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Indy 500: Fernando Alonso nicht für das Rennen qualifiziert!

"Underdog" Kyle Kaiser kickt Ex-Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso nach wetterbedingter Verzögerung des Last-Row-Shootouts aus Indy-500-Starterfeld 2019

(Motorsport-Total.com) - Das bereits am Samstag vorhergesagte Unwetter hatte den Indianapolis Motor Speedway am Sonntag tatsächlich stundenlang fest im Griff. Anhaltende Regenfälle ließen eine Einhaltung des ursprünglich geplanten Zeitplans für den zweiten Qualifying-Tag zum diesjährigen Indy 500 nicht zu.

Fernando Alonso

Fernando Alonso muss seinen Traum von der "Triple Crown" verschieben Zoom

Nach wetterbedingter Verzögerung von 4:15 Stunden konnte aber das Last-Row-Shootout mit den sechs Wackelkandidaten im Kampf um die drei Plätze in der letzten Startreihe (P31 bis P33) doch noch am geplanten Tag über die Bühne gehen.

James Hinchcliffe (Schmidt-Honda), Max Chilton (Carlin-Chevrolet), Fernando Alonso (McLaren-Chevrolet), Sage Karam (Dreyer/Reinbold-Chevrolet), Patricio O'Ward (Carlin-Chevrolet) und Kyle Kaiser (Juncos-Chevrolet) gingen nach den Dramen vom Samstag nacheinander ins sechsköpfige Einzelzeitfahren über jeweils vier fliegende Runden und damit die Entscheidung über die endgültige Qualifikation beziehungsweise Nicht-Qualifikation.

Hinchcliffe legt nach Crash vom Vortag vor

Im Gegensatz zum Samstag war für jeden tatsächlich nur ein einziger Vier-Runden-Versuch erlaubt. Dieser musste sitzen, denn drei der sechs Wackelkandidaten würden den nachträglichen Einzug ins 33-köpfige Starterfeld für das Rennen noch schaffen, die drei anderen hingegen am kommenden Sonntag (26. Mai) nur zuschauen.

James Hinchcliffe mit seiner Verlobten Becky Dalton

James Hinchcliffe konnte eine zweite Nicht-Qualifikation in Folge noch abwenden Zoom

Hinchcliffe, der am Samstagvormittag einen heftigen Crash gehabt hatte, legte mit seinem im Vergleich zu Samstagnachmittag verbesserten Ersatzauto (Backup-Car) vor. Unter anderem von seinem schwer verletzten Teamkollegen Robert Wickens beobachtet, fuhr Hinchcliffe einen Vier-Runden-Schnitt von 227,543 Meilen pro Stunde.

Chilton - neben Karam einer von nur zwei der sechs Wackelkandidaten, die in dieser Woche keinen Crash hatten - zog mit einem Vier-Runden-Schnitt von 226,192 Meilen pro Stunde nach. Damit reihte sich der Ex-Formel-1-Pilot aus Großbritannien hinter Hinchcliffe ein.

Alonso erst drin, dann draußen

Dann ging Alonso, dessen Crash sich am Mittwoch zugetragen hatte, auf die Bahn. Mit im Vergleich zum Samstag (P31) stark umgebauter Abstimmung fuhr Alonso einen Vier-Runden-Schnitt von 227,353 Meilen pro Stunde - hinter Hinchcliffe, aber vor Chilton vorübergehend P2 für den zweimaligen Formel-1-Weltmeister.

Fernando Alonso

Fernando Alonso hat den letzten Startplatz in letzter Sekunde noch verloren Zoom

Karam war der Nächste auf der Strecke. Der 24-Jährige, der trotz seines jungen Alters bereits vier Indy 500 bestritten hat, brachte es auf einen Vier-Runden-Schnitt von 227,740 Meilen pro Stunde. Damit schob sich Karam an Hinchcliffe vorbei auf P1 und verdrängte Alonso auf den wackligen P3. Chilton stand zu diesem Zeitpunkt bereits als Nicht-Qualifikant fest, während Karam selbst die Qualifikation sicher hatte.

O'Ward, der am Donnerstag gecrasht war, ging als Vorletzter auf die Bahn. Als Carlin-Teamkollege von Chilton saß der 20-jährige Mexikaner und Rookie im (geplant gewesenen) Ersatzauto von Chilton. Mit diesem legte er einen Vier-Runden-Schnitt von 227,092 hin. Damit war er zwar schneller als Chilton, aber langsamer als Alonso und somit wie sein Teamkollege beim Rennen nicht dabei. Indes konnte nun auch Hinchcliffe durchatmen. Er wird nach seiner Nicht-Qualifikation 2018 diesmal beim Rennen dabei sein.

Kaiser kickt Alonso aus dem Starterfeld

Als Letzter rückte der am Freitag gecrashte Kaiser mit dem ohne Hauptsponsor versehenen Juncos-Chevrolet aus. Ausgerechnet er war der letzte, der Alonso noch aus dem Starterfeld kicken konnte.

Der 23-Jährige, der bislang lediglich fünf IndyCar-Rennen gefahren hat, darunter aber das Indy 500 des Jahres 2018, fuhr einen Vier-Runden-Schnitt von 227,372 Meilen pro Stunde. Damit war die Sensation perfekt: "Underdog" Kaiser hat die Qualifikation geschafft, indem er Alonso um 0,019 Meilen pro Stunde - 0,013 Sekunden - über vier Runden verdrängt hat!

Somit nehmen Sage Karam, James Hinchcliffe und Kyle Kaiser am 26. Mai beim Indy 500 die letzte Startreihe ein. Hingegen sind Fernando Alonso, Patricio O'Ward und Max Chilton nur Zuschauer.

Alonso begann Tag als Langsamster im Aufwärmtraining

Vor der stundenlangen Verzögerung war der einzige Fahrbetrieb, den es am Sonntagvormittag gegeben hatte, ein wetterbedingt auf 20 Minuten verkürztes Freies Training für die sechs Teilnehmer des Last-Row-Shootouts. Hinchcliffe war in diesem - für die Startaufstellung nicht relevanten - Freien Training der Schnellste gewesen vor Karam, Chilton, O'Ward und Alonso. Derweil ging Kaiser am Vormittag gar nicht auf die Bahn.

Alonso hatte bei dieser Gelegenheit als Langsamster deutlichen Rückstand aufgewiesen. Nach den umfangreichen Veränderungen an der Abstimmung über Nacht setzte der orangefarbene Bolide mit der Startnummer 66 zunächst stark auf und sprühte Funken. Für den entscheidenden Vier-Runden-Versuch, der am Nachmittag doch noch über die Bühne gebracht werden konnte, wurde seitens McLaren nochmals Hand angelegt. Gebracht hat es nichts.

Unterm Strich hat es trotzdem nicht gereicht.

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