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Verstappen nach wie vor stinksauer

Der Niederländer hat den Ausfall in Kanada immer noch nicht weggesteckt und sein Team indirekt kritisiert

(Motorsport-Total.com) - Beim Rennen auf dem Circuit Gilles Villeneuve war der 29-Jährige in Monaco lebende Rennfahrer an sechster Stelle liegend nach einem Bremsdefekt ausgeschieden und hatte somit eine weitere Chance auf Punkte verpasst. Dies war aber nur der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat, denn im Rennen hatte es Probleme bei der Verständigung zwischen Verstappen und seinem Team auf Grund einer nicht richtig funktionierenden Funkanlage gegeben.

Jos Verstappen

Bis zu seinem Ausfall lag Jos Verstappen in den Punkterängen Zoom

So hatte der Niederländer in der Safety-Car-Phase den Befehl, zum Nachtanken und Reifen wechseln an die Box zu fahren, leider nicht gehört und kam erst nach dem das Safety Car wieder von der Strecke gefahren war zum Service. Anschließend kämpfte er sich durch eine beherzte Fahrweise, welche ihm im Regenrennen auf demselben Kurs im Vorjahr schon einmal Punkte beschert hatte, wieder von Platz 15 zurück in die Punkteränge vor.

"Der mittlere Abschnitt des Rennens verlief sehr gut, aber leider bemerkte ich schon da, dass die Bremsen langsam begannen nachzulassen. Wir kannten das Problem, konnten es bisher aber nicht beheben. Irgendwann ist dann die linke Bremsscheibe explodiert und ich habe schon aus reiner Vorsichtsmaßnahme das Tempo in den letzten Runden reduziert", erklärt der Niederländer, weshalb er den Einschlag in die Reifenstapel bei kollabierten Bremsen trotzdem ohne Blessuren überstehen konnte.

Vor allem der Umstand, ein bekanntes Problem bislang nicht in den Griff bekommen zu haben, scheint für Verstappen der größte Frustauslöser gewesen zu sein, denn wütend sagte er, dass der Ausfall wie der vorige in Monaco nicht nötig gewesen sei. Der 29-Jährige, der insgesamt in der Vorsaison 5 WM-Punkte holte, hat bislang nur durch seinen sechsten Platz in Österreich einen Zähler auf dem eigenen Punktekonto stehen.

Seine Kritik dürfte dem Arrows-Team nun zu denken geben, denn in Monza, Spa-Francorchamps und Hockenheim, allesamt Hochgeschwindigkeitsstrecken, sollen sich Bremsprobleme ja nicht noch einmal wiederholen. Auf Grund der besonderen Merkmale des A22 zählen die drei genannten Kurse zu den wenigen Strecken im Rennkalender, auf der das Team von Tom Walkinshaw die Vorteile der Aerodynamik des eigenen Autos ausspielen kann. Auf Kursen, wo gleichermaßen aerodynamischer und mechanischer Abtrieb gefragt ist, kann man nämlich bislang leider nicht mit der Konkurrenz mithalten oder gar um Punkte kämpfen.

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