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Billy Monger: So schnell steigt er trotz Halo aus dem Cockpit!

Der beinamputierte britische Rennfahrer Billy Monger will 2019 in der neuen Formel-3-Meisterschaft antreten: Erster Versuch verlief schon erfolgreich

(Motorsport-Total.com) - Der britische Rennfahrer Billy Monger, dem im April 2017 nach einem schweren Rennunfall beide Unterschenkel amputiert werden mussten, plant den nächsten Schritt in seiner Rennfahrerkarriere und will im nächsten Jahr an der neuen Formel-3-Meisterschaft der FIA teilnehmen. "Das wäre ein großer Schritt für mich. Das ist Plan A, das ist es, was wir anstreben", bestätigt Monger gegenüber 'Motorsport-Total.com'.

Billy Monger

Billy Monger (links) betrachtet sein vielleicht zukünftiges Auto Zoom

Der 19-Jährige hatte seine Karriere trotz seines Handicaps fortgesetzt und war 2018 in der britischen Formel-3-Meisterschaft gefahren, wo er Gesamtrang sechs belegte. Gas gab Monger in seinem Auto über einen Ring am Lenkrad, die Bremse bediente er mit seinem Beinstumpf. Dieses System kann auch in anderen Formelautos installiert werden.

Eine Hürde vor der Erteilung einer Lizenz für die neue Formel 3 ist der sogenannte Ausstiegstest. Er besagt, dass ein Fahrer innerhalb von acht Sekunden aus eigener Kraft aus dem Auto aussteigen muss. Doch Monger zeigte am vergangenen Wochenende, dass dies trotz des Halo-Schutzbügels für ihn kein Problem ist.

In Abu Dhabi, wo Monger am vergangenen Wochenende beim Saisonfinale der Formel 1 zu Gast war, übte er das Aussteigen aus dem Cockpit an einem Formel-2-Auto von Carlin. Und ein am Montag auf seinem Twitter-Account veröffentlichtes Video zeigt, dass Monger dies innerhalb gut drei Sekunden gelingt!

"Ich dachte, es könnte ein Problem sein. Ich habe es ausprobiert und mit dem Formel-2-Auto von Carlin geübt und es war sehr einfach für mich. Wahrscheinlich einfacher als mit dem Formel-3-Auto. Ich kann mich am Halo hochziehen", so Monger. Offiziell war dieser Test noch nicht, doch nach den positiven Erfahrungen ist Monger zuversichtlich, auch die Kontrolleure des Automobil-Weltverbands überzeugen zu können.


Fotostrecke: Fahrzeugpräsentation FIA Formel 3 2019

Und dann hofft der junge Brite wie erwähnt darauf, ein Cockpit in der Formel 3 zu finden. "Sie bietet eine Menge", sagt Monger über die Serie, die 2019 die bisheriger GP3 und die Formel-3-EM ablösen wird. "Im Rahmen der Formel 1 zu fahren, ist sehr hilfreich. Auch findet man in solchen Klassen oft große Teams, die langfristig dabei sind."

"Ich denke, mit dem neuen Auto und der neuen Meisterschaft wird das Feld sehr ausgeglichen sein. Das ist es was ich will. Ich will mit den besten Nachwuchsfahrern messen und mich beweisen."

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