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Nicholas Latifi: Formel 2 in Sachen Reifen doch anders als die Formel 1

Nicholas Latifi räumt mit dem Mythos auf, die Formel-1- und Formel-2-Reifen würden sich ähneln - Der Williams-Pilot sieht zwischen den Pneus gravierende Unterschiede

(Motorsport-Total.com) - In der Formel 2 war Nicholas Latifi als Reifenstreichler bekannt, der das Management der Pneus immer gut unter Kontrolle hatte. Im Jahr 2019 wurde er mit seinem Fahrstil hinter Nyck de Vries Zweiter in der Formel-2-Gesamtwertung. Seit 2020 fährt er für Williams in der Formel 1, wo das Reifenmanagement auf einem ganz anderen Level liegt.

Nicholas Latifi

In der Formel 2 war Latifi ein echter Reifenstreichler Zoom

"Wer sich die Formel-2-Rennen anschaut, weiß, dass die Reifen sehr sensibel sind", sagt Latifi. "Vom Start bis zum Ende des Rennens gibt da es viel Verschleiß, was sich auch stark in den Rundenzeiten widerspiegelt. Eigentlich ist der Weg, wie man auf seine Reifen aufpasst, in der Formel 1 und Formel 2 sehr ähnlich."

Dennoch gibt es im Detail gravierende Unterschiede zwischen der Königsklasse und der Nachwuchsserie: "Die Geschwindigkeit und Intensität des Reifenmanagements sind in der Formel 1 eine ganz andere Hausnummer. Das Auto ist natürlich schneller, aber auch die relative Leistung ist in der Formel 1 deutlich höher."

George Russell, Romain Grosjean, Nicholas Latifi

In der Formel 1 ist es viel schwieriger, die Reifen zu managen Zoom

Deshalb geht alles in der Formel 1 auch deutlich schneller als in der Formel 2, weshalb ein Rennfahrer kaum Zeit hat, sich an die Situation perfekt anzupassen. Latifi erklärt: "Erfahrung hilft dabei natürlich, aber nur weil du in der Formel 2 die Reifen gut im Griff hattest, heißt es nicht, dass es auch in der Formel 1 so ist. Deshalb musste ich viel lernen und mich anpassen, um darin besser zu werden."

In der Saison 2020 hat Latifi bisher keinen einzigen Punkt für Williams geholt. Seine beste Platzierung war der elfte Platz in Monza, wo er nur knapp an seinen ersten Meisterschaftspunkten vorbeigeschrammt ist. Auch sein Teamkollege George Russell hat noch keinerlei Zähler auf dem Konto und wurde beim Chaos-Rennen in Mugello Elfter.

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