powered by Motorsport.com

Panasonic Toyota Racing

Japan

Porträt

(Stand: 26. Januar 2009) Toyota ist seit 2002 mit einem eigenen Team in der Formel 1 vertreten, hinkt dem anvisierten Erfolg aber seither hinterher. Die bisher beste Saison war 2005, als Ralf Schumacher und Jarno Trulli einige Male auf dem Podium landeten und den vierten Platz in der Konstrukteurs-WM erreichten.

Einen Grand-Prix-Sieg konnte Toyota bisher noch nicht feiern, aber 2009 ist genau das das erklärte Saisonziel. Durch das völlig neue Reglement erhofft man sich in Köln einen großen Sprung nach vorne. Das wird auch bitter nötig sein, denn sollte wieder nur eine durchschnittliche Saison gelingen, dann könnte Toyota aus der Formel 1 aussteigen.

Größtes Plus der in Köln stationierten Japaner ist die Kontinuität innerhalb der Belegschaft, denn seit dem Führungswechsel in der Technikabteilung im Jahr 2006 (Pascal Vasselon statt Mike Gascoyne) arbeiten in den leitenden Positionen die gleichen Ingenieure zusammen, darunter auch der Deutsche Dieter Gass.

Auf Fahrerseite setzt Toyota erneut auf den vielleicht besten Qualifyer der Formel 1, Trulli, der über jede Menge Erfahrung, aber auch einen eigenwilligen Fahrstil verfügt, und auf den deutschen Jungpiloten Timo Glock.

Toyota verfügt mit geschätzten 350 Millionen Euro über den höchsten Jahresetat aller Formel-1-Rennställe. Daher wächst natürlich auch der Druck auf das Management um Teamchef Tadashi Yamashina und Teampräsident John Howett, denen vom Vorstand in Japan bis Ende 2009 Zeit gegeben wurde, um endlich auf die Siegerstraße einzubiegen.