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Jerez: Ericsson vorne, Loeb weit hinten

Am letzten Tag der GP2-Testfahrten in Jerez holt Marcus Ericsson die Bestzeit: Rallyeweltmeister Sébastien Loeb mit mäßigem Auftritt

(Motorsport-Total.com) - Nach zwei herrlich sonnigen und warmen Testtagen in Andalusien mussten die GP2-Piloten zum Abschluss mit widrigen Bedingungen zurechtkommen. Vor allem am Vormittag sorgten viele Regenschauer für einige Rutschpartien. Ausgerechnet am Donnerstag zeigte sich die Sonne kaum, obwohl sich mit Sébastien Loeb und Bruno Senna zwei Topstars angesagt hatten.

Marcus Ericsson

Marcus Ericsson fühlte sich im Champion-Auto von ART sichtlich wohl Zoom

Wegen der schmierigen Strecke gab es am Vormittag mehrere Unterbrechungen. Zunächst rollte Fabio Onidi (Trident) an unglücklicher Stelle mit einem Technikdefekt aus, später mussten auch die Kiesbetten aufgeräumt werden. Marco Bonanomi (Coloni) und Chris van der Drift (Piquet) drehten sich fast zeitgleich ins Aus. Für die Bergungsarbeiten wurde die Strecke vorübergehend gesperrt.#w1#

Auf abtrocknender Strecke waren es letztlich die beiden Piloten von Racing Engineering, die dem Vormittag ihren Stempel aufdrückten. Dani Clos markierte in 1:28.875 Minuten die Bestzeit, sein Kollege Jerome d'Ambrosio (1:28.936) folgte nur knapp dahinter. Luiz Razia konnte im Fahrzeug von Barwa Addax als Dritter überzeugen. Pech hatte Rookie Alexander Rossi (DAMS), dessen Benzinpumpe 15 Minuten vor der Mittagspause streikte.

Bruno Senna fuhr unterdessen unauffällig im Mittelfeld. Der Vizechampion des Jahres 2008 setzte sich im Auto von iSport in 1:30.995 Minuten nur auf Rang 14. Nur vier Plätze dahinter rangierte Sébastien Loeb (1:31.487), dessen GP2-Debüt im Team von DPR von vielen Kameras und Reportern haargenau beobachtet wurde. Der Franzose leistete sich keine Schnitzer, war aber am Nachmittag bei besseren Verhältnissen nicht gerade beeindruckend schnell.


Fotos: GP2-Testfahrten in Jerez, Donnerstag


Die Sonne hatte die Strecke während der Mittagspause etwas weiter abtrocknen lassen, aber nach wie vor waren rutschige Flecken vorhanden. Loeb ging extrem vorsichtig zu Werke und schloss den Tag in 1:28.114 Minuten auf dem letzten Platz ab. Sechsmal musste die Session wegen Zwischenfällen unterbrochen werden. Am schlimmsten erwischte es Edoardo Mortara (Arden), der seinen Wagen heftig in die Reifenstapel setzte und frühzeitig abreisen konnte.

Der Schwede Marcus Ericsson unterstrich sein Talent und fuhr im ART-Boliden in 1:25.970 Minuten zur Tagesbestzeit. Hinter ihm konnte Dani Clos auf Rang zwei seine gute Form bestätigen. Die große Überraschung folgte allerdings erst auf Rang drei. Rookie Fabio Leimer zeigte mit seiner Runde in 1:26.193 Minuten, dass sein Titelgewinn in der Formula Master sicherlich kein Zufall war. Bruno Senna (1:27.173) schloss den Tag auf Platz 14 ab.

Das Ergebnis der Vormittagssession:

01. Dani Clos (Racing Engineering) - 1:28.875 Minuten (17 Runden)
02. Jérôme d'Ambrosio (Racing Engineering) - 1:28.936 (26)
03. Luis Razia (Addax) - 1:29.095 (35)
04. Edoardo Mortara (Arden) - 1:29.372 (23)
05. Will Bratt (Coloni) - 1:29.527 (22)
06. Michael Herck (DPR) - 1:29.850 (33)
07. Oliver Turvey (iSport) - 1:29.932 (17)
08. Fabio Leimer (Ocean) - 1:30.071 (20)
09. Roldan Rodriguez (Arden) - 1:30.125 (24)
10. Filip Salaquarda (Trident) - 1:30.197 (30)
11. Davide Valsecchi (Super Nova) - 1:30.489 (10)
12. James Jakes (Super Nova) - 1:30.498 (7)
13. Fabio Onidi (Trident) - 1:30.611 (25)
14. Bruno Senna (iSport) - 1:30.995 (26)
15. Vladimir Arabadhziev (Piquet) - 1:31.039 (28)
16. Rodolfo Gonzalez (Ocean) - 1:31.128 (25)
17. Jon Lancaster (DAMS) - 1:31.391 (34)
18. Sébastien Loeb (DPR) - 1:31.487 (32)
19. Max Chilton (Addax) - 1:32.083 (22)
20. Marco Bonanomi (Coloni) - 1:32.210 (19)
21. Alexander Rossi (DAMS) - 1:33.592 (35)
22. Francesco Castellacci (Durango) - 1:34.135 (7)
23. Marcus Ericsson (ART) - 1:41.867 (22)
24. Chris van der Drift (Piquet) - 1:42.140 (25)
25. Jan Charouz (ART) - 1:43.143 (15)

Das Ergebnis der Nachmittagssession:

01. Marcus Ericsson (ART) - 1.25.970 Minuten (34 Runden)
02. Dani Clos (Racing Engineering) - 1.26.105 (33)
03. Fabio Leimer (Ocean) - 1.26.193 (24)
04. Jérôme d'Ambrosio (Racing Engineering) - 1.26.483 (27)
05. Luis Razia (Addax) - 1.26.546 (27)
06. Marco Bonanomi (Coloni) - 1.26.607 (30)
07. Oliver Turvey (iSport) - 1.26.648 (33)
08. Davide Valsecchi (Super Nova) - 1.26.651 (32)
09. Alexander RossiI (DAMS) - 1.26.740 (34)
10. Roldan Rodriguez (Arden) - 1.26.846 (31)
11. Chris Van der Drift (Piquet) - 1.26.858 (42)
12. James Jakes (Super Nova) - 1.26.956 (29)
13. William Bratt (Coloni) - 1.27.137 (27)
14. Bruno Senna (iSport) - 1.27.173 (39)
15. Rodolfo Gonzalez (Ocean) - 1.27.186 (35)
16. Edoardo Mortara (Arden) - 1.27.311 (11)
17. Michael Herck (DPR) - 1.27.327 (25)
18. Filip Salaquarda (Trident) - 1.27.421 (39)
19. Max Chilton (Addax) - 1.27.438 (30)
20. Francesco Castellacci (Durango) - 1.27.615 (33)
21. Fabio Onidi (Trident) - 1.27.698 (26)
22. Jan Charouz (ART) - 1.27.845 (25)
23. Jon Lancaster (DAMS) - 1.27.893 (48)
24. Vladimir Arabadhziev (Piquet) - 1.28.059 (34)
25. Sébastien Loeb (DPR) - 1.28.114 (29)

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