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Brasilien-Auftakt: Power schlägt die Hondas

Will Power war in Sao Paulo schneller als ein Honda-Quartett mit Dario Franchitti an der Spitze - Rubens Barrichello nicht in den Top 10

(Motorsport-Total.com) - Chevy-Aushängeschild Will Power und dann vier Honda-Piloten. So stellte sich am Samstagmorgen der Auftakt zum Sao Paulo Indy 300 dar. Mit seiner letzten fliegenden Runde entthronte der schnelle Penske-Pilot aus Australien in 1:22.387 Minuten IndyCar-Titelverteidiger Dario Franchitti im Ganassi-Honda (1:22.395). Dritter wurde dessen Teamkollege Scott Dixon, der in 1:22.786 Minuten aber bereits einen kleinen Respektabstand aufwies.

Will Power, Simon Pagenaud

Will Power holte sich zum Sao-Paulo-Auftakt wieder eine Bestzeit Zoom

Damit scheint sich das Turbo-Update von Honda ausgezahlt zu haben, um das es in dieser Woche ein kleines Hick-Hack gegeben hatte. So lautet zumindest der erste Eindruck des auf trockener Strecke ausgetragenen ersten Freien Trainings von Sao Paulo. Die Ränge vier und fünf holten Simon Pagenaud (Schmidt-Honda; 1:22.819) und Youngster Josef Newgarden (Fisher-Honda; 1:22.877).


Fotos: IndyCars in Sao Paulo


Power hielt im Trainingsverlauf in 1:22.532 lange die Bestmarke und war zu diesem Zeitpunkt um über eine halbe Sekunde schneller als die Konkurrenz. Newgarden gelang es, der Differenz ein paar Zeitspäne abzuringen, bevor sich Franchitti drei Minuten vor dem Sessionende in Front setzte. Will Powers Konter kam in allerletzter Sekunde und zementierte das Endklassement.

Auf den Positionen sechs bis neun versammelten sich vier Chevys mit Helio Castroneves (Penske) als bestem Lokalmatadoren, Ryan Hunter-Reay (Andretti), J.R. Hildebrand (Panther) und Marco Andretti (Andretti). Etwas überraschend fuhr James Jakes seinen Dale-Coyne-Honda als Zehnter in die Top 10.

Rubens Barrichello war mit 26 gezeiteten Runden wieder einmal einer der fleißigsten Piloten und landete am Ende auf Position zwölf. Damit war er der schnellste KV-Fahrer, denn Tony Kanaan und Ernesto Viso kamen nur auf die Positionen 13 und 16. Der beste Lotus-Pilot war Sebastien Bourdais (Dragon), der mit 1,6 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit 19. wurde.

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