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Williams: Neuer Frontflügel generiert keine schnelleren Runden

Beim Auftakt des Formel-1-Wochenendes am Hockenheimring hat Williams einen neuen Frontflügel getestet - Schnellere Rundenzeiten seien aber nicht möglich

(Motorsport-Total.com) - Williams hat am Freitag des Grand Prix von Deutschland einen neuen Frontflügel eingesetzt. Das Team habe in den beiden Sitzungen viele wichtige Daten gesammelt und schon die ersten Verbesserungen gesehen. Der neue Flügel würde aber nicht zu besseren Rundenzeiten führen, so Sergei Sirotkin. Trotzdem habe sich das Fahrverhalten des Williams-Boliden aufgrund der neuen Spezifikation verbessert. Der Frontflügel sei "ein Schritt in die richtige Richtung", aber es müsse "noch mehr kommen", damit sich der Traditionsrennstall signifikant verbessern kann.

Lance Stroll

Williams wartet in Hockenheim mit einem neuen Frontflügel auf Zoom

"Wir haben an beiden Autos in beiden Trainings gearbeitet", sagt der junge Russe. "Es gibt einige interessante Sachen zu sehen. Obwohl sie sich nicht auf die Rundenzeiten auswirken, sind es gute Verbesserungen." Der Flügel würde dem Auto eine stabilere Basis und einen besseren Luftstrom verleihen, erklärt Sirotkin. Er fügt hinzu: "Wir müssen diese Basis nun in mehr Leistung umwandeln. In der Vergangenheit hatten wir dieses Fundament nicht und konnten deshalb auch nichts tun."

Im Freien Training erlebte Sirotkin gleich zwei schwierige Momente. Er geriet auf seinem Longrun beinahe mit Daniel Ricciardo aneinander. Der 22-Jährige erklärt: "Ich war auf meiner gewöhnlichen Linie. Vielleicht dachte er, er könne sich an mir vorbeiquetschen. Ich bin genau wie in den Runden zuvor gefahren." In Kurve 13 kam Sirotkin von der Strecke ab. Nach Kurve 12 habe er zu lange gebraucht, um Einstellungen am Lenkrad vorzunehmen. Deshalb habe er den Bremspunkt verpasst und sei zu weit nach außen getragen worden. "Es war nichts Ernstes", so Sirotkin. "Es war am Ende des Stints und ich wäre eh nach der Runde an die Box gekommen."


Grand Prix von Deutschland

Technikchef Paddy Lowe ist mit dem neuen Frontflügel, den Williams im Training eingesetzt hat, ebenfalls sehr zufrieden. Er sagt: "Wir haben ihn an beiden Autos testen können, weil wir zwei Flügel dabei haben. Wir haben das Programm komplett abgespult, wichtige Daten gesammelt und einiges gelernt." Williams sei mit der ersten Auswertung der Daten und dem Feedback sehr zufrieden und blickt deshalb optimistisch auf die Sitzungen am Samstag und Sonntag in Hockenheim.

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