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  • 03.08.2011 · 16:44

  • von Roman Wittemeier

GT-Weltmeisterschaft 2012: Bisher nur 14 Autos

Promoter Stephane Ratel hat das Ergebnis seiner jüngsten Bemühungen vorgestellt: Sieben Marken, sieben Teams, 14 Autos bislang für 2012 fix

(Motorsport-Total.com) - Die aktuelle GT1-Weltmeisterschaft ist seit dem Start zu Beginn des vergangenen Jahres immer weiter ausgeblutet. Zu Beginn des zweiten Jahres stand plötzlich die Weltmeistermannschaft von Michael Bartels außen vor, im Verlauf dieses Jahres kamen die vier versprochenen Corvettes nie vollzählig zum Rennen, nun wird auch die schweizerische SRT-Mannschaft um Karl Wendlinger nicht mehr antreten.

Stephane Ratel malt ein farbenfrohes Bild von der GT-Weltmeisterschaft 2012

Promoter Stephane Ratel hielt Teams und Sponsoren immer wieder mit Versprechungen bei der Stange - tut dies auch nun wieder. Vor Wochen hatte der Serienchef angekündigt, dass er zum Nennschluss Ende Juli ein volles Starterfeld für 2012 präsentieren werde. Er setzte potenzielle Interessenten unter Druck, nach dem Motto: Wer sich nicht bis Ende Juli einschreibt, hat eben Pech gehabt.

Wie sieht nun die Realität aus? Sieben Teams haben sich fix für das kommende Jahr eingeschrieben und das Nenngeld in Höhe von 100.000 Euro bereits überwiesen. Somit steht derzeit ein Starterfeld von gerade einmal 14 Autos. "Wir freuen uns sehr als seines der ersten Teams unsere Teilnahme an der GT-Weltmeisterschaft 2012 bestätigen zu können", so Young-Driver-AMR-Teamchef Hardy Fischer.

"Die Meisterschaft hat vom ersten Rennen an spannenden und faszinierenden Motorsport geboten. Mit dem neuen Konzept für 2012, das neue Teams und Hersteller anlockt, verspricht es noch spannender zu werden. Wir freuen uns sehr, dass wir 2012 im dritten Jahr in Folge in der Weltmeisterschaft starten", so der Teamboss aus Paderborn. Ab dem kommenden Jahr sind GT1-, GTE- und GT3-Autos in der GT-Weltmeisterschaft zugelassen.

¿pbvin|64|3942||0|1pb¿Neben der Aston-Martin-Mannschaft haben sich auch WRT (Audi), Marc VDS (BMW), Vita4One (Ferrari), Belgian (Ford), Münnich (Lamborghini) und JRM (Nissan) fest eingeschrieben. "Wir liegen voll im Plan", verkündet Ratel stolz. "Ziel bleibt es zehn, elf - im Idealfall sogar zwölf - Teams in der WM zu haben." Es fehlen also noch mindestens drei Marken.

Es gebe Gespräche mit interessierten Teams, die Fahrzeuge der Marken Alpina, Mercedes und Corvette einsetzen könnten, heißt es. "75 Prozent des Weges haben wir nun geschafft. Ich bin davon überzeugt, dass wir Anfang September am Ziel sein werden", meint der Promoter. Von den gewünschten Marken McLaren und Lotus spricht Ratel neuerdings kaum noch.

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