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Formel-E-Philosophie: "Zeichen für Straßenverkehr setzen"

Seine Rookie-Saison in der DTM hat Antonio Felix da Costa gerade beendet, nun beginnt für ihn das Abenteuer Formel E - Der Portugiese erklärt die Unterschiede

(Motorsport-Total.com) - Die DTM-Saison ist für Antonio Felix da Costa beendet. Nun konzentriert sich der Portugiese auf sein zweites Motorsport-Standbein, die Formel E. Den Saisonauftakt der Elektrorennserie hatte der Portugiese auslassen müssen, weil sich der ePrix von Peking terminlich mit dem DTM-Rennwochenende auf dem Lausitzring überschnitt.

Start zum Formel-E-Saisonauftakt in Peking

In Peking ging vor wenigen Wochen die Formel-E-Premiere über die Bühne Zoom

Ab dem zweiten Saisonlauf der Formel E, der am 22. November in den Straßen von Putrajaya in Malaysia ausgetragen wird, greift Felix da Costa für das Aguri-Team ins Lenkrad. Bei Testfahrten konnte sich der 23-Jährige bereits einen Eindruck vom Handling des Spark-Renault SRT_01E verschaffen. Wo liegen für ihn die entscheidenden Unterschiede im Vergleich zum BMW M4 DTM, den er in der abgelaufenen DTM-Saison in Diensten des MTEK-Teams bewegte?

Ein entscheidender Unterschied sind die Reifen. In der Formel E kommen profilierte Reifen zum Einsatz, in der DTM Slicks. Aufgrund der Niederquerschnittsreifen, die auf 18-Zoll-Felgen montiert sind, ist im Elektrorenner, verglichen mit der DTM, ein ganz anderer Fahrstil gefragt. "Man muss vorsichtiger sein, um das Maximum aus den Reifen herausholen zu können", wie Felix da Costa gegenüber 'redbull.com' erklärt.

Antonio Felix da Costa

Der Portugiese Antonio Felix da Costa vergleicht Formel E und DTM Zoom

Noch etwas ist anders. In der Formel E heißt die Maxime, "mit so wenig Abtrieb wie möglich zu fahren, denn Abtrieb bedeutet Luftwiderstand und das wiederum bedeutet Verschwendung der Batterieleistung", so Felix da Costa. Verstellbare Heckflügel, wie sie in der DTM bis zum Ende der abgelaufenen Saison zum Einsatz kamen, um das Überholen zu erleichtern, gibt es in der Formel E nicht. Stattdessen greift in der Elektrorennserie das Prinzip des Fan-Boosts - einer von den Fans vergebenen Zusatzleistung von 30 Kilowatt (entspricht rund 41 PS) für fünf Sekunden im Rennen.

So komme es in der Formel E nach Aussage des zweigleisig fahrenden Portugiesen darauf an, "über die Gesamtheit von 20 Runden oder 20 Minuten schnell zu sein und weniger auf die eine schnelle Runde. Das verlangt natürlich eine andere Herangehensweise vom Fahrer. Man muss häufiger mal lupfen und die Batterieleistung im Auge behalten".

Unterm Strich beschreibt Felix da Costa die Philosophie der Formel E mit den Worten: "Natürlich könnten die Organisatoren die Autos viel schneller machen, indem sie beispielsweise Slicks vorschreiben würden, aber darum geht es nicht. Vielmehr geht es darum, ein Zeichen für die Entwicklung im Straßenverkehr zu setzen."

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