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Van der Garde: Abu Dhabi am Lenkrad, Zukunft im Kopf

Caterham ließ den Niederländer erst für das Setup der verbleibenden Grands Prix schuften, anschließend durfte er seine Schnelligkeit unter Beweis stellen

(Motorsport-Total.com) - Zweimal Schlusslicht und trotzdem glücklich: In Abwesenheit der übrigen Nachzügler Marussia und HRT gibt es für Giedo van der Garde und Caterham beim Young-Driver-Test in Abu Dhabi keine ernsthaften Konkurrenten. Am Mittwoch platzierte sich der aktuelle GP2-Pilot wie schon am Dienstag auf Rang sieben, konnte seine Rundenzeit jedoch um fast eine Sekunde auf 1:45.106 Minuten verbessern. "Ich bin mit dem Resultat zufrieden", bilanziert van der Garde nach seinem abschließenden Einsatz.

Giedo van der Garde

Fährt er nächstes Jahr in der Formel 1? Der Niederländer Giedo van der Garde Zoom

Dabei hatte er bei seinen 72 Umläufen ein straffes Programm: "Heute sind wir wesentlich mehr Runden gefahren als am ersten Tag", erklärt van der Garde und geht ins Detail: "Den Vormittag haben wir damit verbracht, uns mit der Aerodynamik zu beschäftigen und sind mit einer Menge verschiedener Setups gefahren - die geben der Crew viel Datenmaterial, mit dem sie arbeiten kann", so der 27-Jährige. "Das wird für die verbleibenden zwei Rennen der Saison nützlich sein."

Am Nachmittag ließ der Kommandostand van der Garda dann zu längeren Runs übergehen, um den Umgang des Autos mit den Reifen und sein Verhalten bei verschiedenen Tankfüllständen zu beobachten. "Mit den Fortschritten bin ich sehr zufrieden", bemerkt van der Garde, der auch dank seines finanzstarken Hintergrundes heftig um ein Einsatzcockpit 2013 buhlt. Gegen Ende hatte er dann noch die Gelegenheit, seinen Speed auf einer Runde unter Beweis zu stellen.


Fotos: Young-Driver-Test in Abu Dhabi


Auf weichen Reifen hieß es bei Caterham "Feuer frei", wie der Mann aus Rhenen meint: "Die dann folgenden Runden waren näher an den leistungsorientierten, die wir immer in den Freien Trainings absolvieren. Das Auto hatte aber mehr Sprit als im Qualifying", erläutert er. Den nächsten Einsatz in der Königsklasse gibt es erst Ende des Monates in Sao Paulo am Freitag. In Austin wird van der Garde im Freien Training nicht das Cockpit des Heikki Kovalainen oder Witali Petrow übernehmen.

Caterham will auf der auf der neuen Bahn in Texas den Einsatzpiloten maximale Fahrtzeit verschaffen. In Immerhin bleibt dem Niederländer die Rolle des Ersatzfahrers, in der er vor Ort sein wird. "Es wird mit Sicherheit eine großartige Woche", freut sich van der Garde auf die Reise in die USA und seinen Brasilien-Einsatz: "Es ist eine weitere Strecke, die neu für mich ist. Aber mit der Zeit, die ich hier und an den Freitagen dieses Jahres auf der Strecke war, glaube ich an eine gute Session", so van der Garde.

Am Donnerstag übernimmt bei Caterham der US-Amerikaner Alexander Rossi das Steuer.

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