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Vier statt drei Jahre: Gen2-Auto soll eine Saison länger genutzt werden

Das neue Gen2-Auto der Formel E soll ein Jahr länger genutzt werden als ursprünglich geplant: Facelift nach zwei Saisons - Serienboss Agag hat schon Pläne für Gen3

(Motorsport-Total.com) - Die Formel E wird die Lebensdauer des aktuellen Gen2-Autos auf vier Saisons erhöhen. Ursprünglich war angedacht, das Fahrzeug, das am übernächsten Wochenende erstmals im Renneinsatz sein wird, drei Jahre lang zu nutzen, doch laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' wird sich der Einsatz bis 2022 verlängern.

Lucas di Grassi

Das neue Fahrzeug der Formel E soll länger fahren als geplant Zoom

Zwar ist das noch nicht offiziell bestätigt, doch laut Serienchef Alejandro Agag habe man sich auf diesen Schritt geeinigt, weil es diesbezüglich Anfragen der Hersteller gab. Nach zwei Jahren wird es jedoch voraussichtlich wieder ein neues Aero-Paket geben, wie es beim Gen1-Fahrzeug nach der zweiten Saison ebenfalls der Fall war. "In Saison sieben wird das Auto anders aussehen, aber es wird immer noch das gleiche Auto sein, bevor wir zwei Jahre später zu Generation 3 gehen werden", so der Spanier.

Die Teams der Formel E dürfen in der neuen Periode weiterhin neue Antriebstechnologien entwickeln. Lediglich das Chassis und die Batterien sollen in den kommenden vier Jahren grundlegend beibehalten werden.


Fotostrecke: Die 11 neuen Formel-E-Autos beim Test in Valencia

Doch obwohl das erste Rennen mit den Gen2-Fahrzeugen noch nicht bestritten wurde, denkt Agag schon über die Generation 3 nach. Der Spanier hätte dann gerne leichtere Batterien, ultraschnelles Laden und zwei Boxenstopps: "Man bekommt mehr Power mit 100 Kilogramm weniger Batterie. Die Performance wird besser, man zeigt die Technologie des ultraschnellen Ladens und man hat Boxenstopps", sagt er.

Er könnte sich vorstellen, dass Fahrer dann 60 Sekunden an der Box verbringen und in dieser Zeit so viel Energie wie möglich laden können. "Das würde ich gerne sehen, aber ich weiß nicht, ob es auch so sein wird", so Agag. Denn das letzte Wort in Sachen Reglement-Fragen hat die FIA. "Aber wir kooperieren, und wir würden gerne in die Richtung gehen."

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