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  • 30.08.2007 · 20:32

  • von Marco Helgert

Yamamoto mit Debüt in Spykers B-Modell

Der Japaner durfte erstmals im B-Modell des Spykers Platz nehmen, konnte aber erst am Nachmittag seine Runden drehen

(Motorsport-Total.com) - Sakon Yamamoto hatte am zweiten Testtag des Spyker-Teams in Monza die Chance, das B-Modell des F8-VII zum ersten Mal zu pilotieren. Dabei konnte er sich kaum einen schlechteren Tag dafür aussuchen. Am Morgen sorgten Gewitterstürme und starker Regen dafür, dass so gut wie nicht gefahren wurde.

Sakon Yamamoto

Sakon Yamamoto fuhr trotz der widrigen Bedingungen 72 Runden

Erst am Nachmittag konnte der Japaner dann auf die Piste gehen. Yamamoto arbeitete am Setup des verbesserten Boliden, führte einen Reifenvergleich durch und fuhr hauptsächlich Longruns. Spyker wird den Test nun wie gewohnt beenden und bleibt am Freitag nicht mehr unter der Riege der testenden Teams.#w1#

"Ein Gewitter begrüßte das Team am Morgen, danach regnete es fast bis 13 Uhr durch", so Chefingenieur Dominic Harlow. "Auch wenn das Wetter unsere Session auf den Nachmittag zusammenkürzte, konnten wir 72 nützliche Runden mit Sakon drehen. Wir haben uns bei der knappen Zeit natürlich auf die fundamentalen Dinge des Rennsetups und den Reifenvergleich konzentriert. Zudem haben wir ein Problem gelöst, das die Boxenstopps von beiden Autos in der Türkei behinderte."

Yamamoto selbst war vom B-Modell angetan. "Heute war es seltsam, denn wegen des Regens konnten wir am Morgen nichts tun", erklärte er. "Das ist natürlich enttäuschend, denn wir wollten weiter mit dem Auto fahren. Als der Regen dann aufhörte, konnten wir ein paar gute Fahrten durchführen. Wenn bedenke, wie viel es regnete, dann konnten wir recht viele Runden drehen."

"Ein Vergleich zwischen dem A- und dem B-Modell ist schwierig, weil die Strecken so andersartig sind", fuhr er fort. "In Istanbul fährt man mit sehr viel Abtrieb, in Monza mit sehr wenig. Aber das Auto fühlte sich einfacher zu fahren an. Insgesamt war es eine gute Vorbereitung auf die nächste Woche, wir konnten ein paar gute Einstellungen für das Rennen finden."