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Crashfest in Malaysia-Quali: Prost Schnellster, Servia auf Pole

Oriol Servia profitiert von einer Strafe des Quali-Schnellsten Nicolas Prost und steht in Putrajaya auf Pole - Zahlreiche Unfälle der Favoriten: Di Grassi in der letzten Startreihe

(Motorsport-Total.com) - Nicolas Prost war beim ereignisreichen Qualifying der Formel E in Putrajaya der schnellste Mann. Doch aufgrund des Unfalls mit Nick Heidfeld im Peking-Rennen wird der e.dams-Pilot das Rennen (7:00 MEZ) nicht von der Pole aus angehen, weil er eine Strafversetzung um zehn Plätze abfasst. Damit geht die Pole-Position an Oriol Servia, der zusammen mit seinem Dragon-Teamkollegen Jerome d'Ambrosio aus der ersten Reihe starten wird.

Nicolas Prost

Nicolas Prost darf seine Pole in Putrajaya nicht behalten Zoom

"Es ist fantastisch, dass wir die erste Startreihe haben", jubelt der Polemann nach der Session. Hinter dem Dragon-Duo werden der Trainingsschnellste Sam Bird (Virgin), Daniel Abt (Abt) und Jarno Trulli (Trulli) ins Rennen gehen. Der Deutsche muss dabei mit Rang vier zufrieden sein, obwohl er nach zwei von vier Qualigruppen noch die Führung innehatte. Denn es hätte für ihn weitaus schlimmer enden können.

Schon in der ersten Kurve seines ersten Versuchs berührte der Kemptener die Wand und beschädigte sein Auto. "Die Lenkung stand nicht mehr gerade, aber ich musste weitermachen und wusste nicht, wie ich Schnellster meiner Gruppe sein konnte", erzählt er und fügt an: "Wir sollten glücklich sein." Denn der Mauerberührung von Abt war nur der erste Vorbote einer ziemlich ereignisreichen Session, in der drei von vier Gruppen mit roter Flagge unterbrochen werden mussten.

In der ersten Gruppe sorgte der ausrollende Nelson Piquet Jun. (8./China) für einen vorzeitigen Abbruch, in der zweiten Session war es sein Teamkollege Ho-Pin Tung (16.), der mit einem Unfall alles zum Stoppen brachte. Doch für die größte Schrecksekunde sorgte Jaime Alguersuari (Virgin), der in Gruppe vier hart in die Mauer knallte, nachdem er dem langsamen Lucas di Grassi (Abt) ausweichen musste.


Fotos: Formel E in Putrajaya


Der Brasilianer war seinerseits bereits ein Opfer der Mauer geworden und konnte keine Rundenzeit setzen. Auch sein Abt-Bolide war nach einer Mauerberührung krumm, sodass di Grassi langsam um den Kurs schlich. In einer schnellen Kurve wollte Alguersuari außen vorbei, fuhr dabei jedoch in die Wand und bedankte sich wild gestikulierend beim Peking-Sieger, der das Rennen wie Alguersuari von ganz hinten in Angriff nehmen muss.

Auch für Sebastien Buemi lief die Session nicht viel besser. Der Schweizer hatte technische Probleme und stellte seinen e.dams vorzeitig ab. Auch er hat von Rang 17 aus viel Arbeit im Rennen vor sich. Nick Heidfeld (Venturi) wurde Neunter, rückt wie die anderen Piloten in den Top 10 aber ebenfalls noch einen Platz nach vorne auf.

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