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1, 2, 3 aus 180 Bewerbern: Formel E sondiert neue Strecken

Die Formel E möchte in ihrer zweiten Saison expandieren, doch Alejandro Agag hat die Qual der Wahl: Über 180 Städte wollen ein Rennen austragen

(Motorsport-Total.com) - London, Miami, Berlin - und dann? Mit zehn Austragungsorten ist die Formel E in ihre Premierensaison 2014/15 gestartet, doch der Kalender soll sich in Zukunft weiter füllen. Und glaubt man Formel-E-Boss Alejandro Agag, dann stehen die Kandidaten für eine Aufnahme in den Kalender Schlange: "Wir haben über 180 Städte, die wegen eines Rennens angefragt haben, und viele davon sind bereit, viel Geld zu bezahlen", sagt der Spanier zu 'Autosport'.

Karun Chandhok

Die malerische Kulisse von Long Beach war der letzte Einsatzort der Formel E Zoom

Die Verantwortlichen der Serie sondieren derzeit die Angebote, doch große Hoffnungen können sich nicht viele Bewerber machen. Die Serie verfolgt ihr eigenes Konzept, und zuletzt wurde betont, dass man am Kalender für die zweite Saison nicht so viel verändern wolle. Im aktuellen Debütjahr glänzt die neue Meisterschaft mit klangvollen Städtenamen, und mit Paris steht bereits eine weitere große Metropole hoch im Kurs.

Die Formel E muss nun überlegen, welche Städte die Botschaft der Serie noch am besten verbreiten können. "Wir wollen zeigen, dass elektrische Formelwagen jetzt genau richtig für die Stadt sind", sagt Agag und fügt an, dass es zwar schwierig sei, die Vorstellung von Elektrofahrzeugen in den Köpfen der Menschen zu verändern, "aber genau das wollen wir tun, indem wir sie in diesem Umfeld zeigen."


Fotostrecke: Die Strecken der Formel E 2015/2016

Am vergangenen Wochenende war Nelson Piquet jun. auf dem legendären Kurs von Long Beach unterwegs, wo bereits sein Vater sein erstes Formel-1-Rennen gewinnen konnte, und mit dem Lauf in Monaco steht bereits der nächste Klassiker auf dem Programm. Abgesehen davon dürfen sich die Fans aber wenig Hoffnung machen, dass die Serie weitere bekannte Rennstrecken ansteuern wird. "Long Beach und Monaco werden vermutlich die einzigen sein - und vielleicht Singapur."

Ist die Elektroserie also bald auch im südostasiatischen Stadtstaat unterwegs, wo die Formel 1 seit 2008 ein Nachtrennen abhält? "Das könnte eine Option sein, aber ansonsten sehe ich da nicht viele weitere", bestätigt Agag und unterstreicht noch einmal das Konzept: "Wir wollen an neue Orte, wie Hong Kong, vielleicht Paris, vielleicht Mexiko." Es bleibt abzuwarten, welche der über 180 Bewerber Alejandro Agag demnächst aus dem Hut zaubern wird.

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