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Neue Motoren kommen erst 2014

Die neue Motorengeneration wird in den Formel-3-Serien aller Voraussicht nach erst 2014 kommen - Auch Volkswagen und Mercedes wollen neue Triebwerke bauen

(Motorsport-Total.com) - In der Formel-3-Szene gibt es für die kommende Saison wieder einige Änderungen. Die Euroserie gibt es in der Form nicht mehr, denn sie ist komplett in der Europameisterschaft aufgegangen. Sie soll künftig die Dachserie der Formel 3 sein. Diskussionen gibt es derzeit noch über das künftige Motorenformat. Eigentlich hätte ein neues Reglement ab 2013 gelten sollen. Ursprünglich war 2013 als Übergangsjahr geplant. Alte und neue Motoren hätten parallel laufen können. Den Leistungsunterschied wollte man ausbalancieren. Ab 2014 sind dann nur noch die neuen Motoren vorgeschrieben.

Andrea Roda

Im kommenden Jahr wird mit den bewährten Triebwerken weitergefahren Zoom

Derzeit sieht es danach aus, dass in Europa aber mit den altbewährten Triebwerken weitergefahren wird. Dagegen rüstet die japanische Formel 3 um. Toda und TOM's planen mit neuen Motoren. Die Pläne von Mugen sind derzeit nicht bekannt. "Der Motor läuft auf dem Prüfstand", bestätigt TOM's-Chef Susumi Koumi gegenüber 'Autosport'. "Wir benutzen den Standard Zylinderblock und den Zylinderkopf von unserem derzeitigen Toyota-Motor. Andere Teile wurden neu entworfen, um den Regularien zu entsprechen." In Europa sieht die Situation anders aus.

Speziell viele Teams der Euroserie, beziehungsweise der Europameisterschaft, stehen durch die DTM-Nähe in engem Kontakt zu den deutschen Herstellern Volkswagen und Mercedes. FIA-Manager Frederic Bertrand hat gegenüber 'Autosport' bestätigt, dass er von den beiden Herstellern eine unterschriebene Absichtserklärung hat. Darin steht, dass sich sich verpflichten für 2014 einen Motor nach dem neuen Reglement zu bauen. Derzeit kann man davon ausgehen, dass im nächsten Jahr alle Teams mit den aktuellen Triebwerken weiterfahren werden.

Die Britische Formel 3 kocht ihre eigene Suppe. Die Teams einigten sich bereits darauf, im kommenden Jahr auch mit den bewährten Triebwerken weiterzufahren. Damit will man von vornherein ausschließen, dass es zu Leistungsunterschieden kommen kann. Das Problem der Balance of Performance stellt sich dann auch nicht. Der Formel-3-Cup in Deutschland ist hiervon generell ausgenommen, denn dort stellt Volkswagen einen speziellen Motor zur Verfügung.

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