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Toto Wolff gibt zu: Fahrerverträge waren lange nur Formsache

Laut Motorsportchef Toto Wolff sei sich Mercedes schon lange mit seinen Fahrern über eine Verlängerung einig gewesen - Fragen damit endgültig vom Tisch

(Motorsport-Total.com) - Seit einer Woche ist klar, dass Lewis Hamilton und Valtteri Bottas auch 2019 für Mercedes fahren werden. Bei den Silberpfeilen selbst war die Entscheidung eigentlich lange Zeit nur noch Formsache, wie Motorsportchef Toto Wolff bestätigt. Denn dem Team war schon früh klar, dass man auch in der kommenden Saison auf das bewährte Fahrerduo setzen möchte.

Lewis Hamilton, Toto Wolff

Lewis Hamilton und Toto Wolff waren sich schon früh einig Zoom

"Die Fahrerverträge wurden schon vor langer Zeit gemacht - zumindest fühlt es sich bei Mercedes so an, auch wenn wir keine Unterschrift gehabt haben und somit nichts verkünden konnten", sagt Wolff. "Es gab überhaupt keine Stolpersteine, die verhandelt werden mussten, von daher denke ich nicht, dass es auf Fahrerseite oder auf unserer Seite Unsicherheiten gab, dass es so kommen würde."

Dass der Fahrervertrag praktisch fix war, mag vor allem für Lewis Hamilton stimmen. Er hatte bestätigt, dass man sich schon früh einig war und gegenseitig versprach, keine anderen Parteien dazwischendrängen zu lassen. Valtteri Bottas hatte hingegen gemeint, dass man erst in Silverstone vor drei Wochen über einen neuen Vertrag sprach, danach aber alles recht schnell ging.


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Damit sieht es so aus, als würde es zumindest in den drei Topteams keine Verschiebungen geben. Bei Red Bull steht Daniel Ricciardo mangels Alternativen vor einer Verlängerung und wird weiter neben Max Verstappen fahren. Ferrari gibt Kimi Räikkönen womöglich ein weiteres Jahr an der Seite von Sebastian Vettel. Damit wären die Topteams im dritten Jahr in Folge in gleicher Besetzung und die Silly Season zumindest im Vorderfeld schon vor der Sommerpause fast zum Erliegen gekommen.

Das hat für die Teams positive Auswirkungen, die sich nicht nur auf die Planungssicherheit beziehen. "Jetzt wo es öffentlich ist, bekommen wir von euch keine Fragen mehr dazu gestellt", sagt Wolff. "Das macht es etwas einfacher."

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