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Späte Einsicht: Prost entschuldigt sich bei Heidfeld

In seinen ersten Reaktionen war Nicolas Prost nach dem Horrorcrash in Peking noch uneinsichtig, inzwischen hat er sich aber bei Nick Heidfeld entschuldigt

(Motorsport-Total.com) - Unmittelbar nach dem Horrorcrash in der letzten Kurve des ePrix von China in Peking schienen Nicolas Prost und sein Vater noch an Realitätsverweigerung zu leiden, was die Schuldfrage angeht, doch inzwischen zeigt sich zumindest der e.dams-Fahrer selbst einsichtig. Dem vorangegangen war eine Strafe der Rennleitung für das nächste Rennen in Malaysia.

Nick Heidfeld, Nicolas Prost

Nick Heidfeld und Nicolas Prost haben sich inzwischen ausgesprochen Zoom

"Ich fühle mich wegen des Unfalls ganz schlecht", twittert Prost. "Nachdem ich mir die Videos angesehen habe, verstehe ich, dass ich dafür verantwortlich bin. Ich habe ihn einfach nicht gesehen und habe ein schlechtes Gewissen. Das Wichtigste ist, dass es meinem Freund Nick gut geht. Sorry, Nick - du weißt, dass ich so etwas nie absichtlich tun würde!"

Entschuldigung angenommen: "Danke, Nico", twittert der Deutsche, der das erste Formel-E-Rennen der Geschichte ansonsten gewonnen hätte, retour. "Ich kenne dich und weiß, dass du niemandem absichtlich ins Auto fährst. Nächste Woche kämpfen wir gemeinsam in Austin für Rebellion." Nämlich bei der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC), wo die beiden Teamkollegen sind.

Heidfeld hatte Prost schon in seiner ersten Reaktion keine Vorwürfe gemacht, die Schuld aber dem Franzosen zugewiesen. Der brauchte seinerseits etwas länger, um den tatsächlichen Ablauf des Unfalls zu realisieren.

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