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Das Spiel beginnt: Drei Penske in Reihe eins - Dixon Siebter

Drei Penske-Chevrolet fahren auf die ersten drei Startplätze von Fontana - Tabellenführer Scott Dixon nur Siebter - Riesenpech für das Dale-Coyne-Team

(Motorsport-Total.com) - Kein Zweifel: Team Penske war am Freitag das dominierende Team im MAVTV 500 auf dem Auto Club Speedway im kalifornischen Fontana. Die große Frage ist jedoch, ob das alleine zum Titelgewinn reichen wird. In der Qualifikation bestätigten die drei Penske-Chevys ihren hervorragenden Eindruck vom Freien Training, während Tabellenführer Scott Dixon (Ganassi-Honda) nur auf Rang sieben landete. Die Fontana-Pole ging in 1:05,225 Minuten an Will Power, der dabei einen Schnitt von 220,775 Meilen pro Stunde oder 355,3 km/h erzielte.

Will Power

Will Power fuhr am Freitag in Fontana zweimal Bestzeit Zoom

Sein Penske-Teamkollege Helio Castroneves landete in 1:05,551 Minuten nur auf Rang zwei, was durchaus etwas Brisanz innehatte, denn immerhin schnappte Power dem einzigen Dixon-Verfolger damit den Bonuspunkt für eine IndyCar-Pole weg. Die Erklärung: Nach der Auslosung für das Einzelzeitfahren über zwei fliegende Runden mussten Castroneves und Power vor Dixon auf das Zwei-Meilen-Oval gehen. "Weil wir nicht wissen konnten, was Scott und Ganassi machen werden, sind wir auf Nummer sicher gegangen", schilderte der Australier.

Damit ist die Frage nach einem Penske-Teamwork noch nicht abschließend geklärt, doch Power deutete an: "Wenn es der Rennverlauf zulässt, dann werde ich mit Sicherheit versuchen, das Rennen zu gewinnen." Ähnlich klang Castroneves: "Wir müssen mitnehmen, was geht", betonte der "Spiderman". "Ich kann mich glücklich schätzen, immer noch um den Titel kämpfen zu können, ich habe nichts zu verlieren." Und während A.J. Allmendinger als Dritter im Bunde die Penske-Galavorstellung komplettierte, sagte Roger Penske klipp und klar: "Helio muss das Ding gewinnen."

Und wie erging es Dixon? Der gab sich gewohnt zurückhaltend: "Wir haben uns heute auf das Rennsetup konzentriert und wollten in der Qualifikation einen problemfreien Lauf hinlegen." An der IndyCar-Mathematik hat sich nichts geändert: Sollte Castroneves die nun mögliche Maximalpunktzahl von 52 Zählern (Sieg und meiste Führungsrunden) holen, reichen Dixon nach wie vor die 28 Meisterschaftspunkte, die es für Platz sechs gibt. Zudem müssen beide Titelkontrahenten nach einem vorzeitigen Motorenwechsel um zehn Startplätze nach hinten.

Doppeltes Pech für das Dale-Coyne-Team

Scott Dixon, Helio Castroneves

Helio Castroneves und Scott Dixon: Wer macht das Titelrennen? Zoom

Anders formuliert: Dixon kann sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag in aller Ruhe ansehen, wie drei Penske-Chevys vorne weg donnern, solange sich nicht zuviele Fahrzeuge dazwischen schieben. Erster Kandidat dafür ist Sebastien Bourdais aus dem Dragon-Team von - Achtung - Penske-Sohn Jay Penske, der in 1:05,900 Minuten auf einen starken Startplatz vier fuhr. Dahinter folgt ein Honda-Trio bestehend aus Dixons Ganassi-Teamkollege Charlie Kimball (5.), dem überraschend schnellen James Jakes (Rahal-Honda; 6.) und eben Dixon.

Die Andretti-Truppe kam überhaupt nicht ins Laufen: Marco Andretti wurde als Bester des Quartetts Achter, während James Hinchcliffe (11.), Viso-Ersatzmann Carlos Munoz (14.) und Ryan Hunter-Reay (15.) an den Top 10 vorbeifuhren. Geheimfavorit und Fontana-Vorjahressieger Ed Carpenter ging in seinem Carpenter-Chevy als Erster ins Einzelzeitfahren und kam auf Rang neun. Josef Newgarden rundete im Fisher-Honda die Top 10 ab.


Fotos: IndyCar-Finale in Fontana


Riesenpech hatte das Dale-Coyne-Team: Nachdem Pippa Mann im Freien Training abgeflogen war, konnte die Britin in der Qualifikation nicht fahren, weil das Chassis nicht rechtzeitig fertig wurde. Teamkollege Justin Wilson stotterte zwar aus der Box, blieb auf der Gegengeraden jedoch ohne Leistung liegen. Zu vermuten ist ein Motorschaden am zweiten Coyne-Honda. Auch Takuma Sato (Foyt-Honda) musste nach seinem Abflug am Vormittag auf die Qualifikation verzichten.

Derzeit ist bekannt, dass sechs IndyCar-Teams in der Startaufstellung um zehn Plätze nach hinten müssen: Neben Dixon und Castroneves betrifft dies auch Newgarden, Sato, Rahal und Saavedra. Der entscheidende Titelkampf um die IndyCar-Krone 2013 beginnt in der Nacht von Samstag auf Sonntag ab 2:45 Uhr MESZ. 'Sport1 US' überträgt die 250 Runden aus Fontana live ab 2:00 Uhr MESZ.

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