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IMSA Petit Le Mans 2020: DPi-Streckenrekord und Pole für Acura

Acura besetzt beim Petit Le Mans 2020 die erste Startreihe - DPi-Streckenrekord auf der Road Atlanta - Corvette in der GTLM vorn

(Motorsport-Total.com) - Dane Cameron hat Acura die vierte Pole-Position in Folge in der IMSA SportsCar Championship beschert. Der US-Amerikaner stellte den Penske-Acura #6 (Cameron/Montoya/Pagenaud) in 1:08.412 Minuten auf die Pole-Position beim Petit Le Mans 2020. Damit stellte er einen neuen Streckenrekord für die DPi-Klasse auf der Road Atlanta auf. (Ergebnis Qualifying Petit Le Mans 2020)

Juan Pablo Montoya, Simon Pagenaud

Dane Cameron sicherte Acura die Pole-Position beim Petit Le Mans 2020 Zoom

Cameron lieferte sich ein packendes Duell um die Pole-Position mit Ricky Taylor aus dem Schwesterfahrzeug #7 (R. Taylor/Castroneves/Rossi), das er letztlich um 0,094 Sekunden für sich entschied. Beide Acura ARX-05 besetzen damit die erste Startreihe. Es ist das vorletzte Rennen der Partnerschaft zwischen der Honda-Nobelmarke und Penske.

Es war jedoch nicht so, dass Penske die Session dominiert hätte. Felipe Nasr kam mit dem Action-Express-Cadillac #31 (Nasr/Derani/Albuquerque) auf 0,200 Sekunden an die Bestzeit heran. Harry Tincknell fehlten im Mazda #55 (Bomarito/Tincknell/Hunter-Reay) nur weitere 24 Tausendstelsekunden.

Das Meisterschaftsrennen in der IMSA SportsCar Championship 2020 in der DPi-Klasse ist vor dem 10-Stunden-Rennen in Braselton völlig offen. Sechs Fahrerpaarungen haben realistische Titelchancen, während ausgerechnet der Polesetter aus dem Titelrennen schon mehr oder weniger draußen ist.

In der LMP2 setzte sich der favorisierte PR1-Mathiasen-Oreca #52 (Kelly/Trummer/Huffacker) von Tabellenführer Patrick Kelly in 1:11.590 Minuten mit fast einer Sekunde Vorsprung im Qualifying durch.

Corvette gibt GTLM-Tempo weiter vor

Nach sechs Siegen aus neun Rennen hat sich Corvette Racing auch die Pole-Position für das Petit Le Mans geholt. Diesmal war es allerdings nicht das in der Meisterschaft dominierende, gelbe Fahrzeug #3 (Taylor/Garcia/Catsburg), sondern die graue Vette #4 (Gavin/Milner/Fässler).

Oliver Gavin, Tommy Milner

Tommy Milner fuhr die Qualifying-Bestzeit erst nach vielen Runden Zoom

Tommy Milner setzte sich im Qualifying-Duell gegen den RLL-BMW #25 (Spengler/de Philippi/Herta) von Connor de Phillippi durch. Bemerkenswert ist, dass die beiden Werks-Corvetten nahezu die gesamte Sitzung über auf der Strecke waren und Milner die Zeit auf vergleichsweise alten Reifen fuhr.

Die BMWs starten von den Plätzen zwei und drei, der beste Porsche folgt mit der #912 (Bamber/Vanthoor/Jaminet) auf Platz vier.

In der GTD gingen die Acura-Festspiele weiter: Die Pole-Position holte sich der Meyer-Shank-Acura #86 (McMurry/Farnbacher/Michimi). Shinya Michimi, eigentlich "nur" dritter Fahrer im Acura NSX GT3, bekam die Chance und markierte eine Zeit von 1:19.291 Minuten.

Das war 0,273 Sekunden schneller als Jeff Westphal im Scuderia-Corsa-Ferrari #63 (MacNeil/Balzan/Westphal), der ebenfalls "Aushilfsfahrer" bei den Langstreckenrennen ist.

Start zum 10-Stunden-Rennen ist am Samstag um 18:40 Uhr, eine Stunde später als bisher üblich.

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