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  • 09.06.2011 · 13:04

Frentzen: "In Zolder hat alles angefangen"

In Zolder ist Heinz-Harald Frentzen seine ersten Runden in einem Formel-Fahrzeug gefahren - Deshalb ist die Freude auf das ADAC GT-Masters Wochenende groß

(Motorsport-Total.com) - Die ehemalige Formel-1-Strecke im belgischen Zolder, Austragungsort des nächsten ADAC Masters-Weekend am kommenden Wochenende, ist das "Heimspiel" für Ex-Formel-1-Pilot Heinz-Harald Frentzen. Der letzte Start des gebürtigen Mönchengladbachers in Zolder liegt zwar schon mehr als 20 Jahre zurück, dennoch hat der heutige ADAC GT-Masters-Star an die rund 60 Kilometer von Aachen entfernte Strecke gute Erinnerungen.

Heinz-Harald Frentzen, Sven Hannawald

Frentzen und Hannawald zählen zu den Publikumslieblingen im GT-Masters

"Zolder war die erste richtige Rennstrecke, auf der ich zu Beginn meiner Karriere gefahren bin. Dort habe ich in einem Formel Ford die ersten Runden gedreht und auch die ersten Rennen gefahren." Entsprechend groß ist die Vorfreude von Frentzen auf die beiden Rennen in Belgien, die er zusammen mit seinem Teamkollegen, Skisprungslegende Sven Hannawald, in einer Corvette Z06 von Callaway Competition bestreitet.

"Ich komme immer wieder gern nach Zolder zurück und freue mich darauf, dort viele Fans aus meiner Heimat zu treffen." Beim ersten Auslandsgastspiel der Saison 2011 stehen für Frentzen und Teamkollege Hannawald die GT-Masters-Rennen fünf und sechs auf dem Programm. Die Bilanz von Frentzen nach seinen ersten vier Rennen fällt positiv aus.

"Der Spaßfaktor ist immer noch sehr hoch und das wird sich bis zum Saisonende nicht ändern." Auch mit den Fortschritten seines Teamkollegen und Motorsportquereinsteiger Hannawald ist Frentzen zufrieden. "Sven hat seine Hausaufgaben zu machen. Aber ich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung. Er macht viele Fortschritte, und wenn sein Lerntempo so weitergeht, bin ich mir sich er, dass wir bis zum Saisonende regelmäßig gemeinsam in die Top-10 fahren können", so Frentzen.

Mit jedem Rennen kommt das Corvette-Duo besser in Fahrt. "Im Rennen sind wir schon sehr gut dabei, im Qualifying konnte ich bisher noch nicht alles aus dem Auto herausholen. Das Auto untersteuert für meinen Geschmack noch etwas zu sehr. Das heißt, es schiebt in den Kurven etwas über die Vorderachse. Daran müssen wir noch arbeiten."

Nicht nur die sportlichen Eindrücke sind bei Frentzen nach vier Rennen positiv, auch vom ADAC GT-Masters ist der Wahl-Monegasse begeistert: "Das GT-Masters ist schon anders, als ich es mir vorgestellt habe. Die Rennserie ist ungemein anspruchsvoll. Zum einen aufgrund der Vielzahl der verschiedenen Automarken, zum anderen aufgrund der großen Anzahl von talentierten Nachwuchspiloten, die sich dort tummeln."

"Ich halte das ADAC GT-Masters für eine ideale Plattform für den Start in eine professionelle Rennfahrerkarriere, dort kann man sich als Fahrer empfehlen. Die große Anzahl der Teilnehmer zeigt ja auch, wie beliebt die Serie ist." Für die beiden Rennen auf der ehemaligen Formel-1-Strecke in Zolder wagt Frentzen eine vorsichtige Prognose: "Ich kann es schwer einschätzen, weil wir mit dem Auto auf der Strecke noch nicht gefahren sind. Aber ich gehe davon aus, dass wir dort ähnlich schnell sind, wie beim letzten Rennen auf dem Sachsenring."

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