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  • 26.03.2010 · 11:08

  • von Roman Wittemeier

Wieder ein "harter Tag" für Virgin

Bei Virgin werden die Piloten Timo Glock und Lucas di Grassi immer wieder von technischen Problemen eingebremst: Getriebe und Telemetrie machen Sorgen

(Motorsport-Total.com) - Der Virgin-Cosworth VR-01 ist auf der Strecke nur selten zu sehen. Wie schon bei den Testfahrten und auch beim Saisonauftakt in Bahrain verbrachten Timo Glock und Lucas di Grassi auch am ersten Tag in Melbourne viel Zeit in der Box. Wenigstens konnte der Brasilianer am Vormittag halbwegs beschwerdefrei über die Runden kommen. Bei Timo Glock schlug der Defektteufel unbarmherzig zu. Der Hesse konnte nur wenige Runden drehen.

Lucas di Grassi

Lucas di Grassi und Timo Glock konnten nur wenige Runden am Freitag drehen

"Es war sicherlich ein harter Tag", gibt Glock offen zu. "Am Vormittag habe ich ein Ölleck am Getriebe gehabt. Das war wieder mal ein neues Problem. Wir haben einen Großteil des Tages für die Raparatur gebraucht. Am Nachmittag konnte ich kurz vor dem Ende der Session nochmal herausfahren. Aber es war natürlich frustrierend, dass wir so viel Zeit verloren hatten. Ich hoffe, dass wir morgen früh aufholen können und es dann im Qualifying mal für uns läuft."#w1#

"Es war gemischt", bilanziert Lucas di Grassi. "Am Vormittag war es gut, am Nachmittag gab es Probleme. In der ersten Session habe ich die Strecke erkundet und ein gutes Gefühl aufgebaut. Am Nachmittag ging nicht alles glatt. Als ich aus der Box fuhr, hat plötzlich die Telemetriebox gesponnen. Ich musste dann für den Rest der Session in der Garage bleiben. Keine perfekte Situation zum Start in ein Wochenende, wo die Strecke neu für mich ist. Aber: Kopf hoch, Problem beheben und dann morgen Vollgas geben."

"Wenigstens hatte wir mit Lucas am Vormittag eine gute Session", rückt Virgin-Technikchef Nick Wirth die positiven Aspekte in den Vordergrund. "Ziel war es, dass Lucas ein paar Testrunden dreht und sich dabei auf die Strecke einschießt. Das ist gelungen. Am Nachmittag gab es auch bei ihm zuerst ein Getriebeproblem, danach war ein Sensor der Telemetrie kaputt. Ohne dieses Teil kannst du nicht fahren, also mussten wir es tauschen. Leider hat das nicht mehr pünktlich geklappt."

"Bei Timo war der Vormittag von den Problemen mit dem Getriebe bestimmt. Wir haben das in der Mittagspause in den Griff bekommen, aber die Arbeit dauerte so lange an, sodass er erst spät in der zweiten Session wieder fahren konnte. Als er zum Ende nochmal herausfuhr, fühlte sich der Wagen gut an. Und das, obwohl er nur wenig fahren konnte", so Wirth. "Es lief insgesamt nicht so glatt wie erhofft, aber wir haben seit Bahrain Fortschritte gemacht. Wir sehen die positiven Seiten."

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