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Carb-Day: Kanaan und Dixon plötzlich zur Stelle

Und dann schlugen sie zu: Das Ganassi-Duo Tony Kanaan und Scott Dixon dominiert den Carb-Day - Montoya in den Top 10, einige Überraschungsgäste

(Motorsport-Total.com) - In der gesamten Trainingswoche und auch in der Qualifikation waren sie kaum sichtbar, doch am Carb-Day ließen sie die Katze aus dem Sack. Vorjahressieger Tony Kanaan (1.) und Scott Dixon (2.) waren im Abschlusstraining zum 98. Indy 500 die schnellsten beiden Piloten. Und was viele Szenebeobachter bereits vermuteten, dürfte nun Gewissheit sein: In der Rennabstimmung und vor allem im Verkehr sind die beiden Ganassi-Chevrolets absolut bei der Musik, wenn sie nicht sogar die Tonart bestimmen.

Carb Day 2014

Abschlusstraining zum 98. Indy 500: Der Carb-Day beginnt Zoom

Kanaan war in den 60 Trainingsminuten der Erste, der die 220-Meilengrenze knackte und knallte in den engen Wiundschatten-Pulks eine schnelle Runde nach der anderen hin. Früh erzielte er einen Rundenschnitt von 227.838 Meilen pro Stunde (366.67 km/h). Lediglich Teamkollege Dixon war zuvor in 227.773 Meilen pro Stunden in der Lage gewesen, die Kanaan-Zeiten zu matchen. Dixon geht von Startplatz elf aus ins Rennen, Kanaan wurde in der Qualifikation 16.

Natürlich gab es auch ein paar Überraschungsgäste weit vorne. Allen voran Townsend Bell (KV-Chevrolet), der sich 15 Minuten vor dem Ende mit einem Schnitt von 227.221 Meilen pro Stunde auf Rang drei brachte und dort blieb. Der Russe Michail Aljoschin (Schmidt-Honda) fuhr in 226.045 MpS auf einen tollen fünften Rang. Und auch das Team von Sarah Fisher brachte mit Alex Tagliani (8.) und Josef Newgarden (10.) gleich beide Dallara-Honda in die Top 10.

Was machte das IndyCar-Establishment? Team Penske spielt wie nicht anders zu erwarten vorne mit: Helio Castroneves wurde Vierter, Juan Pablo Montoya landete auf Rang neun und Will Power wurde Elfter. Bei Andretti Autosport scheinen sich Ryan Hunter-Reay (6.) und Marco Andretti (7.) als Speerspitzen in Szene zu setzen, während James Hinchcliffe (12.) nach seiner Gehirnerschütterung mit Setup-Fragen und Vibrationen herumschlug. Carlos Munoz, der Vorjahreszweite, hielt sich als 28. dezent zurück.

Karam mit Mauerstreifer

Sage Karam

Rookie Sage Karam, hier mit Freundin Anna de Ferran, der Tochter von Gil Zoom

Kurt Busch (Andretti-Honda) wollte ein positives Fazit zu seinem Montagsabflug ziehen, der ihn ins Ersatzauto von Marco Andretti zwang. "Es ist mir lieber, wenn das im Freien Training passiert und nicht im Indy 500", sagte der so ovalerfahrene Indy-Rookie aus der NASCAR. Nach über 50 Test-Runden in seinem neuen Fahrzeug landete Kurt Busch in seiner Startnummer 26 immerhin auf Rang 15.

Reifenverbrauch, Motorkennzahlen, rundherum neue Teile - der Carb-Day ist nach wie vor der einzige Aufgalopp zum Indy 500 unter simulierten Wettbewerbsbedingungen, weil sich natürlich immer sehr viele Fahrzeuge zeitgleich auf der Strecke befinden. Und wer nach diesen 60 Trainingsminuten nicht zufrieden mit seinem Auto ist, der hat in der Anfangsphase des Indy 500 am Sonntag aller Wahrscheinlichkeit nach ein Problem.


Indy 500

Polesitter und Lokalmatador Ed Carpenter (Carpenter-Chevrolet) konnte sich als 13. nicht wie gewünscht in Szene setzen. Sein schneller Teamkollege J.R. Hildebrand wurde als 17. gewertet. Für einen Hingucker sorgte Buddy Lazier in seinem Lazier-Chevrolet, der mit einer Runde von 224.812 MpS früh in den Top 5 auftauchte und am Ende immer noch 14. wurde. Ein äußerst respektabler Auftritt für das kleine Lazier-Team.

Sage Karam (32.) sorgte ziemlich genau zu Sessionhalbzeit für eine Schrecksekunde, als er seinen Dreyer/Reinbold-Chevy ausgangs Kurve 4 leicht an der Mauer streifen lies. Auch Rückkehrer Jacques Villeneuve (Schmidt-Honda; 30.) kam nie wirklich ins Rollen, was genauso für Sebastian Bourdais (KV-Chevrolet; 27.) gilt. Damit sind die umfangreichen Fahraktivitäten im Vorfeld des 98. Indy 500 beendet. Am Sonntagabend ab 18:00 Uhr MESZ wird es ernst: 'Sport1 US' überträgt das "Greatest Spectacle in Racing" live.

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