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Vettel: "Unglaublich, auf der Pole Position zu stehen"

Der Red Bull Racing-Pilot ist angesichts der Probleme mit dem Auto und der limitierten Runden überglücklich, von ganz von vorne ins Rennen gehen zu können

(Motorsport-Total.com) - Sebastian Vettel dürfte zwar ein paar Kilogramm weniger Benzin an Bord haben als die Konkurrenz hinter ihm, nichtsdestotrotz ist die zweite Pole Position in der Karriere des jungen Deutschen eine großartige Leistung. Schließlich konnte der Red Bull Racing-Pilot in allen drei Qualifying-Durchgängen jeweils nur eine gezeitete Runde fahren. Nach Problemen mit der Hinterradaufhängung vom Freitag und Samstagmorgen war dies eine Vorsichtsmaßnahme des Teams.

Sebastian Vettel

Sebastian Vettel jubelt über seine zweite Pole Position

"Das war immer eine Letzte-Minute-Angelegenheit", so der Rennfahrer aus Heppenheim auf der Pressekonferenz nach dem Zeitenfahren. "Ich hatte im ersten Qualifying-Durchgang nur einen Versuch auf dem harten Reifen und im zweiten Qualifying-Teil einen auf den weichen und einen im dritten Qualifying-Durchgang - wie man sieht, benötigt man nicht mehr. Aber es war nicht einfach. Wir hatten ein Problem mit dem Auto, versuchten aus diesem Grund, so wenig wie möglich zu fahren."#w1#

Am Ende steht für Vettel die erste Pole Position seit dem Großen Preis von Italien im vergangenen Jahr und seine erste für seinen neuen Arbeitgeber Red Bull Racing: "Das Auto ist schnell, das kann man ja sehen. Ich machte mir keine Sorgen, aber angesichts der Tatsache, dass ich nur eine Runde fuhr, hätte es das Ende bedeutet, wenn ich von der Ideallinie abgekommen wäre oder mir einen Fehler erlaubt hätte."

"Es ist unglaublich, dass wir es schlussendlich auf die Pole Position geschafft haben." Sebastian Vettel

"Ich bin sehr, sehr glücklich", so der 21-Jährige weiter. "Es ist unglaublich, dass wir es schlussendlich auf die Pole Position geschafft haben. Der heutige Morgen war nicht ideal, aber es scheint so zu sein, dass ich mich umso besser qualifiziere, je weniger ich im Freien Training fahre. Ich bin für das Team glücklich, für alle Mechaniker, die wirklich hart arbeiten. Sie arbeiten die gesamte Nacht über, sie haben großartige Arbeit geleistet."


Fotos: Sebastian Vettel, Großer Preis von China, Samstag


Nun ist Vettel erst einmal froh, dass Fernando Alonso neben ihm dieses Wochenende kein KERS einsetzt - dies wird am Start wichtig sein: "Hier gibt es eine lange Gerade, dies kann also einen Unterschied ausmachen."

Und was erhofft er sich nun vom Rennen? "Wir werden sehen, es ist ein langes Rennen. Wir müssen einmal schauen, wie das Auto aussieht, wenn wir es im Parc Fermé überprüfen. Aber ich bin zuversichtlich, dass die Jungs sehr gute Arbeit leisten werden. Wir befinden uns auf der besten Position, um ins Rennen zu gehen, haben bisher jedoch noch keine Punkte geholt. Es kann alles passieren, wir müssen uns intensiv konzentrieren und schauen, wo wir morgen stehen."

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