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Vettel-Stunk mit Leclerc: "... dann knallt es wie in Österreich!"

Sebastian Vettel ist nach dem Neustart sauer auf Teamkollege Charles Leclerc: Weil dieser laut ihm keine Rücksicht nimmt, verliert der Deutsche zahlreiche Plätze

(Motorsport-Total.com) - Bahnt sich der nächste Zoff bei Ferrari an? "Das kann er doch nicht machen!", regt sich Sebastian Vettel über seinen Teamkollegen Charles Leclerc auf. "Er tut so, als wäre ich nicht da gewesen. Genau wie in Österreich. Ganz ehrlich."

Lando Norris, Pierre Gasly, Sebastian Vettel, Charles Leclerc, Lance Stroll, Kimi Räikkönen

Sebastian Vettel ist nicht glücklich, dass Charles Leclerc inne reinsticht Zoom

Gesagt wurden die Worte am Funk, direkt nach dem zweiten Start in den Großen Preis von Bahrain. Vettel war von Rang zehn gestartet, Leclerc von Rang zwölf. Doch in der ersten Kurve presste sich der Monegasse innen an seinem Ferrari-Kollegen vorbei. Während Leclerc so auf Rang acht nach vorne kam, musste Vettel dem Angriff ausweichen und fiel bis auf Rang 14 zurück.

Vettel schäumte am Funk: "Vielleicht hätte ich es diesmal auf einen Crash ankommen lassen sollen. Den ganzen Vormittag reden wir darüber, wie wir uns gegenseitig Platz lassen sollen, und dann sticht der Kerl in die kleinste Lücke rein, die es gar nicht gibt, und spekuliert darauf, dass ich Platz mache", ärgerte er sich.

Zur Erinnerung: In Österreich hatte es in Kurve 3 ein ähnliches Manöver gegeben. Damals fuhr Leclerc jedoch auf Vettel auf und rasierte ihm den Heckflügel ab. Diesmal kollidierten die beiden nicht - auch weil Vettel aufgepasst hat.

"Ich habe am Start viel Boden verloren, weil ich Rücksicht auf das andere Auto von uns genommen habe", erklärt Vettel nach dem Rennen und hadert: "Ich glaube, er hat keine Rücksicht genommen."

"Ich denke, der Winkel geht normal nicht, es sei denn, ich mach die Tür so weit auf, dass es irgendwie geht. Ich habe mich ein bisschen geärgert, weil es war einfach unnötig. Mich hat es dann viele Plätze gekostet", so der Deutsche weiter.

Das Gespräch mit Leclerc will er nach dem Rennen auf jeden Fall suchen. "Ich werde dann gleich noch einmal mit ihm reden", kündigt er an. "Letzten Endes ist es genau das Gleiche wie in Österreich. Wenn ich da nicht noch mehr schaue so wie heute, dann knallt es wieder."

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