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Indy-Auftakt: Andretti ärgert Power

Ryan Hunter-Reay vor James Hinchcliffe: Andretti zeigt in St. Pete einen Top-Auftakt, Will Power (Penske) auf P3 - Simona de Silvestro (KV) ist zurück in den Top 10

(Motorsport-Total.com) - Nach über sechs Monaten Winterpause und - aus Spargründen - nur ganz wenigen Testfahrten hieß es jetzt auch bei den IndyCars: Hosen runter. Und die neue Saison 2013 begann, wie die Saison 2012 endete. Die 1 ist die 1. IndyCar-Champion Ryan Hunter-Reay drehte in den Straßen von St. Petersburg eine Runde von 1:02,453 Minuten und schlug damit seinen Andretti-Teamkollegen James Hinchcliffe (1:02,454) um die Winzigkeit von einer Tausendstelsekunde.

Ryan Hunter-Reay

Ryan Hunter-Reay holte die erste Bestzeit der IndyCar-Saison 2013 Zoom

Nur Dritter wurde Top-Favorit Will Power (1:02.546), der sich in den 45 Trainingsminuten ordentlich strecken musste. Der 32-jährige Australier hatte im Sessionverlauf eine Bestzeit aufgestellt, die das Andretti-Team dann binnen weniger Sekunden übertraf. In seinem letzten Anlauf kurz vor Schluss hobelte Power zwar noch eine halbe Zehntelsekunde ab, an die Andretti-Zeiten kam er jedoch nicht heran.

"Das war nicht schlecht, aber es gibt noch ein wenig Arbeit für uns", sagte Power. Insgesamt lagen die Zeiten deutlich unter denen des Vorjahres, denn 2012 war Scott Dixon im Ganassi-Honda der schnellste Pilot im ersten Freien Training. Der Neuseeländer kam damals aber nicht unter 1:03 Minuten. Zur Saisoneröffnung 2013 gelang dies gleich zwölf Piloten. Ein Grund dafür ist vermutlich der etwas weichere, neue Firestone-Reifen.

Überhaupt zeigte sich das Andretti-Team bestens vorbereitet: Neuzugang Ernesto Viso (1:02,576) fuhr auf einen starken vierten Platz, Marco Andretti wurde in 1:02,925 Minuten Zehnter. Alle vier Andretti-Chevys lagen also in den Top 10. Stark auch das KV-Team: Tony Kanaan (1:02,611) kam auf Rang fünf, die Schweizerin Simona de Silvestro landete in 1:02,695 Minuten knapp dahinter als gute Siebte.

Die "Swiss Miss" ist zurück

Simona de Silvestro

Simona de Silvestro fuhr in ihrem KV-Chevrolet in die Top 10 Zoom

Nach einem Jahr Lotus-bedingter Auszeit ist die "Swiss Miss" also zurück im Kampf um die Spitzenpositionen und arbeitet mit voller Kraft daran, ihren Spitznamen in die Variante "Swiss Missile" abzuändern. Mit Sebastien Bourdais (Dragon-Chevrolet; 9.; 1:02,887) kam noch ein weiterer Chevy-Pilot in den Top 10. Acht Chevy-Piloten in den Top 10 - Konkurrent Honda hat ganz offenbar noch Nachholbedarf.

Denn lediglich Dario Franchitti im Ganassi-Honda (1:02,682; 6.) und Josef Newgarden (Fisher-Honda; 8.; 1:02.731) schafften den Sprung unter die Top 10. Vorjahresbestzeithalter Scott Dixon sorgte für den einzigen kurzen Zwischenfall, als er sich in seinem Ganassi-Honda bereits auf seiner ersten schnellen Runde drehte. Nach einem Federwechsel kam der zweifache IndyCar-Champion nur noch auf Rang 14.


Fotos: IndyCars in St. Petersburg


Vorjahressieger Helio Castroneves im zweiten Penske-Chevrolet ärgerte sich zum Auftakt mit hartnäckigen Bremsproblemen herum und landete am Ende nur auf Platz 11. Der britische Rahal-Neuzugang James Jakes (12.) stellte seinen erfahrenen Teamkollegen Graham Rahal (23.) genauso in den Schatten wie Sam-Schmidt-Rookie Tristan Vautier (13.) seinen französischen Landsmann Simon Pagenaud (20.).

Justin Wilson (Dale-Coyne-Honda) wiederum wurde in St. Petersburg zwar die Ehre zuteil, die erste gezeitete Runde der neuen IndyCar-Saison zu drehen, doch am Schluss lag der lange Brite als 19. weit hinten. Nur einen Platz besser war Foyt-Neuzugang Takuma Sato als unauffälliger 18 unterwegs. Am Freitagabend ab 19:40 Uhr MEZ beginnt das zweite Freie Training in der noch trockenen Tampa-Bay-Area. Für das weitere Auftaktwochenende drohen nach wie vor Regenfälle.

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