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Verstappen-Crashmotor könnte noch zu Trainingseinsätzen kommen

Honda möchte den Unfallmotor von Max Verstappen aus Sicherheitsgründen nicht mehr im Rennen einsetzen - Trainingseinsätze schließt der Hersteller aber nicht aus

(Motorsport-Total.com) - Der beim Unfall in Silverstone zerstörte Honda-Motor von Max Verstappen könnte im weiteren Saisonverlauf noch im Training verwendet werden. Red Bull hatte bei den letzten beiden Rennen jeweils einen Motor bei Verstappen und bei Sergio Perez durch Unfälle abschreiben müssen und läuft dadurch Gefahr, Motorenstrafen im weiteren Saisonverlauf zu kassieren.

Hondas Technikchef Toyoharu Tanabe begutachtet das Auto von Max Verstappen (Red Bull RB16B) auf dem Grid in Spielberg

Honda hat ein Auge auf den Motor von Max Verstappen Zoom

Doch ist vielleicht doch noch etwas zu retten? "Der von Checo ist komplett zerstört", macht Honda-Technikchef Toyoharu Tanabe wenig Hoffnung, aber: "Bei der Power-Unit von Max haben wir entschieden, dass wir sie nicht im Rennen einsetzen können." Einsätze im Training schließt der Japaner aber nicht explizit aus.

"Wir sind uns nicht sicher, ob wir Teile ersetzen können. Vielleicht können wir sie normal nutzen, aber aus Sicherheitsgründen ist der aktuelle Schaden ein wenig zu groß, um sie im Rennen einsetzen zu können", so Tanabe.

Hondas Problem: Der Hersteller kann beim Motor nicht einfach Teile austauschen, die von der FIA versiegelt sind. "Leider wollen wir ein versiegeltes Teil austauschen, aber wir bei Honda respektieren die Power-Unit-Regeln, die auf langer Erfahrung basieren und dann von der FIA und den Motorenherstellern besprochen und aufgestellt wurden", sagt der Honda-Mann.


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Aus Sicht der Japaner gebe es allerdings Raum, um die Regeln zu überdenken. "Ich denke, dass es möglich ist, über austauschbare Teile zu sprechen", findet Tanabe. "Ein Vertreter könnten die technischen Mitglieder der FIA sein und dann Vertreter der Teams, die in den Unfall verwickelt waren, und alle Motorenhersteller."

"Dann können wir die Unfälle begutachten, die Aufpralldaten nehmen, wir können die Schäden am Chassis und am Motor prüfen. Und dann können wir zusammen über die Wechselwünsche der Hersteller diskutieren, sodass wir austauschen können oder nicht", sagt er. "Aber wir respektieren die Regeln."

Max Verstappen und Sergio Perez sind mittlerweile bei allen Motorenteilen am erlaubten Limit angekommen, Perez ist bei zwei Elementen sogar schon über das Limit gegangen (zur aktuellen Übersicht). Red Bull überlegt derzeit, wann sie die Motorenstrafen taktisch nehmen möchten. Das hängt laut Teamchef Christian Horner aber auch vom weiteren Kalender ab.

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