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Williams: Neue Eigentümer verstecken sich nicht

Die neuen Eigentümer von Williams verstecken sich nicht, sagt Teamchef Simon Roberts - Seine Zukunft als Verantwortlicher ist noch nicht geklärt

(Motorsport-Total.com) - Viel ist über den neuen Williams-Eigentümer Dorilton Capital nicht bekannt. Groß öffentlich in Erscheinung getreten ist das Team um Matthew Savage bislang nicht, auch wenn die wichtigsten Vertreter in Mugello vor Ort waren und bei Williams vorstellig wurden. Verstecken würden sie sich aber nicht, meint der neue Teamchef Simon Roberts.

James Matthews, Matthew Savage, Simon Roberts

Die Eigentümer von Williams waren in Mugello präsent Zoom

"Sie waren da. Sie haben zwar keine Interviews gegeben, aber das war ihr erster Ausflug in die Formel 1, und ich erwarte, dass wir sie auch in Zukunft sehen werden", erklärt der Williams-Verantwortliche. "Sie verstecken sich nicht."

Viel Einfluss nehmen konnte Dorilton Capital in Mugello nicht. Es gab eine Vorstellung, ansonsten hatte sich das Team auf seine Renntätigkeiten konzentriert. Für Williams war es das erste Rennen ohne die Familie um Frank und Claire Williams. "Es war ziemlich hektisch", beschreibt Roberts seine ersten Tage als Teamchef.

"Wir arbeiten jetzt im Grunde jeden Tag mit den neuen Eigentümern und schauen, was wir tun müssen, um uns zu verbessern, und wie das Langzeitprogramm aussieht", so Roberts. "Es gibt keine schnelle Lösung. Wir planen langfristig, genau wie Dorilton."


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Williams will wieder weg vom Tabellenende. Das neue Reglement 2022 bietet eine Chance dazu. Das heißt aber nicht, dass man 2021 völlig abschreibt. "Denn dann greift das neue finanzielle Reglement, und wir wollen die Möglichkeit nicht verlieren", so der Teamchef. Er hofft stattdessen, dass man den Sprung von 2019 auf 2020 wiederholen kann. "Dann wären wir in einer guten Position."

Was seine eigene Position als Teamchef angeht, wiegelt er ab: "Darauf haben wir uns bislang nicht fokussiert. Der ganze Verkaufsprozess lief schneller als erwartet, und dann hat Claire ihre Entscheidung getroffen, was für uns alle ein Schock war", sagt er. "Ich freue mich, dass ich für den Schritt ausgewählt wurde und hoffe, dass ich das noch länger machen kann - aber darüber haben wir noch nicht gesprochen."

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