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Toro Rosso: Fahrer klagen über zu wenig Grip

Zum Auftakt des Rennwochenendes in Monza sind Jean-Eric Vergne und Daniil Kwjat mit dem STR9 noch nicht zufrieden

(Motorsport-Total.com) - Hohe Temperaturen, schneller Reifenabbau und wenig Grip auf der Hochgeschwindigkeits-Strecke von Monza machten den Toro-Rosso-Piloten am Freitag vor dem Grand Prix von Italien zu schaffen. Als Resultat sprangen bei den Tagesbestzeiten nur Platz 13 für Daniil Kwjat und Rang 15 für Jean-Eric Vergne heraus.

Daniil Kwjat

Den ST9 hielt es am Freitag in Monza nicht immer auf der Strecke Zoom

"Es war ein arbeitsreicher Tag, aber wir sind leider noch nicht da, wo wir sein wollen", sagt Vergne. "Mit den hohen Temperaturen war es heute recht schwierig und das Reifenmanagement war nicht einfach. Wir müssen noch etwas an der Balance des Autos arbeiten, denn damit habe ich mich heute nicht so wohl gefühlt. Wir müssen heute Abend also noch ein paar Hausaufgaben erledigen, damit wir für den Rest des Wochenendes das Beste aus dem Auto herausholen können."

Vergne fuhr am Vormittag mit einer Zeit von 1:28.300 Minuten um 0,559 Sekunden langsamer als Teamkollege Kwjat, der mit einer Runde von 1:27.741 Minuten am Morgen noch unter die ersten Zehn kam. Am Nachmittag reichte es für den jungen Russen nur noch für Rang 13 mit einer Zeit von 1:27.476 Minuten. Vergne hatte im zweiten Freien Training mit einer Runde von 1:27.929 wieder das Nachsehen.

"Ich war heute nicht so glücklich mit dem Auto", gibt auch Kwjat zu. "Heute Abend werden wir uns die Daten anschauen mit dem Ziel, die richtige Lösung für morgen zu finden und so viel Performance für den Rest des Wochenendes herauszuholen, wie möglich."


Fotos: Toro Rosso, Großer Preis von Italien, Freitag


Der Leitende Renningenieur Phil Charles erklärt, warum der Freitag für Toro Rosso nicht rund lief: "Wir haben heute mit beiden Autos unser Programm abspulen können, was an einem Freitag immer sehr wichtig ist. Mit 'JEVs' Auto hatten wir aber zum Ende des ersten Freien Trainings ein kleines Problem mit der Performance. Die Hauptbeschwerde beider Fahrer betraf den Mangel an Grip, obwohl Daniil das ganz gut in den Griff bekam. Wir haben nun noch Arbeit vor uns, um JEV ein Auto geben zu können, in dem er sich wohlfühlt. Bei beiden müssen wir auch noch ein paar Zehntelsekunden herausholen."

Aus Motorenherstellersicht berichtet Renault-Supportchef Ricardo Penteado ein wenig zuversichtlicher: "Es war ein positiver Tag. Wir sind mit der Antriebseinheit für den Freitag sehr weit gekommen, ohne großartige Probleme zu bekommen. Gleichzeitig haben wir eine neue Software getestet, die das Energiemanagement und die Poweroptimierung unterstützt. Wir hatten ein kleines Problem mit der Elektronikkontrolle heute Morgen, aber wir konnten das für das zweite Freie Training beheben und waren in der Lage, das volle Programm zu gehen. Mit der Performance sind wir noch nicht da, wo wir sein wollen, aber für morgen besteht Steigerungspotenzial."

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