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Trotz Krise: Will Stevens hofft auf Stammcockpit

Will Stevens hofft, für Caterham oder Marussia in diesem Jahr Rennen fahren zu können, doch die Chancen für den jungen Briten stehen nicht sonderlich gut

(Motorsport-Total.com) - Beim Formel-1-Saisonfinale 2014 in Abu Dhabi gab Will Stevens sein Grand-Prix-Debüt. Der junge Brite saß bei Caterham im Cockpit und hofft, für die Saison 2015, entweder bei diesem Team oder aber beim zweiten krisengeschüttelten Team im Feld - Marussia - eine Anstellung als Stammfahrer zu bekommen. Derzeit tauchen sowohl Caterham als auch Marussia nur unter Vorbehalt in der Meldeliste für die Formel-1-Saison 2015 auf.

Will Stevens

Will Stevens blickt für 2015 in eine ungewisse Zukunft Zoom

"Mein Ziel ist es natürlich, einen Stammplatz in der Formel 1 zu bekommen. Derzeit gibt es nur 18 Cockpits und die sind allesamt besetzt. Deshalb harre ich aus und beobachte, was bei Marussia und Caterham passiert", sagt Stevens gegenüber 'Sky Sports Online' und glaubt, "in einer sehr guten Position" zu sein, sollte eines der Teams doch noch den Weg ins Starterfeld finden.

Mit einer vierten Saison in der Formel Renault 3.5 (Renault-World-Series) plant Stevens derzeit ebenso wenig wie mit einem Wechsel in die GP2-Serie: "Ich sehe keinen Sinn darin, weiter in der World-Series oder aber in der GP2 zu fahren. Ich wäre sehr überrascht, wenn es so kommt, schließlich habe ich meinen Fuß in die Formel 1 gesetzt und gezeigt, dass ich bereit bin."

Allzu viel Zeit bleibt Stevens nicht. Ab der Saison 2016 greift der neue Superlizenzschlüssel zur Zulassung zu Formel-1-Rennen. Derzeit bringt es der Brite aufgrund seiner Erfolge in der Renault-World-Series gerade einmal auf 15 der benötigten 40 Punkte. So gesehen ist es verständlich, dass er im Hinblick auf ein Formel-1-Cockpit für die Saison 2015 eine gewisse Ungeduld walten lässt.

"Wenn es keine Teams mit freien Cockpits mehr gibt, dann ist eine Anstellung als dritter Fahrer natürlich das Beste." Will Stevens

Für den Fall, dass weder Marussia noch Caterham in der Saison 2015 an den Start gehen, hat Stevens noch die leise Hoffnung, bei einem anderen Rennstall als Ersatzfahrer unterzukommen. "Wenn es keine Teams mit freien Cockpits mehr gibt, dann ist eine Anstellung als dritter Fahrer natürlich das Beste, um weiter zu lernen und alles zu verstehen. Wenn es also mit einem Stammcockpit nicht klappt, dann werde ich diese Variante sicherlich im Auge behalten", sagt der 23-jährige Brite, wohl wissend, dass auch für Ersatzfahrer nicht gerade Stellenausschreibungen die Runde machen...

Fakt ist: Stevens wäre nicht der erste Fahrer, der seinen Traum aufgrund der derzeit angespannten Lage in der Königsklasse begraben müsste.

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