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  • 09.05.2013 · 22:11

  • von Timo Pape

Toro Rosso mit gemischten Gefühlen nach Barcelona

Nach einer kleinen Sternstunde in China folgte für Daniel Ricciardo und sein Toro-Rosso-Team die Ernüchterung in Bahrain - das Ziel heißt Kontinuität

(Motorsport-Total.com) - Daniel Ricciardo hat mit seinem siebten Platz beim Großen Preis von China für Aufsehen gesorgt. Es war das beste Resultat eines Toro-Rosso-Piloten seit dem siebten Platz von Jaime Alguersuari in Südkorea 2011. Ansonsten läuft es in dieser Saison für die Italiener aber nicht gerade berauschend. Ein weiterer zehnter Platz durch Jean-Eric Vergne in Malaysia beschert dem Team eine Ausbeute von mageren sieben Zählen und dem siebten Rang in der Konstrukteurs-WM.

Jean-Eric Vergne

Die ersten vier Rennen liefen für Toro Rosso sehr durchwachsen Zoom

Ricciardo, der nach dem guten Chinarennen nur 16. in Bahrain wurde, ist dementsprechend skeptisch: "Ich denke der siebte Platz war das Beste, was wir in China erreichen konnten. Eine Woche später waren wir wieder ganz weit davon entfernt. Das Ergebnis hat wahrscheinlich unseren Leistungsstand zu dem Zeitpunkt widergespiegelt." Mit zwei Ausfällen in vier Rennen also eine sehr durchwachsene Saison bis hierhin für den Australier.

Wie auch die Konkurrenz bringt Toro Rosso Neuerungen am Auto nach Barcelona mit: "Wir haben einige Updates mitgebracht, wie wahrscheinlich alle anderen Teams auch. Nun müssen wir sehen, ich welche Richtung uns diese bringen, hoffentlich nach vorn. Wir müssen vor allem schauen, dass wir regelmäßiger in die Top-10 fahren. Dieses einmalige Resultat war toll, aber wir wollen öfter in den Punkten ankommen. Nun hoffen wir, dass uns die Updates helfen werden, und dass die anderen keine großen Fortschritte erzielen konnten."


Fotos: Toro Rosso, Großer Preis von China


Was Red Bull von seinen Fahrern des Schwesterteams Toro Rosso erwartet, ist dem Australier klar: "Sie erwarten das, was sie immer von uns Juniorfahrern erwartet haben, seitdem ich vor ein paar Jahren hier angefangen habe: Anzeichen für einen potentiellen Sieger oder Champion zeigen und einfach das Maximum herausholen. In China hat sich das definitiv danach angefühlt, aber es muss öfter passieren. Jetzt will ich auf jeden Fall mehr - nicht nur fürs Team, sondern auch für mich."

"Ich verspüre absolut keinen Druck."

Sein Teamkollege Jean-Eric Vergne fuhr im Durschnitt zwar bessere Ergebnisse in dieser Saison ein, zählt bislang aber nur einen Punkt. Seine Gefühle über die ersten vier Rennen sind dementsprechend nüchtern: "Ich hatte ziemlich viele Zweikämpfe in den ersten Rennen und kam nicht so richtig zurecht, es sollte besser sein", stellt der Franzose fest.

Zusätzlichen Druck durch den siebten Platz seines Teamkollegen verspüre er jedoch nicht: "Absolut nicht. Er ist Siebter geworden, das zeigt, dass das Auto es kann. Ich hätte auch in die Punkte fahren können, hätte ich nicht das Manöver mit Mark gehabt (Webber drehte Vergne in China; Anm. d. Red.). Und wenn ich das Ergebnis nicht holen kann, dann ist es viel besser, wenn der Teamkollege es einfährt als jemand anderes. Ich bin nicht so ein Fahrer, der seinem Teamkollegen Schlechtes wünscht."

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