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"Ein schöner Anblick": Audi-Pilot Thierry Vermeulen lässt mit P2 Zandvoort jubeln

Drudi/Vermeulen fahren in Zandvoort im Car-Collection-Audi auf das Podest: Warum der Niederländer seinen Teamkollegen beeindruckt und was der Schlüssel war

(Motorsport-Total.com) - Thierry Vermeulen ist noch nicht lange im Rennsport dabei. Doch schon an seinem dritten Rennwochenende im ADAC GT Masters gelang dem jungen Niederländer seine erste Podiumsplatzierung, und das ausgerechnet vor heimischer Kulisse in Zandvoort. (Bilder vom ADAC GT Masters in Zandvoort)

Thierry Vermeulen, Mattia Drudi

Auf dem Weg zu Platz zwei: Mattia Drudi und Thierry Vermeulen Zoom

Zusammen mit seinem Teamkollegen auf dem Car-Collection-Audi #33, Mattia Drudi, fuhr Vermeulen im Sonntagsrennen den zweiten Platz nach Hause und war danach im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' "sehr happy." Für den 19-Jährigen spricht sein Ehrgeiz, denn trotz des großartigen Ergebnisses trauert er dem Sieg so ein bisschen hinterher.

"Es kann immer noch besser sein. Wir hätten auch gewinnen können", meint Vermeulen. Doch dafür war der Emil-Frey-Lamborghini #63 von Albert Costa/Jack Aitken zu stark. Den Grundstein für das Podest legte Drudi am Start, wo er sich von P4 auf P2 verbesserte.

Mattia Drudi: Zwei Schlüssel für P2 in Zandvoort

"Ich habe gesehen, wie Perera und Güven nach innen gehen. Ich hatte freie Bahn vor mir und konnte sehr spät bremsen und außenherum überholen", schildert der Italiener den Rennstart aus seiner Sicht. Dieses Manöver sei "einer der Schlüssel" für die zweite Position gewesen, so Drudi.

Ein weiterer Faktor: "Ich bin einfach Jack gefolgt. Er war sehr schnell, daher habe ich mich dann auf mein Auto und meine Reifen konzentriert." Drudi übergab den R8 in tadellosem Zustand und mit einem großen Polster auf den Joos-Porsche an Vermeulen.


ADAC GT Masters Zandvoort 2022: Highlights R2

Die besten Szenen aus dem Sonntagsrennen in Zandvoort, der dritten Saisonstation des ADAC GT Masters 2022

Der hatte somit gute Voraussetzungen für seinen Stint und freut sich: "Ich konnte mein Ding durchziehen, meine Pace fahren und versuchen, das Auto ohne verrückte Aktionen in einem Stück zu lassen. Natürlich ist dann das Ergebnis gekommen. Ich bin sehr happy damit. Insgesamt bin ich sehr happy für das Team. Sie verdienen das auch."

Thierry Vermeulen heiß auf weitere Podien

Vermeulen gelang es seinerseits, die Reifen nicht zu überstrapazieren. Wie ein alter GT3-Hase fuhr der junge Niederländer das Resultat nach Hause. Drudi lobt seinen Teamkollegen in den höchsten Tönen dafür: "Er macht einen Mega-Job, auch heute wieder."

Der Italiener weiter: "Es war nicht einfach, denn wenn man eine Lücke hat, und man dann sieht, wie Autos wieder näher kommen ist es nie leicht, den Druck zu managen. Und er hat noch nicht so viel Rennerfahrung. Was er also macht, ist sehr gut."

Das Erfolgserlebnis von Vermeulen, dem Sohn von Max Verstappens Manager, sorgte auch für Begeisterung auf den Rängen. Über das Wochenende kamen trotz des MotoGP-Rennens in Assen immerhin 14.500 Zuschauer zum ADAC GT Masters nach Zandvoort.

"Die waren natürlich sehr happy und es ist schön, das zu sehen. All diese Leute, die hierher kommen und diese Meisterschaft und die Fahrer unterstützen, so glücklich zu sehen ... Das ist ein schöner Anblick", erzählt Vermeulen, der es nicht bei dem einen Podium belassen will, stolz. Er kündigt an: "Ich hoffe, das kann ich in dieser Saison noch einmal so kreieren."

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