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Warum Panthera jetzt erst recht an sein Formel-1-Projekt glaubt

Panthera-Boss Benjamin Durand erklärt, wieso sein Formel-1-Projekt trotz der Coronakrise weiterläuft und weshalb seine Hoffnung nun sogar größer ist

(Motorsport-Total.com) - "Noch ist es zu früh, als dass wir etwas bekanntgeben könnten", sagt Benjamin Durand. Doch der Franzose sagt auch: Die Zuversicht, sein Formel-1-Projekt Panthera zur Saison 2022 in die Startaufstellung zu bringen, sei zuletzt noch einmal gestiegen - und zwar trotz der Coronakrise.

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Mit Panthera: Benjamin Durand will als elftes Team in die Formel 1 einsteigen Zoom

Verantwortlich für die neue Euphorie beu Durand seien die jüngsten Formel-1-Beschlüsse zur Kosteneinsparung. "Alles, was in Richtung Kostenreduzierung geht, kann nur positiv sein", sagt Durand bei 'GrandPrix247.com'.

"Diese Entscheidungen senden ein starkes Signal an Investoren. Und das wiederum verringert die Sorgen um die Zukunft der Formel 1 in diesen schwierigen Zeiten."

Open-Source-Regelung macht Panthera Mut

Speziell für sein Projekt sei die Entscheidung, sogenannte Open-Source-Teile in der Formel 1 zuzulassen, ein regelrechter Segen. Eben diese Bauteile könnten "den größten Einfluss nehmen" auf Panthera, meint Durand.

Begründung: "Es wird schwierig, auf technischer Seite zum aktuellen Feld aufzuschließen. Das aber wird uns helfen, dass wir uns auf die mehr leistungsrelevanten Bereiche am Auto konzentrieren können. Denn so sparen wir Ressourcen bei unkritischen Teilen."


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Bislang aber ist man bei Panthera weit davon entfernt, bereits konkret an "Teilen" zu arbeiten. Die vergangenen Wochen habe er hauptsächlich damit verbracht, das Formel-1-Projekt zu "konsolidieren", wie Durand erklärt. Die Gespräche mit den Formel-1-Verantwortlichen aber dauerten an.

Weiter abwarten auf Konkretes

"Wie alle anderen in der Formel 1 hat auch uns die wirtschaftliche Situation getroffen", sagt Durand weiter. "Wir müssen jetzt warten, bis sich der Staub gelegt hat, um ein klareres Bild zu bekommen" - von den neuen Regeln für 2022, vom neuen Concorde-Agreement und weiteren Rahmenbedingungen.

"Erst dann", so sagt der Panthera-Boss, "können wir weitermachen. Wir konzentrieren uns daher vorerst darauf, unsere Investoren bei der Stange zu halten."

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