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Formel E ein voller Erfolg: 75.000 Zuschauer in Peking

40 Millionen TV-Zuschauer, 75.000 Menschen vor Ort an der Strecke: Chefpromoter Alejandro Agag freut sich über die erfolgreiche Formel-E-Premiere

(Motorsport-Total.com) - Trotz Konstrukteurs-WM-Entscheidung bei der Rallye Australien, trotz MotoGP in Misano und trotz DTM auf dem Lausitzring: Im Motorsport gab es am Samstag ein Thema, von dem alles andere in den Schatten gestellt wurde, und zwar der ePrix von China in Peking. Das spektakuläre Rennen markierte die Geburtsstunde der neuen Elektro-Rennserie Formel E.

Start zum Formel-E-Rennen in Peking: Nicolas Prost vor Lucas di Grassi und Daniel Abt

75.000 Zuschauer sahen das erste Rennen der Formel E in Peking live vor Ort Zoom

Die Zugriffe auf Motorsport-Total.com explodierten spätestens mit der alles entscheidenden Kollision zwischen Nicolas Prost und Nick Heidfeld in der letzten Kurve, bei der der Deutsche großes Glück hatte und unverletzt davonkam. Dieses dramatische Ende sicherte der Formel E Schlagzeilen nicht nur in den Fachmedien, sondern auch ungewöhnlich starke Präsenz in Mainstream-Publikationen.

Auch via Fernsehen übertraf die Reichweite offenbar alle Erwartungen: "Wir geben stolz bekannt, dass wir bei diesem ePrix ein weltweites TV-Publikum von 40 Millionen Menschen hatten, 75.000 Zuschauer an der Strecke und mehr als eine Milliarde Kontakte in den sozialen Medien", berichtet Chefpromoter Alejandro Agag, quasi der Bernie Ecclestone der Formel E.

Besonders beeindruckend klingen 75.000 Zuschauer im Olympiapark in Peking. Zum Vergleich: Zur Formel 1 kamen dieses Jahr nur 52.000 Zuschauer nach Hockenheim, und selbst in Monza waren am vergangenen Wochenende nicht mehr als 80.000 Grand-Prix-Fans. In diesem Kontext kann sich das Formel-E-Publikum durchaus sehen lassen.


Formel E: ePrix von China in Peking, Highlights

Das erste Rennen in der Geschichte der Formel E mit der dramatischen Kollision zwischen Nicolas Prost und Nick Heidfeld Weitere Formelsport-Videos

Allerdings mit Einschränkungen: "Man muss wissen, dass man nicht unbedingt ein Ticket kaufen muss, um ein Formel-E-Rennen zu verfolgen", gibt Agag gegenüber der 'Welt' zu. Jeder, der am Samstag im Olympiapark war, konnte sich das Rennen grundsätzlich ansehen. Geld wurde nur für die Tribünenplätze bei Start und Ziel verlangt.

Aber das Verkaufen von Eintrittskarten steht für die Formel E ohnehin nicht im Vordergrund. Stattdessen will man in den großen Städten Menschen ansprechen, die sonst nicht zu einem Autorennen gehen würden. "Uns geht es vor allem um die Passanten. Wir wollen eine ganz neue Art von Fans generieren", erklärt Agag.

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