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Wie es zum Sauber-Räikkönen-Deal kam

Plötzlich war Kimi Räikkönen zu haben: Sauber-Teamchef Fred Vasseur erklärt, wie schnell sich das Team die Dienste des Finnen gesichert hat

(Motorsport-Total.com) - Charles Leclerc wird in der kommenden Saison neben Sebastian Vettel für Ferrari ins Lenkrad greifen. Als die Italiener diese Entscheidung bekannt gaben, war Kimi Räikkönen frei auf dem Markt zu haben. Sauber hat schnell geschaltet und sich die Dienste des erfahrenen Formel-1-Piloten gesichert. Teamchef Fred Vasseur erklärt, wie die Entscheidung des Traditionsrennstalls zustande kam.

Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen wird kommende Saison für Sauber starten Zoom

"Wir haben bis Monza nichts gemacht, weil wir abwarten mussten, was Ferrari plant", so Vasseur. "Als Kimi dann auf dem Markt war, waren es für uns großartige Neuigkeiten, denn er kann unser Team auf das nächste Level heben - nicht nur wegen seiner Pace, sondern auch wegen seiner Erfahrung." Dem Team sei klar gewesen, dass der Finne dem Rennstall weiterhelfen könnte, weshalb sofort eine Besprechung einberufen wurde. Aufgrund der Expertise von Räikkönen sei die Entscheidung dann schnell gefallen.

Damit ist das erste Cockpit bei Sauber für die Formel-1-Saison 2019 besetzt. Vasseur stellt klar: "Kimi ist nicht der Ferrari-Fahrer. Das Team und er haben die Zusammenarbeit beendet. Er war frei auf dem Markt verfügbar. Wir haben den Vorteil, direkt die nächste Tür bei Ferrari zu sein." Für Räikkönen ist der Wechsel zu Sauber in der Rangliste ein Rückschritt, aber das sei nicht problematisch, so der Sauber-Teamchef.


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"Es ist ganz wichtig, ein Ziel zu haben und das auch zu erreichen", so der Franzose. "Wir wollen uns Schritt für Schritt verbessern und Kimi passt perfekt ins Projekt. Ich glaube nicht, dass es für ihn ein Problem sein wird, sich an unsere Ziele anzupassen." Sauber habe in den vergangenen Monaten sowohl technisch als auch geschäftlich gute Entscheidungen getroffen und Schritte vorwärts gemacht, weshalb Vasseur optimistisch auf die kommenden Jahre blickt.

Die Kooperation mit Ferrari hat über die Besetzung des zweiten Cockpits bei Sauber entschieden. In der kommenden Saison wird Räikkönen zusammen mit Ferrari-Junior Antonio Giovinazzi für Sauber um Punkte kämpfen. Marcus Ericsson wurde hingegen zum Reservepiloten degradiert. "Wir haben eine Partnerschaft und es ist wichtig, auch auf der Fahrer-Seite Unterstützung zu bekommen", erklärt Vasseur. "Wir haben Zugang zu jungen, talentierten Fahrern und deshalb haben wir diese Entscheidung getroffen."

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