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KTM besteht Feuertaufe auf dem Salzburgring

KTM konnte am vergangenen Wochenende im Rahmen der Internationalen Deutschen Meisterschaft auf dem Salzburgring wichtige Erfolge feiern

(Motorsport-Total.com) - Mit einem mulmigen Gefühl reiste das KTM-Superbike-Team Germany zur fünften Veranstaltung der Internationalen Deutschen Meisterschaft am vergangenen Wochenende zum Salzburgring. Obwohl die 4.255 Meter lange Rennstrecke quasi um die Hausecke zum Werk in Mattighofen liegt, war es der ehrgeizigen Truppe um Projektleiter Wolfgang Felber und Teammanager Konrad Hefele vorbehalten, mittels Testkilometern für das Heimrennen Erfahrungen zu sammeln.

Stefan Nebel

Für KTM lief es bei Heimrennen am Salzburgring recht gut Zoom

Wegen des Streckenlayouts gehört der legendäre Salzburgring in die Kategorie der absoluten Ultra-Highspeed-Rundkurse, wo bis Mitte der 1990er-Jahre in allen Grand-Prix-Klassen unzählige WM-Schlachten ausgefochten wurden. Ausgerechnet unmittelbar vor der Haustür des Firmensitzes war man sich vor dem Wochenende nicht so recht bewusst darüber, wie man sich mit der brandneuen KTM 1190 RC8 R auf bisher ungewohntem Highspeed-Terrain schlagen würde.#w1#

"Wir mussten bereits sehr früh feststellen, dass wir auf Strecken, wo wir zum ersten Mal sind, noch mehr ins Straucheln geraten, als auf Strecken, wo wir bereits getestet haben", meinte dazu Teammanager Konrad Hefele. "Dies wird sich auch bei den nächsten Rennen so zeigen. Hier ist aber auch die extrem schnelle Streckenführung noch hinzu gekommen."

Da eigens für das Heimrennen eine Tribüne mit bis zu 700 Mitarbeitern aus dem Werk besetzt wurde, war für die Mannschaft um Hefele der Erfolgsdruck spürbar mehr. RC8-Ritter Stefan Nebel befriedigte jedoch mit Startplatz drei und einem fünften Rang im ersten Lauf sowie mit Platz drei im zweiten Rennen alle Erwartungen. "Sicher haben wir unser Ziel erreicht. Ich glaube, wir können höchst zufrieden sein, denn wir sind hier zum ersten Mal gefahren und auch gleich am Podium gestanden. Und das ausgerechnet beim Heimrennen, mit so vielen KTM-Mitarbeitern vor Ort. Mehr darf man sich fürs Erste nicht erwarten. Aus der Sicht ist alles perfekt gelaufen", so Hefele.

Obwohl mittlerweile das Paket sehr ausgereift und konkurrenzfähig erscheint, tritt der Teamchef auf die Euphorie-Bremse, indem er meinte: "Schon nach dem ersten Rennen, wo wir ebenfalls am Podium gestanden sind, haben wir unsere Zielsetzung ein wenig nach oben geschraubt. Aber vorerst bleibt eine Top-5-Platzierung am Ende der Saison unser Ziel. Sollte es zu einem Podium reichen, wären wir umso glücklicher."

Während der deutsche Stefan Nebel für KTM am Salzburgring die Kastanien aus dem Feuer holte, haderte Teamkollege Didier van Keymeulen mit einem technischen Defekt und Wetterpech in den Trainings. Dazu kam ein unglücklicher Rennverlauf im zweiten Heat. Rang elf war die Ausbeute des Belgiers in Lauf eins, bevor er in Lauf zwei bereits in der Schikane unmittelbar nach dem Start zu Sturz gekommen war.

"Zum Glück ist Didier bei diesem Sturz nicht passiert. Aber von Startplatz zwanzig ins Rennen zu gehen birgt immer ein gewisses Risiko. Vor allem hier, da es in der Schikane mit einem derart großen Starterfeld sehr eng wird. Es ist natürlich schade für ihn. Viel wichtiger aber ist, dass er jetzt in der längeren Pause bis zum nächsten Rennen vollkommen seine Handverletzung auskuriert und dann wieder in voller Fitness zurück kommen kann, wie er auch schon zu Beginn der Saison war", lautete das Fazit Hefeles über seinen zweiten Fahrer.

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