit

(Motorsport-Total.com) - Stand die laufende Trainingswoche von Indianapolis bisher ganz im Zeichen der IndyCar-Rookies und Hinterbänkler, so kippte das Szenario am Dienstag vollständig - was auch nicht anders zu erwarten war. Eigentlich lautete die Frage nur, wann dies passieren würde und die Antwort kam prompt: Die großen Drei, Andretti, Penske und Ganassi, bestimmten die Pace und belegten geschlossen die vorderen Plätze.

Marco Andretti, Townsend Bell

Pack-Racing in Indy: Marco Andretti (re.) fährt im Pulk die Tagesbestzeit Zoom

Schnellster eines riesigen Pulks ganz am Ende der sechsstündigen Session war Marco Andretti (Andretti-Chevrolet), der im Windschatten in 40.237 Sekunden oder 223.676 Meilen pro Stunde eine nahezu optimale Runde erwischte. Diese Marke ist mit Abstand die Schnellste der bisherigen Indy-Trainings. Mit seinem Schnitt von 359,97 km/h schrammte Andretti auch hauchdünn an einem Durchschnittstempo jenseits der 360 km/h vorbei.

Zweiter wurde Helio Castroneves (Penske-Chevrolet), der ebenfalls in diesem großen Pulk von über 15 IndyCars steckte. Der "Spiderman", der bislang kaum auffiel, setzte sich mit einer Runde von 40.536 Sekunden oder 222.025 Meilen pro Stunde in Szene. Rang drei ging an Danica-Patrick-Nachfolger James Hinchcliffe (40.565/221.864) in einem weiteren Andretti-Chevrolet. Der Kanadier hatte am Nachmittag über weite Strecken die Bestzeit gehalten.

Auch Ryan Hunter-Reay im dritten "Werks-Andretti" zeigte sich konstant an der Spitze der Zeitentabelle und wurde am Ende in 40.575 Sekunden Fünfter. Hunter-Reay sprengte damit das Ganassi-B-Team von Graham Rahal (4.) und Charlie Kimball (6.), die die Ganassi-Farben im großen Schlusspulk vertraten. Dario Franchitti (8.) und Scott Dixon (10.) aus dem Ganassi-A-Team unternahmen dies nicht.

Barrichello und de Silvestro als Schlusslichter

Rubens Barrichello

Auch Rubens Barrichello (li.) mischte im großen Schlusspulk mit Zoom

Auch IndyCar-Tabellenführer Will Power (Penske-Chevrolet) steckte in diesem Feld und fuhr in 40.693 Sekunden letztlich auf Rang sieben. Einzig sein Teamkollege und Landsmann Ryan Briscoe (14.) verpasste als einziger der großen Drei die Top 10. Dessen Platz übernahm Takuma Sato im Rahal-Honda, der im Windschatten mit einer Zeit von 40.753 Sekunden Neunter wurde. Sato war damit der einzige Nicht-Andretti, -Penske oder -Ganassi-Pilot in den Top 10.

Überhaupt stand der Indy-Dienstag ganz im Zeichen von ausgedehnten Windschattenübungen, die in erster Linie die Teams von Andretti, Penske und KV initiierten. Auch Rubens Barrichello übte sich erstmals in dieser Rennsimulation. Zunächst zusammen mit seinen KV-Teamkollegen Tony Kanaan (19.) und Ernesto Viso (26.). Später traute sich der ehemalige Formel-1-Pilot sogar in den großen Schlusspulk. Geholfen hat es nichts: Barrichello wurde am Abend als 29. und Vorletzter gewertet.


Dienstags in Indianapolis

Auch das Wetter spielt - im Gegensatz zu den Vorjahren - mit: Am Dienstag herrschten Sonne, 27 Grad Celsius und wieder nur ganz wenig Wind. Daher brachte das sechsstündige Training mit weit über 1.600 gefahrenen Runden auch einen neuen 2012er-Rekord. Zwischenfälle gab es erneut keine, nicht einmal technische Defekte.

Und wieder war nur ein Lotus auf der Strecke: Nachdem sich das HVM-Team von Simona de Silvestro (30.) am Montag eine Auszeit nahm, war die 23-jährige Schweizerin am Dienstag die erste Pilotin auf der Strecke. Allerdings fand sie sich in 42.793 Sekunden oder 210.315 Meilen pro Stunde weit abgeschlagen ganz am Ende der Zeitentabelle wieder. Am Dienstag fuhr Jean Alesi (Fan-Force-Lotus) keine Runde.

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