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Buemi über Niederlage enttäuscht: "Schwierig zu akzeptieren"

Sebastien Buemi hadert damit, dass er die Meisterschaft nur um einen Punkt verloren hat, weiß aber, dass sein Fehler entscheidend war - Glückwünsche an den Rivalen

(Motorsport-Total.com) - Sebastien Buemi war der Pechvogel beim gestrigen Saisonfinale der Formel E in London. Nach dem Qualifying sah es so aus, als ob der Schweizer tatsächlich Nelson Piquet jun. noch abfangen könnte, weil der Brasilianer nur von Rang 16 starten durfte, doch im Rennen verpasste der e.dams-Pilot die Entscheidung denkbar knapp - um einen einzigen Punkt.

Sebastien Buemi

Sebastien Buemi muss die Enttäuschung erst einmal verdauen Zoom

"Es ist schwierig zu akzeptieren, die Meisterschaft um einen Punkt verloren zu haben, aber so ist der Sport", seufzt Buemi nach dem Rennen. "Ich bin enttäuscht und muss darüber erst einmal hinwegkommen." Mit 143 zu 144 Zählern hatte der e.dams-Pilot am Ende das Nachsehen. Ihm fehlte nur eine Position zum Meistertitel - oder die schnellste Rennrunde, die zwei Zusatzzähler bringt.

Doch die entscheidende Position hat Buemi nach 16 von 29 Runden selbst weggeworfen: "Ich habe mich nach dem Verlassen der Box gedreht", sagt er. "Ich weiß nicht, was da beim Anbremsen passiert ist, aber das war der eine Platz, der den Unterschied ausgemacht hat." Zwar verlor Buemi bei seinem Missgeschick nur eine Position, doch diese verlor er an Bruno Senna, der danach das entscheidende Hindernis zum Titelgewinn war.

Mit allen Mitteln versuchte Buemi in der Schlussphase an Senna vorbeizugehen, doch vergeblich: "Ich wollte Bruno überholen, weil er ziemlich langsam war, aber er hat die komplette Strecke ausgenutzt", so der Schweizer. "Die Strecke war so eng, dass ich selbst mit Fanboost nicht an seine Seite kam. Wenn er in der Mitte fährt, dann habe ich überhaupt keine Chance." Denn auf dem engen Kurs im Battersea Park war Überholen ohne Brechstange eigentlich fast unmöglich.

Und so muss sich Buemi schließlich mit dem Vizetitel zufriedengeben, obwohl er mit drei Siegen die meisten Läufe für sich entschied. Zum Trost gab es für e.dams bereits am Samstag den Teamtitel zu feiern. "Das Team hat einen großartigen Job gemacht", weiß Buemi und sieht ein, dass auch für seinen Titelrivalen dasselbe gilt: "Nelson hatte ein gutes Jahr, Glückwunsch an ihn", nimmt es der Schweizer sportlich.

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