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Formel-E-Kalender: Start erst im Oktober, Aus für Long Beach?

Formel-E-Boss Alejandro Agag verrät, dass die zweite Saison der Serie erst im Oktober beginnen soll - Long Beach und Punta del Este wohl nicht mehr dabei

(Motorsport-Total.com) - Der Formel-E-Kalender für die Saison 2015/2016 nimmt langsam Formen an. Zwar soll die finale Version erst in den kommenden Tagen bekanntgegeben werden, doch Serienchef Alejandro Agag verrät bereits jetzt einige Eckpunkte des neuen Programms der Elektrorennserie. So soll das erste Rennen erneut in Peking stattfinden, allerdings erst am 17. Oktober.

Berlin

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"Wir möchten den Kalender ein wenig verdichten, deswegen werden wir im Oktober beginnen", bestätigt Agag gegenüber 'Autosport' den neuen Saisonstart, der um gut einen Monat nach hinten verlegt wird. "Außerdem wollen wir den Herstellern ein wenig mehr Zeit geben, um an ihren Motoren zu arbeiten", verrät er die Hintergründe für den veränderten Saisonbeginn. Zuletzt hatte der Spanier Sorge, dass einige Hersteller mit der Arbeit an ihren eigenen Antrieben hinterherhinken könnten.

Auch bei den Rennen selbst wird es einige Veränderungen geben. Mexiko-Stadt und Paris werden wohl in den Kalender aufgenommen werden, wenn das endgültige grüne Licht gegeben wird, dafür sollen zwei andere Läufe nicht wieder zurückkehren: Laut Informationen von 'Autosport' soll es sich dabei um die Rennen von Long Beach (USA) und Punta del Este (Uruguay) handeln.

Damit hätte die Serie erneut zehn Austragungsorte im Kalender stehen, ob auch die Anzahl der Rennen gleich bleiben wird, steht noch nicht fest. Es gibt Überlegungen, weitere Doppelevents wie beim Saisonfinale in London am 27. und 28. Juni zu integrieren. "Natürlich muss der Appetit beim Publikum vorhanden sein", erklärt Agag, der das Interesse bei London gegeben sieht. "Die Erfahrung zeigt, dass es vielleicht Sinn ergibt, einen oder zwei weitere Doppelevents zu haben."


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Unter den Kandidaten für ein zusätzliches Rennen ist beispielsweise auch Berlin, schließlich seien die Voraussetzungen dort gegeben. Der Zuschauerzuspruch beim Rennen vor zweieinhalb Wochen war groß, und die Infrastruktur lässt dies auch zu: "In manchen Rennen sind wir auf Samstag begrenzt, weil wir die Stadt sperren, aber hier in Tempelhof ist das nicht der Fall", erklärte Agag während des Events auf dem ehemaligen Flughafengelände. Noch ist nichts entschieden, London soll aber auch in Zukunft ein Doppelevent bleiben.

Derweil gibt es auch bereits Gerüchte über die Aufnahme weiterer Städte ab der dritten Saison. Kasachstan soll laut dem Formel-E-Boss gute Chancen auf ein Rennen besitzen, weil dort ein passender Event stattfindet. "2017 findet eine wichtige Expo dort statt", erklärt Agag. "Das Thema ist neue Energie. Es ist sehr nah an den Werten der Formel E." Eine Entscheidung gibt es aktuell nicht, Gespräche werden aber geführt.

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