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Viso nach schwerem Crash fast unverletzt

Ernesto Viso hatte bei seinem schweren Unfall in Magny-Cours alle Schutzengel der Welt und zog sich nur leichte Verletzungen zu

(Motorsport-Total.com) - Drei Wochen nach dem Horrorcrash von Robert Kubica beim Formel-1-Grand-Prix in Montréal hielt der Paddock heute Nachmittag in Magny-Cours schon wieder den Atem an: Ernesto Viso hob nach einer Kollision mit Michael Ammermüller in der ersten Runde wie eine Rakete ab, streifte eine Betonmauer und segelte einfach über diese hinweg.

Ernesto Viso

Ernesto Viso hatte bei seinem Crash in Magny-Cours alles Glück der Welt Zoom

Zustande gekommen war die Situation, weil das Feld aufgrund eines Safety-Car-Signals abbremste - nur Viso nicht. Der Racing-Engineering-Pilot touchierte das Rad des ART-Boliden vor ihm, dieses wurde quasi zur Rampe. Beim anschließenden Abflug hatten zwei Streckenposten Riesenglück, dass sie nicht gerammt wurden, und Viso selbst hatte die Schutzengel auf seiner Seite, als sein Auto mit dem Cockpit nach unten die Betonmauer streifte.#w1#

Viso war nicht in Lebensgefahr

Inzwischen gibt es aber Entwarnung, was seinen Zustand angeht: "Ernesto geht es gut", bestätigte Teamchef Alfonso D'Orleans in einer Presseaussendung. "Wir haben noch keinen offiziellen Bericht von den FIA-Ärzten vorliegen, aber uns wurde schon gesagt, dass er bei Bewusstsein ist und außer Lebensgefahr, auch wenn sie ihn vorerst natürlich weiter beobachten wollen." Erste Diagnose: Gehirnerschütterung, Prellungen und Quetschungen der Arme - und jede Menge Glück im Unglück.

D'Orleans: "Er hat eine gewaltige Gehirnerschütterung, aber sonst hat es nur seinen Arm erwischt, da gibt es also kein Problem. Ich hoffe, dass er wegen der Gehirnerschütterung nicht Silverstone auslassen muss, denn wir wollen für ihn ein neues Chassis aufbauen. Damit werden wir noch heute anfangen. Ich hoffe, dass er so bald wie möglich wieder fahren kann. Sobald er aus dem Krankenhaus kommt, soll er sich erst einmal erholen. Ich werde ihn heute noch im Krankenhaus besuchen."

Ammermüller traf keine Schuld

Schuld war Viso übrigens selbst, wie Ammermüller festhielt: "Alles ging sehr schnell. Ich habe die Safety-Car-Schilder gesehen und bin vom Gas, er ist mir hinten rein und dann hat es mich gedreht. Dann habe ich nur noch sein Auto fliegen gesehen", so der Deutsche. "Mir selbst fehlt nichts - ich glaube, ihm ist es schlimmer ergangen. Aber so schlimm, wie es ausgesehen hat, war es wohl nicht. Sein Glück war, dass es gleich nach der Kurve passiert ist, dadurch war er sicher nicht so schnell wie zum Beispiel Kubica in Kanada."

Aus Sicht von Racing Engineering war es dann schlussendlich sogar noch ein versöhnliches Rennen, denn Visos Teamkollege Javier Villa lieferte von hinten eine beherzte Aufholjagd und wurde dafür als Siebenter mit zwei Punkten belohnt: "Damit startet er morgen aus der ersten Reihe und hat eine echte Chance auf ein richtig gutes Resultat", gab der zu jenem Zeitpunkt schon wieder etwas entspanntere D'Orleans abschließend zu Protokoll.

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