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Unfahrbarer FW35: Williams geht zurück auf Los

Nach den enttäuschenden Leistungen in Melbourne zieht Williams die Notbremse und rüstet den FW35 auf den Stand bei der Präsentation zurück

(Motorsport-Total.com) - Williams zählt nach den bisher gezeigten Leistungen bei den Trainings zum Großen Preis von Australien in Melbourne zu den Enttäuschungen beim Auftakt der Formel-1-Saison 2013. Pastor Maldonado und Valtteri Bottas konnten nicht an die teilweise starke Form des Vorjahres anknüpfen und fuhren mit dem FW35 sowohl auf trockener Bahn als auch im Regen im hinteren Mittelfeld. Während Bottas im unterbrochenen Qualifying als 15. gerade noch der Sprung in Q2 gelang, muss Maldonado, der das Auto als "unfahrbar" bezeichnete, morgen um 11 Uhr Ortszeit bei der Fortsetzung des Qualifyings zusehen.

Pastor Maldonado

Pastor Maldonado schimpfte am Samstag über den "unfahrbaren" Williams Zoom

Schuld an der schwachen Vorstellung der Williams sind nach Aussage des Teams die Aerodynamik-Updates, die nicht so funktionieren, wie die Ingenieure erwartet haben. Daher muss das Team notgedrungen die Autos zurückrüsten. "Die Philosophie ist wieder zu dem Punkt zurückzugehen, an dem wir davon ausgingen, das wir einen deutlichen Schritt nach vorne gegangen sind", erklärt Mike Coughlan, Technischer Direktor des Teams, unseren Kollegen von 'Autosport'. "Wir müssen von dort aus Neustarten und sehen, in welche Richtung wir gehen müssen."

Offenbar nahmen die Probleme schon mit dem Upgrade, welches beim letzten Wintertest in Barcelona eingesetzt wurde, ihren Lauf. Daher sieht sich Williams gezwungen, den FW35 wieder in den Urzustand umzubauen: "Es ist vielleicht ein bisschen zu einfach gesagt, aber im Grunde gehen wir zurück auf die Spezifikation bei der Vorstellung des Autos", so Coughlan.


Fotos: Williams, Großer Preis von Australien


Vor allem der neue Auspuff des FW35 funktioniert nicht wie gewünscht und stellt das Team vor einige Rätsel: "Beim Auspuff gibt es einige Aspekte, die recht schwierig abzubilden oder zu analysieren sind", erklärt Coughlan. Der Technische Direktor muss eingestehen, dass sein Team in diesem Bereich die Entwicklung in der Vergangenheit ein wenig verschlafen hat: "Wir waren auf diesem Gebiet (Nutzung der Auspuffabgase zur Erzeugung von Abtrieb, Anm. d. Red.) ein bisschen spät dran, daher müssen wir aufholen", so Coughlan.

Der Brite sieht das neue Auto trotz der Schwierigkeiten am Saisonauftakt jedoch nicht als Fehlentwurf an: "Wir haben kein grundsätzliches Problem. Die Basis des Autos funktioniert sehr gut, wir glauben daher, dass wir bei der Aerodynamik einen falschen Weg eingeschlagen haben", so Coughlan. "Wir glauben nicht, dass ein Neuentwurf notwendig ist."

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