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Voller Erfolg: 225.000 Zuschauer bei Spielberg-Comeback

Die Steiermark liegt "Grand-Prix-Vater" Dietrich Mateschitz zu Füßen, weil das Comeback der Formel 1 in Spielberg zu einem vollen Erfolg wurde

(Motorsport-Total.com) - Einer der gelungensten Events der Formel-1-Saison 2014 steht wenige Stunden vor seinem Höhepunkt: Der Grand Prix von Österreich in Spielberg, der heute zum ersten Mal seit 2003 ausgetragen wird, darf von Veranstalter Red Bull als voller Erfolg verbucht werden. Insgesamt kamen ersten Schätzungen zufolge an vier Tagen 225.000 Zuschauer an den Red-Bull-Ring.

Niki Lauda im 1976er-Ferrari

Voller Erfolg: Die Stimmung bei der Legendenparade war hervorragend Zoom

Rund 20.000 Formel-1-Fans ließen sich bereits den Pitwalk am Donnerstag nicht entgehen, 40.000 kamen am Freitag, 70.000 am Samstag zum Qualifying. Der Renntag ist mit etwa 95.000 Zuschauern restlos ausverkauft. Und abgesehen von einigen Problemen mit dem Verkehrsfluss auf den engen Landstraßen rund um den Ring war das Wochenende auch organisatorisch ein voller Erfolg.

Kein Wunder, dass sich "Grand-Prix-Vater" Dietrich Mateschitz, der dieser Tage in der Steiermark wie ein Heiliger verehrt wird, freut: "Stolz ist das falsche Wort. Aber es ist schön, wenn etwas, von dessen Sinnhaftigkeit man überzeugt ist, funktioniert. Den Leuten gefällt es hier, das ist sehr schön zu sehen", sagt er gegenüber der 'Kleinen Zeitung'.

Nicht nur die Formel-1-Action auf der Strecke kam gut an, sondern auch alles, was Red Bull rundherum organisiert hat. Etwa die stimmungsvollen Konzerte von internationalen Top-Acts wie Mando Diao oder den Sportfreunden Stiller oder auch die Legendenparade, die die Zuschauermassen schon am Samstag zu Jubelstürmen begeisterte. Auch auf den Campingplätzen wurde ausgelassen und friedlich gefeiert.

Marion Feichtner und Dietrich Mateschitz

Dietrich Mateschitz mit seiner Freundin Marion Feichtner in Spielberg Zoom

Mateschitz ließ sich diese Herzensangelegenheit seit dem Einstieg am Ring im Jahr 2004 angeblich 250 Millionen Euro kosten. Dieses Geld floss nicht nur in die Boxenanlage und in das schönste Media-Center der Motorsportwelt, sondern auch in die Infrastruktur der Region. Selbst 5.000 Familien, die ihre Häuser renovieren ließen, um ein schöneres Landschaftsbild zu schaffen, wurden von Red Bull subventioniert.

Bis 2020 läuft der Vertrag zwischen Mateschitz und Ecclestone, zumindest noch sechsmal wird die Formel 1 also an den Red-Bull-Ring kommen. Mateschitz, sonst extrem öffentlichkeitsscheu, wurde dafür kürzlich mit dem Ehrenring der Steiermark ausgezeichnet. "Ich bin ein steirischer Patriot. Das ist die einzige Auszeichnung, die ich annehme", sagt er.

Die Tribünen am Red-Bull-Ring sind übrigens schon zwei Stunden vor dem Start rappelvoll. Für Frühaufsteher machte sich heute ein zeitiges Anreisen doppelt bezahlt: Auf den Parkplätzen wurden Gutscheine für ein kostenloses Frühstück verteilt, um 7:30 Uhr wurde im Formel-1-Village der Kinofilm "Rush" um die Saison 1976 mit Niki Lauda und James Hunt gezeigt.

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